Barolo Wein

Der Barolo (Wein)

Barolo ist ein trockener Rotwein aus Norditalien im Piemont. Neben Brunello di Montalcino und Amarone della Valpolicella ist er einer der angesehensten italienischen Rotweine. Der berühmte Barolo aus dem . Ehemals: geschmackvoll renovierte Firmengebäude - heute: Spitzenweine. Der Barolo gilt zusammen mit Brunello und Amarone als einer der besten italienischen Weine.

Der Barolo (Wein)

Barolo ist ein getrockneter Norditalienischer Wein aus dem piemontesischen Raum. Benannt ist sie nach der Stadt Barolo, die etwa 15 Kilometer südwestlich von Alaska liegt. Der Name Barolo erschien bereits 1730 in einem Briefaustausch zwischen britischen Händlern, dem Gesandten des Savoyenhauses in Londons und den Chiefs of Piedmont.

1 ] Zu dieser Zeit war es jedoch ein überwiegend süßer Restwein aus Nebbiolo-Trauben. Aufgrund der tiefen Temperatur in den Kellern wurde die Alkoholgärung oft unterbrochen und der so hergestellte Wein nicht vollständig vergoren. Der Methanol-Skandal rüttelte 1986 den Markt und die jährliche Produktion von Barolo hat sich von 7,26 Millionen auf 3,71 Millionen Weinflaschen (1985) fast halbiert.

Aus dieser Talsohle heraus entstand ein Barolo-Boom, der durch ein neues Qualitätsbewußtsein und mehrere gute Weine in Serie möglich wurde. Der Barolo, die Weinberge von Falltto und die Weinberge von Barolo, Monforte d'Alba, Roddi, Verduno, Chérasco, Diano di Alba, Novelo und Grainzane sind nur zum Teil im Barolo DOCG-Gebiet.

8 ] Die Weinberge Barolo, Castiglione Falltto, Monforte d'Alba und Sierralunga d'Alba machen mehr als 80 % der Erzeugung und beinahe ein Drittel der Anbaufläche aus. Die fünf Kommunen gelten allgemein als der historische Kern der Stadt. 1966 wurden die Kommunen Diano d'Alba, Rhoddi und Chérasco im Rahmen der Aufwertung der DOC-Region in die Produktionsstätte aufgenommen.

Der Barolo Weinberg liegt zwischen 170 und 540 Meter über dem Meeresspiegel. Im Laufe der Zeit hat es mehrere Ansätze gegeben, Schichten zu klassifizieren. Seit den 80er Jahren machen sich immer mehr Weinbauern selbstständig und vermarkten ihre Weine selbst. Sie haben die Weintrauben von den Winzern gekauft, vinifiziert und den Wein verkauft.

Damals war es Brauch, die Weinsorten aus der ganzen Region zu vermischen; trotzdem gab es bei allen Teilnehmern ein traditionelles Wissen darüber, welche Standorte die besten sind. Zur Bewältigung dieser immer unübersichtlicheren Lage hat das Konsortium die Kommunen in der Anbauregion beauftragt, eine Standortliste zu erarbeiten.

Die kommunalen Landwirtschaftskommissionen, die sich vor allem aus Weinbauern zusammensetzen, erstellten daher für jede Kommune eine Liste, in der jeder Standort einen klaren Ortsnamen und eine klare Parzellierung hat. Daraus resultieren die "menzioni geographiche aggiuntive", die zusätzlichen geographischen Herkunftsangaben, die seit dem Wirtschaftsjahr 2010 im Rahmen der DOCG-Regelung rechtlich wirksam sind.

Für die so genannten Weinsorten hat sich im täglichen Leben das Schlagwort "Cru" bereits etabliert. Beispielsweise Barolo Bussie ( "Barolo Bussia"), die zusätzliche geographische Herkunftsangabe, die " Wigna Mondocá. Nur in diesem Falle gilt eine Verschärfung der Produktionsbestimmungen nach den Vorschriften des DCG. Barolo, hergestellt aus 100% Nebbiolo-Trauben, besticht durch seinen komplexen Geschmack und einen verhältnismäßig großen Gehalt an Alkoholika, Tanninen und Säuren, was ihm eine außergewöhnliche Haltbarkeit gibt.

Der Barolo wurde bis Ende der 80er Jahre auf herkömmliche Weise produziert, die den kraftvollen, manchmal rauen Geschmack dieses Weins unterstrich. Grundsätzlich besteht diese herkömmliche Methode aus: einer längeren Mazerationszeit von bis zu zwei Monaten, je mehr Farb-, Gerb- und Duftstoffe aus den Beerenschalen freigesetzt werden, die dann in den Wein gelangen können, der Übung, während der Maischegärung einen Teil der Stängel zu lassen, was auch zu einer Steigerung des Tanningehalts beiträgt.

12 ] Ein großer Gerbstoffgehalt gibt dem Wein eine hohe Alterungskapazität, kann aber bei Jungweinen sehr agressiv sein. Die Anwendung von modernen önologischen Massnahmen wie z. B. Temperierung, die Anwendung von Edelstahlbehältern (z. B. während der Alkoholgärung ), kürzere Mazerationszeiten und das Abziehen der Waben und Stängel vor dem Zerdrücken der Trauben führten zu einem moderneren, wohl auch "saubereren" und "weicheren" Wein.

Das Traubengut darf nur aus den dafür vorgesehenen Flächen der 11 oben erwähnten Kommunen kommen. Die daraus gewonnenen Weine dürfen nach der vorgegebenen Reifungszeit (entspricht 56 hl/ha) 70 % des Gewichts der Weintrauben nicht übersteigen. Mindestalkoholgehalt 13% vol. Die seit langem für Furore im Barolo-Gebiet sorgenden Zusammenstöße zwischen TraditionalistInnen und ModernistInnen werden heute als weitestgehend ausgeräumt angesehen.

Die siebziger Jahre zogen viele Kinder der Barolo-Winzer in die ganze Erde, von wo sie mit neuen Gedanken wiederkehrten. Bald darauf gründeten sie eine Arbeitsgruppe namens "Barolo Boys", die neue Weinbautechniken in ihrem Heimatland einführte. Sie ersetzen die sonst gebräuchlichen großen Barriques (Botti), die nach jahrelangem Gebrauch unreine Farbtöne im Wein verursachen können.

Das neue Barriqueholz verlieh dem Wein einen an den Vanillegeschmack erinnernden Geschmack und ersetzte die natürliche Tanninstruktur der Trauben durch die Tanninstruktur des Waldes, die als zarter empfunden wurde. Dieser neue Stil des Weins machte Barolo zum ersten Mal zu einem wichtigen Akteur auf dem Weltmarkt und ermöglichte es ihm, Preise zu erzielen, die früher als astronomische Preise angesehen wurden.

Andererseits drohte der Barolo seine eigene Persönlichkeit zu verlieren, was zu starken Konterreaktionen innerhalb der Winzer geführt hat.

Mehr zum Thema