Bekannte Sherry Marken

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Erleben Sie die Feinheiten der Sherry- und Portweinproduktion und lernen Sie unsere Marken kennen. Der Sherry ist weltweit als "der Wein Andalusiens" bekannt, gehört zur Kategorie der Likörweine und ist bekannt für sein einzigartiges Aroma, das an Mandeln, Hefe und Nüsse erinnert. Der überwiegende Teil der Sherrys wird aus weißen Palomino-Trauben hergestellt und ist daher ursprünglich trocken. Andererseits garantiert er die gleichbleibende Qualität der einzelnen Sherry-Marken über viele Jahre, da Schwächen in einem Jahrgang durch die Vermischung mit anderen Jahrgängen ausgeglichen werden. Jerez de la Frontera ist heute eine der international renommiertesten Städte Spaniens.

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Backbord. Die Portweine (auch bekannt als Wein mit der Bezeichnung Vino do Porta ) sind portugiesische Likörweine, die ausschliesslich im Douro-Tal in den Nordprovinzen Portugals zubereitet werden. Aber auch in trockener, halbtrockener und weißer Ausführung ist er erhältlich. Die Bezeichnung Hafenwein ist in der EU geschÃ?tzt, so dass nur veredelte Weinsorten aus dem Douro-Tal im Norden Portugals diesen Schutzanspruch haben dÃ?

Nicht weit von der Hauptstadt und dem Hafen von Portugal, der seinen Name auch dem Hafenwein hat. Seit 1756 ist das Douro-Tal das erste rechtlich abgesicherte Weinbaugebiet der Erde und der "Alto Douro" gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Der Traubengut für den Hafenwein stammt von den sehr schroffen Schiefer- und Granitfelsen im Oberlauf des Douro-Tals und wird auch heute noch angebaut.

Die niedrige Ausbeute der Rebstöcke unter extremsten Klimabedingungen garantiert eine einzigartige Aromakonzentration in den Weintrauben. Der Hafen wird für mind. zwei Jahre in Eichenfässern ausgebaut. Wurde lange Zeit der Porträtwein ausschliesslich als Süßwein betrachtet, so setzten im 19. Jh. viele Feinschmecker den aromatisierten Wein mehr und mehr auch in Getränken ein.

Die Sherry ist eine Klasse mit einer sehr langen Geschichte. Sherry ist in der andalusischen Region heimisch und die Weinbautradition geht weit zurück. Als Sherry kann man heute nur noch Sherry aus dieser Gegend bezeichnen. Sonneneinstrahlung, kalkhaltige Erde und sanfte Seeluft führten die alten Phoenizier zur Einführung des Weinbaus in den andalusischen Raum. Von den Römern, die das Land um 200 v. Chr. besetzt hielten, wurde diese Überlieferung ebenfalls gepflegt.

Ehe man heute Sherry nennen kann, müssen die Weinsorten mit Branntwein verfeinert werden. Die ersten Destillationsprozesse wurden von den Arabern nach Mitteleuropa geführt, die 711 n. Chr. die Kontrolle über die andalusische Provinz übernahmen. Unter den Arabern wurde das Jerezer Land heute schon Scherisch getauft. Zu dieser Zeit wurden auch die Bedingungen für die Herstellung von Sherry festgelegt.

Es wurde behauptet, dass sie nicht nur in der Lage seien, aus der Traube neben den Weinen auch Weintrauben und Medikamente herzustellen. Mit der Rückeroberung Andalusiens durch Alfonso X. von Castilla im Jahre 1264 begannen für die Winzer in Jerusalem Besseres. Schon bald wurde mehr als je vorher hergestellt und Sherry hat sich als einer der aussergewöhnlichsten Weinsorten der Erde etabliert.

Er war aber auch ein guter Sherry-Freund. Bei seiner abenteuerlichen Weltumrundung hat er mehr in Sherry als in Waffe investiert. Der Sherry war im 19. Jh. das mit großem Vorsprung populärste alkoholische Getränke der Welt. In vielen Weltküchen ist es eine große Überlieferung, Sherry als Aperitiv zu servieren. Vor allem in den Schwellenländern Asiens erlebt der Sherry heute eine deutliche Wiedergeburt.

Die Verständigung über Sherry in der abendländischen Kultur ist manchmal etwas verblasst, hat sich aber seit der Jahrhundertwende massiv erholt.

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