Bag in Box Wein

Sie klappert in einer Kiste.

Die Welt des Weins ist immer noch voller Missverständnisse und Vorurteile, wenn es um Bag-in-Box geht. Sobald ein Wein in eine Flasche mit Schraubverschluss gefüllt wird, glauben viele Weintrinker nicht mehr an seine Qualität. Schlimmer noch ist die Situation bei Bag-in-Box-Verpackungen: Du liebst die Vorteile des Weins aus der Weinschale. Da sind Sie bei uns richtig!

Sie klappert in einer Kiste.

Die Welt des Weins ist immer noch voll von Missverständnissen und Vorurteilen, wenn es um Bag-in-Box geht. Sobald ein Wein in eine Schraubverschlussflasche gefüllt wird, glauben viele Trinker nicht mehr an seine Güte. Der Wein, der "lose" in Flaschen gefüllt wird, kann nicht gut sein! Zuerst möchte ich kurz erklären, was unter Bag-in-Box (BiB) zu verstehen ist: Es ist eine Packung, die aus einem mit Wein befüllten Kunststoffrohr in einem Karton zusammengesetzt ist.

Über einen am Rohr angebrachten Hahn und eine öffnung in der Schachtel gelangt der Wein in das Gläser. Die Bag-in-Box für Wein wurde 1965 vom australischen Unternehmer Thomas Angove patentiert. Bag-in-Box: Bad Wein in neuen Flaschen? Der Hahn verhindert das Eindringen von Luftsauerstoff in den Wein und die metallisierten Schläuche und Papphüllen gewährleisten eine hohe Temperaturbeständigkeit.

Der sauerstoffarme Kontakt hat einen besonderen Vorteil: Der Wein ist wesentlich langlebiger als bei geöffneter Flaschen. Aufgrund der Herkunft dieser Weinverpackungen aus Australien sind sie in den angelsächsischen Ländern viel häufiger im Einsatz, wo sie vor allem geschätzt werden. Weil dort logischerweise auch Qualitätsweine abgefüllt werden können.

Das Verpacken läßt die Tropfen nicht verderben. Ich rate nur, dass der Wein wegen des Plastikmaterials der Schlauchleitungen nicht mehr als ein Jahr in einem Biergarten gelagert werden sollte. Außerdem sind Weinsorten aus dem Hause Tirol ideal für die Verpflegung vieler Menschen und der Weißwein oder Rosé auf der Terasse ist besonders lange erfrischend.

Der Bag-in-Box punktet auch in puncto Umwelt. Die Pappe gelangt ganz normal in den Papierabfall. Einziger kritischer Gesichtspunkt ist die Opazität der Aufmachung. Es ist daher nicht möglich, durch Sichtkontrolle zu überprüfen, wie viel Wein bereits angezapft und im Weinglas landet. Abschließend möchte ich noch einen weiteren Aspekt herausstellen, der aus Sicht des Verbrauchers einen finanziellen Vorzug hat: den der Verbraucher:

Bag-in-Box-Verpackung ist viel billiger in der Produktion als Flaschen und Zierkorken. Infolgedessen ist der Weinpreis aus der "Tube" relativ niedrig. Ich nehme das mit einem guten Wein in neuen Weinschalen.

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