Amarone

Eine Spezialität aus Italien

Die Besonderheit ist, dass die Corvina-, Rondinella- und Molinara-Trauben, aus denen Amarone hergestellt wird, zwei bis fünf Monate lang auf Holzgittern oder Strohmatten unter Dach (Appassimento) luftgetrocknet werden. Der Amarone ist ein italienischer Rotwein aus Venetien (Italien), der aus getrockneten Trauben hergestellt wird und das DOCG-Gütesiegel trägt. Der König von Valpolicella: Der Amarone. Der unbestrittene König dieser Region ist der Amarone. Amarone della Valpolicella ist ein italienischer DOCG-Rotwein aus getrockneten Trauben, der ausschließlich in Valpolicella in der Provinz Verona (Region Veneto/Venetien) hergestellt wird.

Eine Spezialität aus ltalien

Herkunftsfrage: Woher kommt er? Ehe ich auf die Details des Amarone-Produktionsprozesses eingehe, möchte ich zunächst einen geografischen Ansatz wählen. Aus der kompletten Ursprungsbezeichnung eines Weines aus der Region der Amaronen lässt sich ableiten, dass der Tropfen aus der nord-italienischen Weingegend Walpolicella ist.

Die bei weitem renommierteste ist die" A. de la Valpolicella". Jeder Valpolicella-Wein muss einen Anteil von 45%, jedoch nicht mehr als 95% der Corvina-Traube haben. Benennung: Warum heisst der Rotwein tatsächlich amaronisch? Der kräftige, alkoholische und sehr langlebige Amarone-Wein zeichnet sich zum Teil durch eine bestimmte bittere Note aus. Weil das Bittere im Italienischen "amaro" bedeutet, gab es dem Rotwein endlich seinen Namen.

Der prestigeträchtige, qualitativ hochwertige italienische Wein stammt größtenteils von den älteren Rebstöcken in den Weinbergen und nur die besten Weintrauben werden für seine Produktion ausgelesen. Aber das ist nicht das Spezielle an einem Imarone. Die ungewöhnliche Verarbeitung der Weintrauben garantiert den ganz eigenen Geschmack.

Nach der Lese wird ein erstaunliches Herstellungsverfahren angewendet: Beim Apassimento- oder Recioto-Verfahren werden die Weintrauben zwei bis vier Monaten in gut gelüfteten Lagern - auf Stroh-Matten oder Holzrahmen aufgesetzt. Bei diesem Trocknungsvorgang verliert die Traube bis zur halben Masse. Diese Schrumpfung (ital. Appassimento) kommt dadurch zum Ausdruck, dass das Fruchtwasser verdampft, aber der Kristallzucker, aber auch die Extrakte, in den Weintrauben zurückbleiben.

Die lange Trocknung erfordert einen hohen manuellen Kraftaufwand, da die Weintrauben oft gedreht und neu angeordnet werden müssen, um eine Verrottung zu verhindern. Doch nicht nur deshalb ist der relativ hohen Weinpreis verständlich, vor allem kann aus den Rosinen nur wenig gekeltert werden. Verglichen mit der Produktion eines gewöhnlichen Rotweins werden beispielsweise beinahe doppelt so viele Weintrauben benötigt.

Aufgrund des großen Zuckergehalts der ausgetrockneten Weintrauben enthält der Amaron oft mehr als 15% Vol. Auch bei diesem Gehalt an Alkoholika ist der Restzuckeranteil manchmal noch zu hoch, um einen Trockenwein zu erzeugen, da der Alkoholika die Hefen zum Sterben bringt und den Fermentationsprozess anhält. Getrocknete amarones mit einem Alkoholanteil von 16-17% sind keine Ausnahme.

Meiner Meinung nach ist die ideale Temperatur für einen Imarone 17°C. Wie bereits zu Beginn erwähnt, gibt es in der Gegend von Vallendar fünf Weinanbaugebiete: Walpolicella, Walliser Oberland, Walliser Oberland, Walliser Land und Amaron. Man verfolgt im Rekioto den Herstellungsprozess eines Amarones so weit wie möglich, aber nur solche Weinsorten mit Rest-Süße werden hier produziert.

Die " normalen " Weine des Valpolicellas und des Superiores sind traditionell hergestellte Qualitätsroter. Freies Übersetzen von Ripa ist so etwas wie "erneute Passage" und diese Bezeichnung ist im Hinblick auf den Produktionsprozess sehr zutreffend. Das Produkt wird oft als "Baby Amarone" bezeichnet und wird von nahezu allen Amarone-Produzenten angeboten.

Nicht umsonst wird der auf traditionelle Art erhaltene Traubenmost mit den restlichen Muscheln und Samen aus der Amarone-Produktion gemischt, um zusammen fermentiert zu werden. Es entsteht ein mittelgroßer und komplexer Duft, der sehr an seinen "großen Bruder" Ammarone erinnernd ist. Apropos: Nicht nur der Trestergrappa aus dem Hause L'Amarone, sondern auch - wie in ganz Europa gebräuchlich - sehr guter Qualitätsgrappa (Vintage-Tipp: Brandy oder Wine, das Wichtigste ist Traube: Grappa).

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