Amarone Rotwein

Die Geschmacksmagie von Amarone

Der im Valpolicella gelegene DOCG-Rotwein ist ein echter Italo-Klassiker und ein Exportschlager der Region. Amarone ist ein kraftvoller und kräftiger Wein mit den typischen Appassito-Aromen. Der Rotwein wird aus den typischen Rebsorten des Valpolicella gewonnen: Corvina, Corvione Veronese, Rondinella und Molinara. Amarone Rotwein kommt aus der italienischen Region Venetien, genauer gesagt aus dem Valpolicella, in unmittelbarer Nähe des weltberühmten Gardasees. Der Amarone ist der perfekte Meditationswein.

Die Geschmacksmagie von Amarone

Mit einer eindrucksvollen Mischung aus Zwetschgen, Trockenfrüchten, Rauch, Gewürzen, Nelken und dunkler Schokolade präsentiert sich ein guter Amarone im Munde. Bei kaltem Wind das passende Glas. Trockene Weintrauben, äh. Die Besonderheit dabei ist, dass die Weintrauben nach der Ernte getrocknet werden. Als weitere Alternative gibt es Kunststoffkisten, während das herkömmliche Verfahren dafür sorgt, dass die Weintrauben auf Bambusgeflecht in einem hölzernen Rahmen abgelegt werden.

Deshalb werden Dachgeschosse von Bauernhöfen oft zum Abtrocknen genutzt. Aber ein guter Amarone benötigt Zeit. Aber wie kam man auf die Idee, die Weintrauben zuerst zu trockenen? Doch in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts fing ein Faß mit der Gärung von Rekioto in einer Kooperative an, und die Hefe wandelte den restlichen Rest des Zuckers in Spiritus um.

Die erste Erwähnung des Namens Amarone erfolgte 1938, aber erst 1950 begann der Weinbau, die Gärfähigkeit der Weintrauben gezielt zu nützen. Ein sehr guter Amarone ist nicht gerade günstig. Daraus ergibt sich die Vorstellung, eine billigere Version, den sogenannten Ripper, herzustellen. Vergleichen Sie am besten selbst, was Sie lieber auf dem Esstisch haben, einen Amarone oder einen ripass.

Il Rotwein Amarone della Valle di San Pietroburgo

Genießer meinen, der Rotwein sei mit seinem kräftigen Volumen (mit 15 Vol% und mehr) und seiner starken Fruchtsüße der perfekte Begleiter für den Schnee. Entscheidend für den wahren Genuß mit Amarone ist der Unterschied in Aroma, Geruch und Farben, wenn man ihn aus jedem einzelnen Jahrhundert ausprobieren kann.

Auf dem Bild ist ein historischer Aufkleber aus den siebziger Jahren zu sehen, als der Gattungsbegriff für Amarone noch der Name für den Namen Amarone war. Heutzutage ist er ein Rotwein mit viel Zucker oder Restsüße, Amarone di la Vallorca ist die Trocken- oder beinahe Trockenvariante des Terroirweins. Weintrauben oder Weintrauben? Sie haben es nicht so eilig, die Weintrauben für den Amarone.

Was kurz vor oder nach dem Weihnachtsfest endlich gekeltert wird, ist nicht mehr Wein. Garnelen im besten Fall, beinahe eine Rosine. Deshalb werden sie auch Rosine bezeichnet. Immer wieder müssen die Weintrauben umgruppiert und die verdorbenen Weintrauben ausgelesen werden. So werden Amarone mit starker Textur und hohem Alkoholgehalt produziert, die zu den großen italienischen Roten gehören.

Gleichzeitig entwickelt dieser Tropfen eine sehr milde und geschmeidige Ausprägung. Der Nachgeschmack ist leicht herb (amaro = bitter), aber dennoch wohltuend, dazu der unverwechselbar leicht oxidative Geschmack und eine große Komplexität: all das macht den Amarone aus. Ja, der Amarone ist eine ausgeprägte Person. Der Amarone passt hervorragend zu den italienische Sekondi Piattis mit Wurst, Wildbret und gereiftem Ziegenkäse.

Da aus 100 kg geernteten Weintrauben etwa 70 bis 75 ltr. hergestellt werden, während Amarone bei gleicher Traubenmenge und hohem Lager- und Trocknungsaufwand nur einen "Ertrag" von etwa 20 bis 25 ltr. erwarten lässt, ist es vielleicht nachvollziehbar, warum der Wert dieses Weines so viel teurer ist als der eines "normalen" Rotweins.

Mehr zum Thema