Wein

Antinori Weingut

Das Antinori-Haus in seiner historischen und aktuellen Bedeutung für den italienischen Wein zu würdigen, würde den Rahmen dieser Präsentation bei weitem sprengen. Toskana und Umbrien sind die Hauptanbaugebiete von Antinori. Italienischer Weinbau ohne die Familie Antinori? Oder wie es der „Gambero Rosso“ ausdrückt: „Ohne Antinori hätte der italienische Wein heute nicht sein Prestige erreicht, es gibt nichts zu schütteln. Kein anderes Geschlecht hat den italienischen Weinbau so stark beeinflusst wie Marchesi Antinori.

Antinori Marquis

Um die geschichtliche und gegenwärtige Wichtigkeit des Antinori House für den italienische Weine zu verstehen, würde diese Präsentation weit über den Umfang dieser Präsentation hinausgehen. Schon seit 26 Jahren und über 600 Jahren ist das Unternehmen Antinori im Weinanbau zuhause. Also lassen Sie uns mit der Verantwortungsübernahme des Marquis Pietro Antinori im Jahr 1966 anfangen, die auch für das Unternehmen eine Wende war.

Die Arbeit von Herrn Antinori hat nicht nur das Anwesen Antinori, sondern auch den italienischen Weinanbau zu einer Revolution der Qualität veranlasst, die die Basis für den Erfolg der modernen Weinproduktion in der ganzen Welt ist. Aber der Beginn war sehr schwierig, Antinori 1966 in der Krisensituation. Der Fluss Rio de la Riviera del Azur ist im Jahr 1966 in den Keller des Gebäudes Antinori geflossen.

Sein Imageschaden war gewaltig und Nikolaus Antinori beauftragte seinen Vater mit der Übernahme der Geschäftsführung und einem Aufbruch. In den Weinkellern und Weingärten des Gebäudes reagiert er mit einer konsequent strengen Qualität. Dabei spielte ein hervorragend gelegener Weingarten im Zentrum des Château de la Cruz de la Côte d’Azur eine Schlüsselrolle: der Weinkeller namens L’Tignanello bei der Ortschaft Pasignano.

Der Weinberg umfasst gut 50 Hektar, nicht viel, aber genug, um den Weinanbau in Italien zu verändern. Der Ort ist ein idealer Standort für den Ort und sicherlich einer der besten im ganzen Land. Die kalkhaltigen Böden, das warme / kalte Kleinklima und die Südwestexposition zu den Kesseln bieten ideale Voraussetzungen für hervorragende Weinsorten.

Der Weinbauprofessor Emil C. M. C. R. Peynaud wurde gebeten, die Ernteerträge zu senken, im Weinberg des Weinguts aufzuhören und die Weinsorten in neuen, reinen Barriquefässern zu reifen. Ein drastischer Fortschritt gelang ihm jedoch: 1975 erweiterte er die „Villa Antinori Tignanello“ um 15% und 5% Cavernet Sauce.

Die Hinzufügung der französichen Traubensorten, die neben dem Weingut des Tignanellos auf einem Grundstück namens Salaia angebaut wurden, machte den Tignanellos viel komplizierter und besser durchstrukturiert. Dies machte den Tischwein zu einem einfachen Tischwein und doch zu einem weltweiten Erfolg. Das imposante Stahltreppenhaus schlängelt sich vom Gipfel hinauf und führt über alle Stockwerke des Weingutes.

Nachdem er nach einem Zwischenspiel, in dem er Aktien des Unternehmens an den englischen Getränkemarkt White Bread verkaufte, um seine Schwester zu bezahlen, und später diese Aktien zurückgekauft hatte, entwickelt sich das Unternehmen innerhalb und außerhalb des Landes sehr dynamik. Allein in der Toscana gibt es neun Weinkellereien, 14 in ganz Europa und mehr als 20 mehr.

Bei rund 30 Millionen Fläschchen pro Jahr und einem nahezu auffälligen Sortiment ist es nicht einfach, den Blick für alle Antinori-Weine zu haben. Nur 15 der besten Tropfen führen den Hausnamen in Kleinbuchstaben, in der Regel sind die Kellereien und ihre Marken eigenständig aufzustellen.

Zwei Weggefährten des Marquis Pietro Antinori sind auf dem Weg zu diesem erstaunlichen Ergebnis zu nennen: Der bis heute bekannteste italienische Oenologe und in der Überlieferung von Emil J. Teynaud war der Begründer von C assicaia und C. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. Tignon.

Auch nach seiner Emeritierung 1992 bleibt er Antinori House als Consultant erhalten. Seine Nachfolge in Antinori trat und tritt Herr Dr. med. Renzo Caterer lla an, der das Weingutprojekt“ des Weinguts Schloss L’Castello di Sala“ leitete. Zusammen mit Herrn Antinori hat er das Prinzip entwickelt, ein eigenständiges Weingut mit Top-Weinen zu errichten.

Das traditionsreiche Haus Märchesi Antinori wird heute von der Firma Märchesa Antinori in die Welt der Gegenwart geführt. Für ihn war die grösste Herausforderung jedoch die Übergabe der weit gefächerten Aufgaben an die Nachfolgegeneration. Er hat drei Söhne, aber ein einziger nicht. Lange Zeit war es fragwürdig, ob eine seiner beiden Tochter (Albiera, Alessandro und Allegra) daran Interesse hätte, im Familienbetrieb zu arbeiten.

Mittlerweile sind sie alle im Betrieb tätig und Pater Pietro übergibt immer mehr Aufgaben an die heutige Geschäftsführerin der Firma Albert Antinori (* 1966). Erste konkrete Erlebnisse mit dem Weinanbau machte sie nach der Schule in Schloss Salerno. In ihrer Jugend kümmerte sie sich um das Weingut Priunotto in der Ortschaft La Palma de la Palma, das nach der Loslösung von der Firma Antinori nun Teil des Portfolios ist.

Zu dieser Zeit wurden auch Grundstücke am bekannten Standortussia erworben, darunter auch Aktien am Grundstück der Firma Kolonne. Auch heute noch ist sie sehr besorgt über die Tätigkeiten im piemontesischen Raum. Weit weg vom Weinanbau sind ihre Aufgaben im Vertrieb: Sie betreut intensive die Absatzmärkte in Asien, sie wohnte mehrere Jahre in Hongkong.

Doch in den vergangenen Jahren stand ein anderes Vorhaben im Vordergrund: der Bau des neuen Hauptsitzes des Unternehmens mit 130 Mitarbeitern und einer Bearbeitungskapazität von rund 1 Million Stück in der Stadt. Der Bau, eine Mischung aus Weinkellerei, Verwaltung und Gastronomie, explodiert in allen Ausmaßen.

Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Mio. Euro hat der Architekt eine architektonische Meisterleistung geschaffen, die bei weitem die Blicke der ausländischen Architektur auf sich gezogen hat. Antinori experimentierte in der Umgebung von Florenz sogar mit sehr erfolgreich.

Bei aller Innovationsfreude legt Frau Antinori Wert auf die Verbindung von Rebsorte und Boden zu authentischen Weinen, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Antinori’s elegantes Gesicht ist das Tor, die ausgewogene Mischung aus einem wunderschönen Bouquet und einem kräftigen, vielschichtigen Wein.

Gleichzeitig müssen die Kellereien ihre Unabhängigkeit bewahren; die seitlichen Einflüsse aus der Hauptverwaltung sind sehr begrenzt. Der übertriebene Einsatz von Technik im Weinkeller wird von Frau Antinori wenig geschätzt, sie misst einer sehr schonenden Traubenbehandlung große Bedeutung bei. Die neuen Gewächse sind nach etwa 15 Jahren ausgeglichen und können für die großen Tropfen ausgenutzt werden.

In einem kleinen dreiköpfigen Gespann mit ihrem Familienvater, dem Oenologen und natürlich mit ihrem Sohn Rene Caterer, Herrn Dr. med. Piero Antinori. Ist die Mischung einmal fixiert, geht es darum, sie ständig in die Flasche zu geben, Flaschenvarianten würden sie „verrückt machen“, sagt sie. Zum Abendessen stellt sie sechs ihrer Top-Weine, zwei Weiß- und vier Weißweine vor.

Bei drei Rotweinen handelt es sich um Bordeaux-Mischungen, d.h. sie beinhalten erhebliche Mengen an franz. Nichtsdestotrotz haben alle Weinsorten eine besondere Interpretation des terroir der Toskana und unterscheiden sich deutlich in ihren Eigenschaften. Albert Antinori weiß diese Abweichungen der Weinsorten bis ins letzte Detail, weiß um das Wetterverhalten der verschiedenen Weinsorten und auch um die Entstehung der Flaschen.

Sie ist spektakulär unauffällig, ruhig und gelassen. Die Künstlerin lässt sich Zeit und genießt die Auseinandersetzung mit ihren Weinen. Albieras Ältester Tochter K. A. B. A. B. ist zur Zeit für die Firma B. A. Vittorio (*1993) im Ausland tätig. Zusammen mit seinen beiden Großvätern verhinderte der Grossvater einen Erbstreit: Alle Aktien wurden 2012 für 99 Jahre in einem Treuhandfonds zusammengefasst.

Durch die Auszahlung von Geschäftspartnern oder den Verkauf von Anteilen an Dritte soll das Wohnhaus nicht wieder abgeschwächt werden.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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