Autochthone Rebsorten

"Autochthone" Rebsorten, eine Analyse!

Die Bezeichnung "autochthon" ist zu einem Modebegriff geworden. Man spricht von einheimischen Rebsorten, wenn eine Rebsorte ihren Ursprung dort hat, wo sie wächst. Der Begriff Autochthon bedeutet soviel wie einheimisch, einheimisch, alteingesessen, zusammengewachsen, in der Heimat verwurzelt, am Ursprung geblieben. Autochthone Rebsorten sind solche, die in einem bestimmten Gebiet entstanden sind, sei es durch gezielte Züchtung oder durch Zufall. Ein etwas unscharfer Fachausdruck für einheimische Rebsorten, die nicht aus ausländischen Anbaugebieten importiert wurden.

"Autochthone " Rebsorten, eine Sichtung!

Bekannt ist das Land für den Grünen Veltliner und (....) für den Blaufränkischen. Im Weinanbau wird beschrieben, dass Rebsorten in einem Anbaugebiet wachsen, aber auch dort bebaut werden. Bedauerlicherweise ist der Ausdruck etwas vage, nicht eindeutig festgelegt und kann nicht auf viele Rebsorten angewendet werden. Interessant ist, dass dies ein wichtiger Teil des Sortenspektrums in der Styria war.

Auch an der Bergstrasse in Hessen gibt es die einzig wirklich autochthone Sorte wildbach. Nach dem " Rahmenprogramm " von Erzherzog Johann (1782-1859) hat sich die Zusammensetzung der weißen Traubensorte erheblich verändert. Die Sauvignons kommen erst sehr spÃ?t in die Schweiz.

Weil es in der Hauptsache verspätet gereift ist und daher nur die besten Standorte in der Steiermark genügend reif sind, wurde es in den letzten Dekaden durch die Firma Zeigelt abgelöst. So kommt der Silvaner, der im Frankenland in der Bundesrepublik einen festen Platz eingenommen hat, laut Sortenforschung aus dem südostösterreichischen Donaugebiet, das nicht mehr zu den Österreichern zählte.

Grauburgunder, Weißburgunder oder Weißburgunder wurden schon frühzeitig in Ã-sterreich kultiviert, da die Rebsorten ursprÃ?nglich aus dem französischen Raum stammten und von Mönchen selbst importiert wurden. Diese soll aus dem Elsaß kommen und hat in Oesterreich eine neue "autochthone" Wohnung entdeckt. Wesentlich bedeutender waren früher nicht die Rebsortenweine, sondern Weine wie das Mixed -Set in der Wiener und steirischen Region oder beispielsweise der aus Rotgipflern und Zierfandlern bestehende Weinkeller.

Mit dem gemischten Set können die örtlichen Verhältnisse, einschließlich der landestypischen und einheimischen Rebsorten, als Gesamtkunstwerk in Weinform reproduziert werden. Die Bezeichnung "autochthon" lässt sich im Weinanbau in der Regel nicht eindeutig zuordnen oder muss durch "allochthon" ersetzt werden. Die Rebsorten aus ihrem Herkunftsgebiet haben sich ausgebreitet und durchgesetzt.

Das gilt für die überwiegende Mehrheit der Rebsorten in Europa. Insgesamt sollten südliche, mittel-, westliche oder osteuropäische Rebsorten berücksichtigt werden. Zahlreiche Rebsorten sind in ihrer angestammten Umgebung nicht mehr wichtig und haben sich in anderen Zonen durchgesetzt. Für einige ist noch nicht ganz geklärt, woher sie kommen. Daher sollte man mit dem Wort autochton sehr sorgfältig umzugehen.

In der Neuen Welt wurden die europäischen Rebsorten eingeführt, was ihnen einen neuen Stil verleiht.

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