Aglianico Traube

Agilianico

Der kegelförmige Weinstock ist mittelgroß, geschultert und ziemlich dicht. Die größten Anbaugebiete befinden sich daher auch heute noch in Kampanien und der Basilicata in Süditalien, wo Aglianico hauptsächlich im Bereich des erloschenen Vulkans Monte Vulture (DOC-Wein Aglianico del Vulture) angebaut wird. Der Aglianico, griechisch oder italienisch? Der Aglianico ist eine autochthone Rebsorte, die ihren Ursprung in Italien hat und hauptsächlich in Kampanien, Basilikata, Kalabrien und Apulien angebaut wird. In der Regel werden die Trauben in der dritten Oktoberwoche geerntet.

Agilianico

Der Aglianico ist ein sehr alter Rotwein, der vor allem in der Basilicata und Campania kultiviert wird. Etwa 13.042 ha Weinberge (Erhebung 1990) sind mit Aglianico bestockt. Er produziert tiefrubinrote, vollmundige und vollmundige Weinsorten mit intensivem Tannin und starker Säuerlichkeit. Wichtige aus Aglianico hergestellte Weinsorten sind zum Beispiel die DOC-Weine Aglianico Del Geier (von den Vulkanhängen des Mont Vulture), Aglianico Del Taburno, Melise Aglianico und der bekannte Stier, einer der wenigen süditalienischen Qualitätsweine, dem das Gütesiegel der höchsten italienischen Güteklasse verliehen wurde.

Der kegelförmige Weinstock ist mittelgross, schulterförmig und ziemlich dicht. Aus der Aglianicore Traube hergestellte Weinsorten brauchen in der Regel mehrere Jahre der Reifung, um ihre volle Wirkung aufgrund ihres großen Tanningehaltes zu erzielen.

Agilianico

Der Aglianico ist eine süd-italienische Rotweinsorte, wahrscheinlich altgriechischen Ursprunges, die für einige der wichtigsten süd-italienischen Weine zuständig ist. Der Aglianico ist eine der traditionsreichsten Rotweinsorten in Italien. Vor allem in Süditalien, vor allem in Campania und Basilicata, wo sie dank des Trockenklimas und der vielen Sonnenscheinstunden unter besten Voraussetzungen blühen kann.

Die Aglianico del Geier ist tief gefärbt und hat oft einen solchen Reichtum an Tanninen, dass sie in ihrer jugendlichen Form unzugänglich ist. Wie kaum eine andere Sorte ist der Aglianico mit der tausendjährigen Tradition des Weinanbaus in Italien durchzogen. In der Tat aber haben die Griechinnen die Trauben vor etwa 2500 Jahren ins Lande gebracht, als sie sich in Puglia siedelten.

Wahrscheinlich stammt der Begriff Aglianico aus dem Malapropismus des ursprünglich romanischen Namens "vitis hellenica". Möglicherweise war der Aglianico die Basis für den im Altertum gepriesenen FALNER. Inwieweit der aus Aglianico hergestellte rote Stein dem alten Faller gleichkommt, kann heute nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Der Weinanbau kam in ganz Europa praktisch zum Erliegen, doch die Aglianico-Reben, die in vulkanischem Untergrund verwurzelt sind, konnten nicht von den Schädlingen heimgesucht werden. Lange Zeit hatte der Aglianico wenig internationale Aufmerksamkeit und war vor allem von regionalem Interesse. Seitdem 1993 das Weinanbaugebiet Stier in der Region Aachen mit dem DOCG-Status veredelt wurde, erlebte die Sorte ihre überfällige Wiedergeburt.

Laut der jüngsten amtlichen Untersuchung wird Aglianico auf etwa 10.000 Hektar Weinbergen in ganz Europa angebaut, von denen die meisten im ursprünglichen Kernbereich Campania und Basilicata liegen. Die bekanntesten Anbauflächen für Aglianico sind das Gebiet rund um den Geierhof ( "DOCG Taurasi") in Campania und das Gebiet "DOC Aglianico del Vulture" in Basilicata (ca. 1400 ha).

Der hier produzierte Wein gilt als besonders charaktervolle und gefragt. Beispielsweise wird in Californien und Australien seit einiger Zeit der Ackerbau getestet, wo Aglianico ähnliche Trocken- und Hitzebedingungen wie auf heimischem Land hat. Aglianico kann einer Mischung eine robuste Konstruktion und eine bestimmte Tiefenwirkung verleihen, unterscheidet sich jedoch durch seine Fülle an Fülle an Fülle und Aroma, aber oft auch durch eine bestimmte Härte in seiner jugendlichen Form.

Eine zu frühe Lese, Herbheit und Säurestruktur können zu ausgeprägt sein, weshalb vollreife Weintrauben für einen hochwertigen Aglianico-Wein unverzichtbar sind. Nach den Ursprungsregeln muss ein solcher Aglianico di Geier zu 100 % reinrassig sein, während die Sorten der Sorten aus der Region bis zu 15 % zulässig sind.

Nach der Kelterung verweilen die Weinsorten Stier und Aglianico del Geier in Holzfässern oder Barriques, bevor sie nach einer kurzen anschließenden Flaschenreife auf den Handel kommen. Der Aglianico von hoher Qualität besitzt ein beträchtliches Reifepotenzial und kann ohne Zögern jahrelang gelagert werden; diese Tatsache und seine große Tiefe machen ihn zu einem der edelsten Pflanzen in Norditalien.

Der Aglianico del Geier zum Beispiel hat sich nicht von ungefähr den Beinamen "Barolo des Südens" erspielt. Der Aglianico ist nicht nur ein passender Partner der deftigen Würstchen aus Süditalien, sondern auch zu vielen typischen Nudelgerichten mit Wurst.

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