Wein

Bekannte Champagner Marken

Das berühmte Champagner mit dem gelben Etikett. Perlen, kraftvolles und komplexes Bouquet und ein langer Abgang machen diesen Champagner so erfolgreich. Die Marke gehört zur Königsklasse der Schaumweine und ist nach dem Benediktinermönch Dom Pérignon benannt. Sektporträts der besten Marken und Sorten. Vom Ayala bis zum Veuve Clicquot mit Insidertipps Ayala: Das in der Öffentlichkeit wenig bekannte Haus in Ay steht für klar strukturierte Cuvées von weiniger Finesse.

Champagnerporträts der besten Marken und Varietäten

Ajala: Das in Aj, dem Publikum wenig bekannte Wohnhaus, steht für klare Strukturen von weinigen Aromen. Rohmajeur ohne Weinlese ist mit neun Prozentpunkten Rest-Zucker sehr trocken und ist eine klassisch durch Rotweine gekennzeichnete Cuvée: fruchtig, spritzig, fruchtig, frisch, stimmig. Raffinesse kennzeichnet den lang anhaltenden Weißwein der Sorte Weißwein (Heublumen, Mineralstoffe, Zitrusfrüchte, leicht es Brioche), Raffinesse hat die Vintage-Cuvée.

Freiherr Albert: Das 300 Jahre alte Weingut in Grandporteron in der Nähe von Charly-sur-Marne produziert seit 1947 seinen eigenen Champagner unter dem Namen „Baron Albert“. Einige der Basisweine reifen in Eichenholzfässern – wie bei „La Préference“, wo zarte Gewürz- und Vanillenoten davon zeugen; auch nussartige Düfte sind spürbar, ebenso wie die frischen Zitrusnoten in einem rundherum ausgewogenen und linear gegliederten Fruchtaroma.

Ein klassischer Wein mit rotem Duft nach kleinen Johannisbeeren, die von Blumen umrahmt werden. Die anmutig strukturierte Bruttoreserve überzeugt durch blumige Akzente mit einem Hauch von Mandel. Die Vintage Cuvee hat ein reiches Aroma und Raffinesse, der Weißwein Blank ist filigran gewebt und vereint Rennen mit Zartheit.

Ein fruchtiger Duft zeichnet den Rosenkranz aus. Champagner mit einem kräftigen, weinigen, cremigen und geschmeidigen Charakter. Selten sind die markanten, ja massiven „Vieilles Vacansoleil Francaises“, ein in kleinen Mengen hergestellter Weißwein, wie Champagner genannt wird, der nur aus Rotweintrauben gepresst wird. Besonders brutal, weil gering mit etwa fünf g pro l verabreicht (zum Vergleich: die großen Marken-Champagner haben einen Restzuckeranteil von etwa 12 bis max. 15 g pro l).

Der Cuvé ist ein zarter Aperitiv, der Rose besticht durch seinen fruchtigen Reiz und die prestigeträchtige Creme aus dem Hause Fiat Taille. Die Grundlage des Brutt Klassikers bilden je ein drittes Stück Spätburgunder, Maunier und Tschardonnay, ein guter Aperitiv. Rassigkeit und Raffinesse kennzeichnen den Vintage Blankwein – ein Chardonnay-Juwel mit Brillianz.

Komplexe Verfeinerung ist die Tugend der „Cuvée Wilhelm Deutz“ aus dem Jahre 1998 (ideal mit Caviar und Meeresfrüchte zu Sushi). Der “ Ámour de Déutz “ 1999 ist eine der besten Cuvés der Champagne: Feine Finessen machen jeden einzelnen Tropfen dieses Weißweins zu einem ganz besonderen Erlebnis. Champagner in den Farben Weiss und Rosa.

Der Rosenkranz 1995 wird von roten Früchten dominiert, die von Trockenaprikosen und feinen Brioche-Noten mit einem Anflug von Muskatnuss umrahmt werden. Seine Bruttotradition Grands Crus spiegeln perfekt die Philosphie dieses Menschen wieder, der die Cuvés meist ungefiltert und schmucklos in Dosen abfüllt.

Der goldgelbe Champagner, der ins Bierglas fließt, kann sicher gelobt werden: Der Duft ist ebenso kräftig wie gemeißelt, mit einer Note von Boscop-Apfel und kandiertem rotem Obst sowie einem Hauch von Gewürzen und Bier. Kurz: eine Cuvee, die Rennen mit Raffinesse kombiniert. Der Besitzer dieser Handelsmarke ist der Mainzer Weinhandelskaufmann Gerhard Dupois, der 1879 im Harzer landet, dann im guten Sinne den Namen Eierwecke trägt und 1920 in der Region Champagner die Champagnermarke gründet.

Bei den Sorten handelt es sich um 67 und 33 prozentige Chardonnays, beim rosa Sorten Sorten Sortentyp 1 und 2 um 65,5 und 34,5 prozentige rote Sorten. Die Marke wurde 1990 von der bekannten Kooperative „Union Champagne“ gegründet und hat sich im Kreise der Edelmarken durchgesetzt.

Bei den rund 2,2 Mio. produzierten Weinen von La Santa Galla hat der Einfluss des natürlichen Charakters des Weines eine große Bedeutung: schlank mit einem klaren und prägnanten fruchtigen Körper. Die“ Crème d’Orpale 1998″, die „Prestige Cuvée“, ist ein reiner Weißwein, der elf Jahre lang im Weinkeller gereift ist und die Chardonnayklasse auf fast graziöse Art und Weise nachweist.

Das ist die Grundbrut, die zu je einem Dritteln aus Spätburgunder, Weißburgunder und Spätburgunder besteht: zart, fruchtig, zart. Mit 60 und 40 prozentigen Anteilen ( „Pinot Noir“) beherrscht der französische Wein den Jahrgang 2005: kräftig, tiefsinnig, geradlinig, schmalstrukturig. Beerenfruchtig und cremig-fruchtig charakterisiert den Rose mit der dezenten lachsfarbenen Ausstrahlung.

Jedes Jahr werden etwa 1,1 Mio. Fläschchen eines starken Sektes von weinigem, dicht fruchtigem Typ mit rassiger und eleganter Ausstrahlung produziert. Hervorragend ist das vielschichtige und feine „Grande Reserve“, das sich einen Schritt über der üblichen Bruthöhle befindet. Der prächtige Wein ist auch sehr zart. Der Jahrgang 1999 überzeugt durch seine intensiven Früchte und seinen feinen, fruchtigen Korpus mit feiner mineralischer und blumiger Note als Aussteuer.

Blühend und lebendig ist die Bruttoclassique, ein Meisterstück der weinigen und klug komponierten CuveeParadies. Voll, samtig, ein wenig süß von Paradies-Rose. Die Zusammensetzung des Bru Bruce Réserves, für den der Weinkellermeister 120 Basisweine einsetzt, ist sehr komplex; der beachtliche Prozentsatz von bis zu 40 Prozent an Reservesorten in dieser Küvette (je ein Dritteln Spätburgunder, Maunier und Chardonnay) erklären die besonderen reifen Noten, die von Trockenfrüchten, Fladenbrot und vanillig geprägt sind.

Der vintagelose Weinbrand, dominiert von Rotweintrauben (55% Spätburgunder, 30% Méunier, 15% Chardonnay) bringt pikante Frischhaltung und ist ein guter Begleiter am Tisch. Sie ist vollmundig und vereint harmonische und elegante Früchte mit Gewürzen. Hénriot: Als Familienbetrieb in Réims ansässig, ist Experte für die Firma Blank de Biancs.

Er hat einen leicht würzig-fruchtigen Körper mit harmonischer Frischhaltung; guter Partner am Tisch. Blumige und zitronige Farbtöne kennzeichnen den feinen Weißwein aus 100 prozentigem Souverän. Blumig, zart würzig, vielschichtig und mit mineralischem Aroma, samtig in der Struktur ist der Jahrgang 1996 (48 prozentiger Anteil des Chardonnays, 52 prozentiger Anteil des Spätburgunders).

Die kandierten Früchten mit süßen würzigen Noten und einem Schuss Hefe zusammen mit anderen Röstaromen à la Caffè charakterisieren die eleganten Prestige-Cuvée Enchanteleure (56 percent chardonnay, 44 percent Spätburgunder ), die dem Bakkarat streng folgen. Der trockene, duftende und filigrane Wein wurde 1983 uraufgeführt.

Flagschiff des Haus ist die Grand Cru (ca. 50 v. H. Spätburgunder, 30 v. H. Spätburgunder, 20 v. H. Meunier): weinig voll, komplex strukturiert und ausbalanciert, aber auch kostspielig, vermessen von Christal, Dominikaner und Champagner – und man findet immer noch, wenn auch nur in Ausnahmefällen, übereinander gestellte Bottle.

Zu den Klassikern im Haus gehört das Schwarze Etikett, eine Mischung aus lebendiger, spritziger Frischezauber. Mit seinem zarten Bouquet aus roter Beere und einer kleinen Rosette hat der Rotwein noch eine zarte Ausstrahlung. Power und Extravaganz vereinen sich im aufwendig strukturierten noblen Edelwein von 1998 (70 prozentiger Anteil des Chardonnays, 30 prozentiger Anteil des Spätburgunders ), sozusagen der Archetypus des Lanson-Stils.

Das Bouquet des Roh Blanc de Blank von Premiers Crus steht für die Finesse des Hauses: feiner, vielschichtiger Duft, der sich durch weiße Mandel und etwas Hefe auszeichnet, runde, fruchtige Körper mit weicher Füllung und angenehmer, weicher Sahnigkeit. Der in Fässern gereifte und zu 70 und 30 Pro-zent aus Spätburgunder und Blauburgunder bestehende Wein ist praktisch die Prestige-Cuvée mit einem sehr feinen Mousse, der so genannten Perle, sowie einer guten Mischung aus SÃ?

Der Champagner fliesst goldgelb und breitet im Handumdrehen eine Duftmischung aus Äpfeln, grÃ?nen Feige und einigen Bonbons zusammen mit Honigtorte und der Aussteuer des Waldes aus. Das Bouquet des Rubinrosen ist nach dem Trocknen von wilden Erdbeeren und etwas Birnen feingeschichtet, sein Geschmack erscheint zart, sogar angenehm, aber er hat auch Raffinesse.

Das Beste ist der „Grand Siècle“, ein klassischer Champagner, der 1957 zum Staunen der Champagnerwelt als vintagelose Prestige-Cuvée geschaffen wurde – aufgrund der Überzeugung, dass durch die Mischung von drei großen Jahren (die Uraufführung umfasste 1952, 1953 und 1955) ein ansprechenderes Resultat erzielt werden konnte.

Die Roséweine, die traditionellerweise nur aus Spätburgunder hergestellt werden, sind sehr gut. Die “ Grosse Alexandras Sièc1e“, die 1987 zur Trauung von Aleksandra, der Tochtergesellschaft des LP-Direktors Bernhard van Nichancourt, und der ersten Langspielplatte mit einem kleinen Tschardonnay in der Cuvee entstand, ist großartig und vielleicht der beste Rohkost. Als weitere Besonderheit präsentiert Ultra-Brut 1981 einen nicht dosierten Champagner mit absolutem Trockengeschmack, der die englischen Herren bereits Ende des neunzehnten Jahrhundert besonders glücklich machte.

Die Galionsfigur ist der vintage-lose L-P: kräftig, vinös, rund mit pikanten, leicht gerösteten und leicht gerösteten Anteilen ( (ca. 45 Pro-zent, 40 Pro-zent Spätburgunder, 15 Pro-zent Meunier). Kräftig, rund, sahnig und von feiner Würzigkeit, ist der Jahrgang 1995 (halber Chardonnay und Spätburgunder ) üppig, vinös, delikat und anhaltend, der Große Sikkel “ Lacée “ (rund 55 prozentiger Anteil des Chardonnays, 45 prozentiger Anteil des Spätburgunders aus den besten Lagen).

Der Höhepunkt der Cuvée ist der 1988 eingeführte Weißwein aus 100 prozentigem Spätburgunder: vollmundig gewebt, fest und vollmundig, fein gewürzt mit Noten von Rotfrüchten, Apfelquitten, VANILLA. Der Champagner vereint Fleischkraft mit samtiger Zartheit. Auch die anderen Rebsorten sind charakteristisch, wie der besonders brutale „Extra Brut“ (75 prozentiger Spätburgunder, 25 prozentiger Chardonnay), der durch sein reichhaltiges Aroma von Trockenfrüchten, weißen Mandeln, Schalenfrüchten und Citrusfrüchten zusammen mit einem ausgeprägten Anflug von leicht gerösteter Hefe inspiriert und durchdringt.

Cremig und zugleich rassig ist auch der L’Intemporelle-Rose ( „60 percent Spätburgunder „, 40 percent Chardonnay): Rotbeeren verbinden sich mit blumigen und gelben Steinobstnoten und einem dezenten citrusartigen Farbton zu einem edlen Bündel von zauberhafter Zartheit. Wenn es in der Sektkellerei einen Top-Hund gibt, dann ist es die Sektkellerei in der Stadt Epenay.

Vollmundig, sanft und ausgeglichen in der Struktur, manchmal etwas angenehm für die Marmelade, ist der Rohkaffee, der normalerweise zu je einem Dritteln aus den Rebsorten Weißburgunder, Spätburgunder und Maunier zubereitet wird. Es ist notwendig, dass die letzte Geschmacksnote von der Qualität des Jahres der Ernte abhängt, das der Hauptteil der Bohnen ist. Derzeit auf dem Handel ist der Spätburgunder von 2003 (43 Pro-zent Spätburgunder, 29 Pro-zent Spätburgunder, 28 Pro-zent Chardonnay): ein geschickt zusammengesetzter und – mit nur fünf g Zuckerdosierung pro l – sehr brutaler Champagner, der Reichtum mit Verfeinerung kombiniert.

Der Jahrgang 1998 (43% Spätburgunder, 35% Sekt, 22% Maunier, ca. 45 Euro) besticht durch eine wunderbare Aromamischung aus Apfelsinen, Schoko, vanilligen und zarten Staudenblüten sowie Johannisbeeren. Mit einem kräftigen ersten Glas Wein fängt dieser Wein an und mündet in ein fruchtiges Crescendo-Finale. Die Kooperative Le Mésnil und ein strahlender Weißwein gelingt mit einer Prestige-Cuvée in Weiss und Rosen von elegantem Stil namens „Palmes d’Or“ – die Jahre 1998 in Weiss und die Jahre 2003 als Rosé-Tanz wie ein fröhlicher und charakterstarker Zungenbrecher.

Genießer wissen natürlich um die Qualität der Cuvés von Royal Brutt über Weißwein und Rotwein bis hin zu Jahrgang 1999 (49 prozentiger Anteil des Chardonnays, 43 prozentiger Anteil des Spätburgunders, 8 prozentiger Anteil des Meunier). Charakteristisch für den Wein ist die rote Pinole aus hervorragenden Weinbergen, die Cuvée glänzt mit ziselierten Früchten und eleganter Aromenvielfalt.

Das 1811 in der Ortschaft in Epernay eröffnete Gebäude wurde vor allem durch die Flaschenpost der berühmten französischen Künstlerin mit dem 1902 vom Jugendstil-Künstler Émile Galé geschaffenen Anemonenmotiv weltbekannt. Der langjährig tätige Hausherr, erfahrene Degustatoren und leidenschaftliche Jugendstil-Liebhaber, hat in der Champagnerstraße ein Art Nouveau-Museum errichtet (mit einem Esszimmer von Mallorca, Objekte von Galé, Baum, Müller u. Co.).

Mit Blütennoten und weißen Pfirsichen, Zitrusfrüchten und einem leichten Schuss Sahne zeigt sich die Gran de la Bruce. Die prestigeträchtige Cuvee „Sir Vincent Champagners“ ist einer der besten Champagner aller Zeiten. Der exakte Aufbau der Traubensorten wird verschwiegen, ein sehr großer Spätburgunderanteil kann angenommen werden.

Die vintagelose Sorte setzt sich zu je einem Dritteln aus Spätburgunder, Wein, Chardonnay u. Méunier zusammen: pikant, edel, rassig, ausgeglichen mit angenehmen dezenten Röstnoten, einem leichten Citrusgeschmack und einem cremigen Abgang. Auch als Jahrgang ist er hervorragend geeignet: feine Nuancen, fruchtige, anmutige Strukturen; anmutig und raffiniert, als Aperitiv.

Das Gleiche trifft auf die Luise Rose zu. Ein schmal strukturierter Korpus verzaubert die Bruttopanage. Außerdem bieten die Rohpanage Rosés eine schmale und weiche Zucht von den besten Zuchtorten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Champagner in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Qualität zulegen konnte. Die “ Brutto-Premiere „, der der alte Roederer-Chef und Oenologe Jean-Claude Rouzaud nun den Betrieb leitet, hat eine 4-jährige Reifeperiode vorgeschrieben, ist eine der besten Cuvés ohne Weinlese, mit feinen Nuancen, sauber, spritzig, fruchtig, lebhaft, immer ein Genuss (etwa 2/3 Spätburgunder und 1/3 Chardonnay).

Auch 1993, 1995, 1996, 1998, 2000 und der heutige 2000-er haben Klasse: feine ziselierte, reiche, vielschichtige, feine Aromen von Rotbeeren und Citrusfrüchten mit leichten Brioche-Streuseln; seidig, sehr elegant (55% Spätburgunder, 45% Chardonnay). Eine blumige und weinige Note von Blumen, Marillen, Nüssen, Weissdorn, etwas Citrus und leicht getoastetem Weissbrot kennzeichnet die Bruttomillesime 2003, ein weiteres elegante Caliber aus dem Hause Röder.

Auf den Cuvés ist der Name eindeutig durch den Namen des Hauses gekennzeichnet. Die “ R“-Cuvées haben die Zucht, oben ist der „Dom Ruinart“ als Weißer ebenso wie der Rosen. Demgegenüber hat der Rotwein ein intensives, aber dennoch dezent nuanciertes Aroma nach kleinen Rotbeeren, gepökelten Obstsorten und ist ein edler Tischgeschenk. Ultimativ ist natürlich der „Dom“, ein Jahrgang der Extra-Klasse: ein vielversprechendes Aroma nach Blumen, Limette, zarten Röstnoten und einem Schuss Nussbutter, komplexes Aroma, seidig strukturiert, schlichtweg zart.

Die prachtvolle Spitzenqualität ist der „Comtes de Champagne“, ein Weltklasse-Blanc de Blancs, dessen Markteinführung im Jahr 1950 viele Jahre dauerte, um seinen Gipfel zu erreichen. Der Bratenreserve (je 40 prozentig Spätburgunder und Spätburgunder plus 20 prozentig Meunier) ist sanft mit blumigen Akzenten durchzogen.

Das Bouquet des Brutto 1998 (halb Spätburgunder und halb Chardonnay) ist filigran nuanciert (Blumen, Apfel, Nüsse, ein wenig Brioche), ein anmutig strukturierter Korpus, rund und filigran. Ein grandioses Werk ist immer der Champagnerkomplex, derzeit aus dem Jahre 1999: delikates und delikates Bouquet (Vanille, Blumen, Citrusfrüchte, Nüsse, Gebäck).

Nur ein kleiner Teil der Basisweine, etwa vier bis sechs Prozentpunkte, reift in kleinen Barriquefässern aus Neuholz; dies stärkt die Textur und verleiht der Cuvee zudem einen ausgeprägten Vanillegeschmack. Der Geschmack der Cuvèes wird durch die Rotweintrauben, die Verwendung hochwertiger Reserveweine und die lange Reifedauer der jeweiligen Rebsorten (der Brutt o. J. befindet sich bis zu vier Jahre im Keller) prägen.

Die vintage-lose Zucht mit dem unverwechselbaren Label „Carte Jaune“ – aus diesem Grund auch „Carte Jaune“ getauft – ist von sanft würziger, vinöser Natur, körperreich, sahnig, rund und wohltuend dry-look: Die Finesse und zarte, nicht sperrige Prestige-Cuvée wird als sinnliche La Grande Dame bezeichnet: ein Tribut an die sagenumwobene Nicole-Barbe Çlicquot, geb. Peter W. A. M. C onsardin, die nach dem Tod ihres lieben Ehemannes 1805 im Alter von nur 27 Jahren die Leitung des Schlosses übernommen und sich als die talentierteste der Champagner-Witwen etabliert hat.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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