Barrique Wein

Tonneau

Die Röstung ist für das ausgeprägte Vanillearoma des Weines verantwortlich. Außerdem gibt ein Barrique im Gegensatz zu großen Holzfässern aus Rebengrün Tannine an den Wein ab. Natürlich ein Weinfass, aber was bedeutet es eigentlich, wenn ein Wein in Holzfässern gereift ist? Wir erklären es Ihnen. Auch die weißen Bordeaux-Weine werden in diesen Fässern vergoren.

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Der Barrique ist ein Barrique, der heute hauptsächlich für die Reifung von Wein, aber auch von Whiskey und Wein verwendet wird. Üblicherweise wird die Bordelais-Schiffsgröße von 225 Liter dem Barrique-Fass zuerkannt. Das verhältnismäßig kleine Barrique war zunächst ein reiner Transportbehälter für den Weinexport nach Deutschland. Diese Röstung ist für das starke Vanillearoma des Weins mitverantwortlich.

Außerdem gibt ein Barrique im Unterschied zu großen Fässern aus Rebengrün Tannin in den Wein ab. Barrique (aus dem gascognic barrica) bedeutet auf Französisch Barrique. Damals beschränkte sich der Ausdruck auf die gebräuchlichste Fassgröße; er deckt in der Regel 225 l in der Region Bordelais oder 228 l im Weinbau.

Mit einem Fassungsvermögen von 225 Liter hat der Barrique ein Eigengewicht von ca. 45 kg. Heute wird der darin erzeugte Barrique-Wein manchmal zu "Barrique" gekürzt. Der Begriff Barrikaden stammt auch von Barrique, denn während der Juli-Revolution von 1830 fungierten mit Erdreich befüllte Barriquefässer als Straßensperre.

Bereits 1000 v. Chr. werden aus Baumstämmen oder Stammteilen geschnitzt. Fässer aus Holzstäben, die für die Aufbewahrung und den Abtransport von Waren und Getränke verwendet wurden, werden als eine Art Keltenerfindung (Gallier, Bojer) betrachtet. Von der Geschichte sind drei Fallbeispiele für das "Barriquisieren" erwähnenswert: Die Briten, die lange Zeit das Gebiet von Bordelais dominierten, stellten fest, dass der auf dem Schiff in Holzfässern beförderte Wein widerstandsfähiger wurde.

Mit den " Rottweinen " waren die Hansehändler in Bremer, Hamburger und Lübecker befreundet; das war die Rotweinsorte, die in den Hansestädten eingekauft, dann in die Hanse versandt und dort ausversorgt wurde. Ab und zu sollen Weinbauern aus Bourdeaux, die ihre Hansekunden besucht haben, ihre eigenen Tropfen nicht erkannt haben - sie waren durch die Lagerung in Holzfässern so gut geworden.

Jahrhundert entdeckte Louis-Gaspard Escort aus Saint-Estèphe bei Bourdeaux, dass sich einige Weine, die in Arabisch und Indisch nicht verkauft wurden, nach ihrer Rückkehr deutlich verbessert hatten. Die Reifung in neuen Fässern war anfangs nur den besten und schwerstem Wein gewidmet. Die großen Bordeaux-Weingüter, wie das Schloss L'Château-Mergaux, das eine eigene Böttcherei unterhält, vertreiben ihre Altfässer an weniger erfolgreiche Weinkellereien.

Seit den 80er Jahren ist die Barrique-Alterungstechnik auf der ganzen Welt in Mode. 2. Teilweise ist diese Tendenz auf die Globalisierung des Weinanbaus zurück zu führen, wofür die in der Region vorbildlich sind. Andererseits ist die Forderung nach qualitativ hochstehenden, schwergewichtigen und aromatisch vielschichtigen Weinen deutlich angestiegen, so dass sich auch in anderen als den für sie traditionellen Gebieten ein großer Absatzmarkt für Barrique-Weine entwickelt hat.

Inzwischen haben die deutschen Barrique-Weine ein großes Qualitätspotential erlangt. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiäraromen im Wein; der Reifeprozess in Barriques ergibt Tertiäraromen, wobei zwischen dem Primärgeschmack der Weintrauben und der Sekundärgärung unterschieden wird. Vanille-Aroma durch Rösten und eine Herbheit (bitterer Geruch, pelziger Mundgefühl) durch Tannine können dem Barrique unmittelbar zugeschrieben werden.

Allerdings sind die nachfolgenden Geschmacksnuancen nicht unmittelbar auf das Brennholz zurück zu führen, die jedoch mit der Alterung des Weins im Brennholz während der Lagerzeit verbunden sind. Diese können spezifisch oder unbewußt vorkommen, können aber auch vermieden werden und sind kein Alleinstellungsmerkmal: Reifennotizen resultieren aus dem Sauerstoffkontakt bei der Weinbereitung, Reifung und Flaschenreifung.

In Barriques enthaltene bittere Tannine bilden während der Flaschenreifung längere Molekül-Ketten und gehen als Hefe auf den Grund. Der Säuregehalt und der Alkoholgehalt sind ebenfalls für die Langzeitstabilität des Weins von Vorteil. Barrique-Weine sind daher oft schwere, alkoholische und sättigende Weine. Der Klang des Brettes, der als Schweiß oder feuchtes Fettleder empfunden wird, wird fälschlicherweise dem Werkstoff Wald nachgesagt.

Der Verursacher der Hefepilze wird durch den Verkauf und die Nutzung von Gebrauchtbarriques ausbreitet. Idealerweise zeigen die primären Fruchtnoten einen qualitativ hochstehenden Wein und eine sanfte Weinbereitung, wenn der Barrique wirklich gereift ist. Diese Aromenvielfalt entsteht bei der Reifung des Weines. Ein reichhaltiger Wein aus einer Traubensorte wie Cabernet-Sauvignon oder Charlotte wird im Geschmack vervollständigt, während ein feiner Wein wie der Wein des Rieslings leicht verdeckt und gequetscht wird.

Die Hölzer setzen Gerbsäuren ab, und das Rösten des Holzmaterials produziert das Vanillinaroma. 1 ] Der Röstgrad hat einen wesentlichen Einfluss auf den Weincharakter. Daher werden ältere Barriques oft über einen längeren Zeitraum verwendet, was bedeutet, dass dem Wein Tannin (bis hin zum Überschuss) zugesetzt wird (werden kann).

Die Reifung in Barriques verlangt viel Wissen, viel Routine und Umsicht. Beispielsweise werden nur neue oder verbrauchte Barrique Barriques für eine ganze Weinpartie eingesetzt. Das Gleichgewicht des Weins wird durch das Mischen neuer Barriques sowie von Barriques in der zweiten und dritten Füllung (Cuvée) wiederhergestellt. Zu den Tanninen und dem Vanillearoma kommt eine geringe Oxidationsreife des Weins aus Barriquefässern durch den geringen Luftwechsel.

Durch den hohen Tanningehalt ist oft eine lange Flaschenreifung erforderlich, bis die Tannine ausgefällt und im Geschmack aufgeweicht sind. Ansonsten bedeckt eine starke Herbheit andere Düfte. Der Wein muss sich erst wieder "öffnen". Deshalb sollten nur hochwertige Qualitätsweine in gerösteten Holzfässern gelagert werden, um einen harmonischen und lagerfähigen Wein zu schaffen.

Die Barriquereifung wird hauptsächlich für Rotweine weltweit durchgeführt, ist aber durchgehend in Rot- und Weißweinen - trocken und edelsüß - aus den Weinregionen der Region Barrique und des Burgunds zu Hause (im Bourgogne, um Verwechslungen durch die vom Barrique des Bordelaiser Fasses abweichende Barriquegröße von 228 l zu verhindern, wird das Stichwort "Barrique" vermieden und von "fut" gesprochen).

Auch der Begriff "Barriqué" (mit einem Schwerpunkt auf dem e) kommt vor. Das ist charakteristisch für einen Wein, der "barriquisiert" wurde, d.h. im Gegensatz zu einem Wein, der nicht in Barriques reift, sondern sonst gleich ist, durch seine Reifung in kleinen Eichenfässern ein anderes Aromaprofil aufweist. WÀhrend Weißweine nur in HolzfÀssern und bei Rotweinen die GÀrung und die biologischer SÀureabbau in BarriquefÀssern stattfinden.

In alten Fässern wird oft Whiskey gelagert. Die Reifung von Wein in Fässern ist nur im Mittelpreissegment ökonomisch sinnvoll. Selbst wenn man den Wiederverkaufswert des Faßes berücksichtigt, betragen die Kosten für das Material mehr als einen Cent pro l Wein. Edelstahlbehälter sind schon jetzt billiger zu einem Literpreis zu kaufen und dauern auch fast ewig.

Zur Befriedigung der Nachfrage nach Barriques und zur Kostensenkung gibt es mehrere Alternativen: Die Verwendung von Tanninen in Form von Pulver bewirkt nur die Herbheit des Weins durch die Tannine, aber der Vanille-Geschmack kann nicht hergestellt werden. Auch Askorbinsäure (Vitamin C) produziert eine sehr geringe Herbheit, die aber zu lang anhaltenden "jugendlichen" Trauben ausstrahlt.

Die Tannine auf der Kartoffelbrei kommen auf natürlichem Wege in den Wein durch den Umgang mit den Schalen und nicht durch sorgfältige Entrappung. Die Verwendung von Röstholz ist jedoch für die Herstellung des Vanillearomas erforderlich, da der Einsatz von Reinaromen nicht zulässig ist. Wahlweise können dem Wein auch Hackschnitzel, Holzspäne oder Hobelspäne zugesetzt werden.

Im Extremfall wird das Barrique-Aroma sofort in Pulver- oder Flüssigform zugesetzt. Der Stil eines trinkfertigen Weins kann durch Mikrooxygenierung hergestellt werden. Es ist sehr schwierig zu bestimmen, ob der Wein in Barrique Fässern gereift ist oder durch den Zusatz von Pommes Frites Aromastoff. In der handwerklichen Produktion von hochwertigen Barrique Fässern beherrscht Deutschland. Hervorragende Franzosen sind die Böttchereien Bernomieu, Denis, French Chene, Rethymnon, Radoux, Sant'aud, Seguin-Moreau, Barrique, Taraud oder Vikard.

Selbstverständlich hat auch die Sorte Eiche einen großen Einfluß auf die Reife des Weins. Die einheimischen Traubeneiche (Quercus petraea) aus den Departements L' limousine, L'Allier und Vosges, aber auch die etwas älteren Steineichen (Quercus robur) aus dem L'Limousin werden hauptsächlich für die Barriqueproduktion verwendet.

Die Hölzer der US-amerikanischen Steineichen stammen in der Regel aus der Weißeiche (Quercus alba). Mittlerweile werden aber auch Barrique Fässer auf der ganzen Erde produziert. So werden sie in der Bundesrepublik auch aus französischen und einheimischen Holzarten wie dem Spessart, dem Steiger- oder Fjällwald sowie aus Wald anderer Herkunftsländer (z.B. Ex-Jugoslawien, U. S.) hergestellt.

Bei italienischen Weinen werden die slowenischen Eichenfässer traditionsgemäß öfter eingesetzt. Die spanischen Weinsorten lagern meist in amerikanischen Eichenfässern, was dem Wein ein stärkeres Gewicht verleiht als die europäischen Aromen. Das Barriquefass wird in der spanischen Sprache Barrique genannt. Aber auch in Ã-sterreich werden heimische Steineichen fÃ?r die Produktion von Barrique genutzt.

Durch die verschiedenen Hölzer (auch die wenig verwendeten Kastanienhölzer) entstehen im gleichen Bereich verschiedene Düfte, jedoch mit verschiedenen Eigenschaften. Zum Beispiel reagieren die amerikanischen Eichen geschmacklich intensiver auf das Rösten als die französischen Eichen.

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