Wein

Apfelwein

Der Apfelwein, auch Viez, Apfelmost, Saurer Most oder regional nur Most genannt, ist ein Fruchtwein, der meist aus einer Mischung verschiedener, relativ saurer Äpfel gekeltert und vergoren wird. Ein Lieblingsgetränk Hessens ist sicherlich Apfelwein. Apfelwein und Most sind zwei ähnliche Getränke. Auch die Grundproduktion ist gleich, mit Apfelwein kommen weitere Schritte hinzu. Die einzig wahre Variante für den echten Kenner und mit wirklich gutem Apfelwein.

Most

Der Apfelwein, auch bekannt als Vietnam, Südtirol, Apfelmost, Säurermost oder regionalspezifisch nur Meis, ist ein Obstwein, der zumeist aus einer Mixtur von verschiedenen, säurehaltigen Äpfeln gepresst und fermentiert wird. Der Apfelwein hat in der Regel einen säuerlichen, säuerlichen Charakter, da für seine Produktion üblicherweise schwer zu verwendende äpfel eingesetzt wurden. Der Apfelwein wird auch „Ebbelwoi“, „Äbbelwoi“, „Ebbelwei“ oder „Stöffsche“ in Nord- und Mittelhessen, in Frankfurt und in Unterfranken bezeichnet.

„Der Hessische Apfelwein“ ist eine eingetragene geografische Bezeichnung. Der Apfelwein wird in den klassischen Apfelweinstuben gewöhnlich einfach als „Schoppen“ (Frankfurt „Schobbe“, der Trinker als „Schobbepetzer“) bezeichne. Der Name „Viez“ an der Mosel, der in der Elbe, im Hochland, im Hunsrück, im Saarland und in Luxembourg kommt aus der Römerzeit (lat. x = zweiter oder repräsentativer Tropfen, x = Weinersatz) und weist darauf hin, dass Apfelwein als Substitut für den eigentlichen Tropfen konsumiert wurde.

Der fermentierte Orangensaft wird in der ganzen Welt „sure Moscht“ oder „sure Saft“ (von sur/suur = sauer) bezeichnet. Die griechisch-römische Produktion von Apfelwein (lat. v. malis factum) war schon den Römern bekannt, so auch in Augustinus, dem jetzigen Trierer Stadtteil der Stadt. Es ist auch bewiesen, dass die Teutonen bereits vor der Ankunft der Roemer mit der Produktion von Fruchtwein vertraut waren (traditioneller germanischer Name: Ephiltranc).

Der Apfelwein wird in Deutschland um 1600 erprobt. Schon 1638 wurde in der Verordnung des Rates eine Reinheitsgebot festgeschrieben, an das sich die Apfelweinproduzenten auch heute noch klammern müssen. Im Jahre 1754 wurde in Deutschland die erste Alkohollizenz für das Bier erlangt. Der Apfelwein ist jedoch entgegen der landläufigen Ansicht keineswegs als traditionelles Trinkgetränk dieser Region zu betrachten, sondern vielmehr als weniger gelegentliches Mittel für die Armen, das überwiegend in heimischer Produktion hergestellt wurde.

Die Erfolgsstory des Weinersatzes Apfelwein beginnt erst mit dem Niedergang der Weinbaukultur infolge des Klimawandels, der kriegerischen Verwüstung im Rahmen der Annexion der Freistadt Frankfurts durch die preußische Regierung und der Verbreitung der Phylloxera, die ab der Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Amerika in Europa eingeführt wurde. Apfelmost ist traditionell ein rein natürliches Produkt.

Wie“ naturtrüb“ der Apfelwein letztendlich ist, richtet sich danach, wie viel Klärmittel durch die Beigabe von sauren Früchten gebildet wird. In der ersten Apfelweinproduktion wurden die Apfel zunächst in einem großen Bottich von Hand zerkleinert. Bei der Zerkleinerung müssen die Apfel nicht nur zerkleinert, sondern auch gepresst werden, damit sie den Most in der Weinpresse ausstoßen.

Besonders bei Hobby-Gärtnern, die nach dem Zerkleinern der Apfel und dem Verpressen der Fässer den Most in Fässer (früher Glasballons, d.h. große Glasflaschen) füllen. Der Apfelwein kann nach dem Dekantieren, d.h. der Abtrennung der Rückstände, jahrelang gelagert werden. Weil der Apfelwein also weder erwärmt noch mit Gärungszusätzen oder Stopfen vermischt oder versüßt wird, sind Apfelweinliebhaber der Meinung, dass er gesundheitsfördernder ist als Apfelmost, da dieser zu pasteurisieren ist (d.h. für 15 bis 30 s auf 72 bis 75° Celsius aufzufüllen ist.

Apfelwein wird heute in der Regel mit großen Anlagen gepresst. Der Apfelbrei wird als Brei bezeichnet. Dieser darf bei der Apfelweinproduktion nicht zu klein werden, da sonst die Apfel nicht mehr richtig gepresst werden können. Nachdem der frische Saft gepresst wurde (ca. 1,5 Stunden), fliesst er sofort in die Edelstahlbehälter.

Bei der Vergärung wird der im Äpfel befindliche Kristallzucker durch die eigene Fruchthefe oder durch die zugegebene Bierhefe zersetzt. Acht bis zehn Tage lang wird dies als „stürmische Gärung“ bezeichnet. Wenn der Apfelwein für einige Zeit auf der Weinhefe liegt, wird der Most nicht besonders stark; bei einer längeren Lagerung wird er duftiger.

In der Industrieproduktion wird der natürlich wolkige Geschmack artifiziell betont, um dem Apfelwein eine ökologische Anmutung zu geben. Der Rest der Überreste wird Treber bezeichnet. Aus den Äpfeln wird dann der sogenannte Sweet oder Sweet-View ( „Mosel-Saar-Gebiet“) hergestellt, der in den süddeutschen Ländern, aber auch in der Österreichischen Republik und der Schweizer Region oft als Must oder Sweet-Most bezeichnet wird.

Ein paar handelsübliche Apfelweinproduzenten erwärmen die Apfel vor dem Keltern, was zu einer etwas höheren Fruchtsaftausbeute führt, was nach Ansicht vieler Apfelweinliebhaber auf Kosten des Geschmackes geht. Apfelwein wird mit dem Fruchtsaft des Speierling-Baumes vermischt. Andere weniger verbreitete Zusatzstoffe sind Quitten, Mispeln, Vogelbeeren oder Schlehen, in Süddeutschland und Apfelwein.

Im Südwesten des Landes benutzen einige Produzenten in der Regel den sogenannten Holzapfel oder Viez-Apfel (klein und sehr sauer, eine Mostapfelsorte, die nicht mit dem wilden Apfel übereinstimmt ) und vermischen ihn (aus Massenmangel ) mit etwas süsseren, zum Teil bereits vorgestellten Apfelarten. Der Apfelwein wird in der Regel nicht aus heutigen Äpfelsorten gewonnen, da diese für einen hohen Fruchtzuckeranteil zubereitet werden.

Durch den Verzehr von Apfelwein wird nicht nur das Überleben der älteren Sorten, sondern auch die Erhaltung der ehemals landschaftlich prägenden Obstgärten gefördert. Darüber hinaus wird auf pektinarme Äpfelsorten Wert gelegt, da dieses natürlich auftretende Eindickungsmittel im Äpfel durch die Gärung der Hefen zu toxischem Metanol aufbereitet wird. Für die Apfelproduktion wichtige Altsorten sind z.B. Weiße Milch, Vietnam, Bohnapfel, Weisse Milch, Rote Trierwein.

Cider – vor allem die schwachen Eigenschaften – wird für die Produktion von Apfelschnaps eingesetzt. Die fermentierte Äpfelmaische wird jedoch oft für die Spirituosenherstellung eingesetzt, was den Pressvorgang erspart. Da der Apfelwein oft bewölkt ist, wird er meist in einem Rippenglas mit Diamantschliff angeboten, dessen Schliffe das Sonnenlicht wiedergeben. Diese Gläser sind oft 0,25 l groß.

Der Apfelwein, der von großen Weinpressen in 1-Liter-Flaschen geliefert wird, wird in der Regel in 0,25-Liter-Gläsern serviert (die große Version hat ein Fassungsvermögen von 0,5 Litern). Das herkömmliche Fassungsvermögen beträgt jedoch 0,3l. Die traditionsreichen Apfelweinrestaurants und ihre Besucher behalten es bei. Deshalb wird das 0,25-Liter-Glas logischerweise als „Betrugsglas“ beschrieben, da es bei gleicher Preisgestaltung weniger Cidre bietet.

Das Servieren von Apfelwein in anderen Gläsern (z.B. Longdrink-Gläsern) ist völlig ungewöhnlich. Eine mit Apfelwein gefüllte Rippe wird auch als Flasche bekannt. Die Rippenmuster der Mostgläser stammen aus der Zeit, als die meisten Speisen noch ohne Bestecke verzehrt wurden und die Gläschen ohne Rippenmuster aus den damals schmierigen Gläsern besser abrutschten als die Rippen.

Wenn Sie durstig sind, können Sie auch Apfelwein im Becher bestellen, der den Apfelwein kalt lässt. Dementsprechend kann ein 4er-Pack einen l, aber auch 1,2 l Apfelwein einnehmen. Traditionsgemäß werden die Kannenbäcker im lehmigen Gebiet im Westen des Westerwaldes zwischen Berg und Tal produziert. Apfelweinhersteller, die den Apfelwein noch selbst pressen, haben das Recht, einen Kranz aus grüner Fichte mit dem Bordeaux vor die Türe zu hängen (diese Überlieferung stammt aus dem Jahr 1641), aber dieses schutzlose Schild wird oft ausgenutzt.

Das Trinkgefäss „Viezporz“ (meist 0,4 l, jetzt auch als 0,2 l oder für Schnäpse (4 cl) erhältlich), das aus weissem Feinsteinzeug oder Steinzeug hergestellt wird, von dem der Begriff „Porz“ stammt (gesprochen), ist in der Obereifel, dem Hohen Rathaus, dem Saar- und dem Trierer Unterlauf zuhause: Das Trinkgefäss „Viezporz“ ist in der Toskana, in der Nähe des Hunsrücks, des Moseltals, in der Nähe von Zermattan: Die Stadt Trier: Früher wurde der Vietnamkrug in grösseren Tongefässen (Viezkrug) gelagert, ähnlich dem „Bembel“ in Frankfurt.

Bei Erkältungskrankheiten als alte Hausapotheke oder auch als Wärmegetränk in der Kältezeit ist der warme Apfelwein ( „Glühmost“) populär, bei dem der Apfelwein erwärmt (nicht gekocht!) und mit Zimtstangen, eventuell Nelken und Zitronenscheiben zubereitet wird. Zum “ heissen Apfelwein “ braucht man 1 l Apfelwein, 125 ml Trinkwasser, 60 g Zucker, eine Viertelstange Cinnamon, drei Nelken und zwei unbehandelte Zitronenscheiben.

Dann wird die Brühe mit dem Apfelwein gemischt und sorgfältig bis kurz vor dem Kochpunkt aufheizt. Am häufigsten ist die Saure oder schlicht „sauer“, „sauer“ oder „G’sprinkled“: gemischt mit mineralischem Quellwasser, d.h. einer Schorle oder einem Apfelmost. Wenn Sie mehr als die normale Wassermenge in Ihrem Apfelwein möchten, bestellen Sie eine tiefgefrorene oder eine Fledermaus nass.

Dieser Brauch geht auf die Frankfurter Weinzeit zurück, in der die bitteren Rebsorten meist mit etwas Flüssigkeit aufbereitet wurden. Man nennt diese Ausführung in Ã-sterreich auch witzig „Feuerwehrmischung“. Die süß gesprühte (selten auch als süß bezeichnet, aber nicht zu verwechseln mit der frischen Süßigkeit, einer nur zur Zeit der Ernte verfügbaren Mostvorstufe; s. unter Produktion): gemischt mit Orangenlimonade oder Limonade oder auch mit Apfelwein.

In Mosel-Franken heißt die Mixtur Viez-Limo oder eher selten Lim-Viez. In Schwäbisch gibt es noch „Mostbowle“: Apfelwein, Zitronensoda und aufgeschnittene Rohzitrone, wird im Hochsommer als Stärkung genossen. Ebenfalls populär ist das Vermischen von Cidre und Apfelmost. Vor allem junge Leute mixen Apfelwein mit Coke. In Hessen hat sich jedoch die Kennzeichnung „KE“ (Kola-Ebbelwoi) durchgesetzt. 2.

In Frankfurt gibt es zum Beispiel einige Apfelweinrestaurants, in denen keine Süßigkeiten zubereitet werden. Wer es trotzdem bestellen will, bekommt Apfelwein und Limo separat aufgetischt. Damit der Apfelwein den richtigen Beigeschmack erhält, fügen die Winzer den äpfeln außerdem Quarze, Medaillons und Speierlinge zu.

Bei den Speierlingen bezieht sich der Begriff nicht auf die Früchte, sondern auf einen besonders bitteren Apfelwein – der echte Apfelwein ist recht rar und daher aufwendig. Nach dem Lebensmittelrecht gehören Apfelwein und Apfelweinprodukte ( „Apfelschaumwein, Apfelwein, Apfelmost, Apfelwein, Cidre usw.) zur Gruppe der „weinähnlichen Getränke“. Insbesondere der zweite Teil der Alkoholverordnung (AGeV) in § 10 und 11 bestimmt die Produktion, Qualität und Kennzeichnung von alkoholischen Getränken, wein-, schaum- und schaumweinähnlichen Getränken und verarbeiteten alkoholischen Getränken.

Bei vorverpackten Produkten geschieht dies in der Regel in der so genannten „Enthält Sulfite“-Allergenkennzeichnung. „Apfelwein wird hauptsächlich in der Bundesrepublik im hessischen Teil Hessens (siehe auch: hessischer Apfelwein- und Obstwiesenweg), vor allem in Frankfurt, der Wetterau, sowie in den Regionen Taubenschlag, im Nassauerland, in Niederfranken und Oberfranken, in der ganzen Mosel-Fränkischen Region, produziert und eingenommen.

Neben einigen großen Weingütern gibt es in den oben genannten Bereichen eine große Anzahl von Gaststätten, die selbst Apfelwein produzieren, sowie kleine und Privatkellereien, die noch nach altem Hausrezept pressen. Im Österreichischen Meistviertel (Niederösterreich), in OÖ, im Kärntner Land, im Kärntner Land und in der Süd- und Oststeiermark. Das Programm der ARD mit den Moderatoren Heinz Šchenk und Lisa Wohr als Showmaster machte „Ebbelwoi“ und das dazugehörige „Bembel“ deutschlandweit bekannt.

Erstmals wurde im Jänner 2005 der frisch gepresste Apfelwein des jetzigen Jahrganges in Anwesenheit von politischen Grössen im Fernsehen im Rahmen eines Fernsehprogramms gezapft. Das “ Ursprüngliche Frankfurter Weinquartett “ besteht seit 2005 in Deutschland. Die aus 32 Karten, einem Stadtkarte und einer Kontrollkarte bestehende Karte zeigt 32 Restaurants mit Apfelwein und ist ein unterhaltsamer Aushängeschild.

Unter anderem die Kategorie „Größter Bembel“, „Preis der Schaufel“ und „Gewicht der Rippe“. Mousse Variationen von Apfelwein werden als Sekt oder Apfelchampagner bezeichnet. Dieser Drink heisst in England, Grossbritannien, Irland, Grossbritannien, Italien, Schweden, Suedafrika, den Vereinigten Staaten von Amerika, in der spanischen Provinz Sydra, im baskischen Land Sageardoa, in Slovenien und im finnischen Sideri. Apfel- und/oder Birnenweinähnliches Alkoholgetränk wird in den süddeutschen Ländern, der Schweiz aber auch in Oberösterreich als Most bezeichnet.

Man unterscheidet in der Schweiz zwischen Apfelwein ( „clear“, „tangy“) und sauren Traubenmost („clear“ oder „cloudy“), d.h. fermentiertem Apfelmost. Der Sauermost wird hauptsächlich in der Westschweiz hergestellt, wo er der Vereinfachung wegen „Saft“ heisst. Cider wird nach diesen beiden Methoden auch in Italien und Italien hergestellt. Sour Cider, der dem Hessen-Apfelwein sehr ähnelt, wird in der spanischen Sprache als“ naturbelassener Apfelwein“ und in der französischen Sprache als „Cidre Basque“ (baskischer Apfelwein) bezeichnet.

Dieser süße und prickelnde Apfelwein wird vor allem in der französischen Region Nordrhein-Westfalen und der bretonischen Region hergestellt. Sie wird in der spanischen Sprache als“ süsser Most “ (sidra dulce) und in der französischen Sprache als bretonisch “ bretonisch “ (bretonischer Apfelwein) bezeichnet. Mehrere Kunstmuseen widmen sich ausschliesslich dem Apfelwein und dem Sekt: Von 1991 bis 2011 war der Standort des Museums für Apfelwein in der Stadt.

Durch den Abbruch des 1972 erbauten Museumsbauwerks wurde das Mostmuseum aufgelöst und die Pläne für den Bau des neuen Gebäudes sahen keine Wiedereröffnung vor. So wurde im Feber 2012 der Verein Träger verein Deutscher Apfelweinmuseen e. V. gegründet, der ein eigenes Mostmuseum in Berlin geplant hat.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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