Beste Weissweine Deutschlands

Deutschlands beste Weine

Dieses Ranking ist für Weinkunden eine gute Grundlage, um sich einen Überblick über die deutsche Weinlandschaft zu verschaffen. Das macht uns zu einem der besten Weingüter Deutschlands. Riesling, Bordeauxwein aus Frankreich, Malbec aus Argentinien, Shiraz aus Australien und italienischer Chianti, die Welt ist voller fantastischer Weine. Eine der vielfältigsten Weinbauregionen Deutschlands ist die Pfalz. Hier werden die besten trockenen Weine Deutschlands produziert, mit dem Schwerpunkt auf frischen Aromen und einer lebendigen Säure in den pfälzischen Weißweinen.

Deutschlands beste Tropfen

Die bedeutendste Weinverkostung Deutschlands findet im Rahmen des Verbandes deutscher Prämienweingüter statt. Er ist das Schaufenster der besten Trockenweine Deutschlands. Er ist ein Höhepunkt für jeden Weinliebhaber. Sie ist der Auftakt für den Handel, der die Weinsorten erst am 1. September in die Verkaufsregale bringen darf. Auch für die deutsche Presse ist es keine Nebenbemerkung wert: die Vorschau der Großen Gewächse des Verbandes deutscher Prämienweingüter (VDP) in Wiesbaden. 2.

Die Freude am eigenen Lande liegt im Lande der Maschinenbauingenieure und moralischen Weltmeister zwischen Volkskunde und reaktionärer Germanistik. Es ist unwahrscheinlich, dass man mit Weinen, die den Konsumenten 30 EUR und mehr gekostet haben, die Haut von Verschwendungssucht und Aufgeblasenheit im Lande der evangelischen Arbeitsethik loswird. So wurde am Montagabend und Dienstags das Beste, was der deutsche Tropfen zu bieten hat, in den Wiesbadener Kurhauspromenaden präsentiert.

Im Mittelpunkt steht der Weinjahrgang 2015, da der Großteil der Weinsorten aus dem vergangenen Jahr stammt. Eine endgültige Beurteilung des Jahrganges kann nur dann ernsthaft vorgenommen werden, wenn nicht nur die einfachen Eigenschaften oder die süßen Tropfen verkostet werden, sondern auch die Spitzen der getrockneten Tropfen. Das Jahr 2015 war nun von recht schwierigen Wetterbedingungen geprägt.

Im Jahr 2015 besteht die Aufgabe darin, die von einer strengen Sortierung der von ihr betroffenen Weintrauben und der exakten Abstimmung des optimalen Reifegrades zu entsprechen. Am glücklichsten dürfte die Gegend um die Muschel im Jahr 2015 gewesen sein. Der Wein von 2015 hat einen reifen und kräftigen Charakter, ohne kraftvoll oder massiv zu sein.

Das Hauptmerkmal eines Moselrieslings ist es, die Leichtheit und Verspieltheit in all ihren süßen und sauren Aspekten zu erhalten, was diese Weinsorten in der Welt so einmalig macht. Wenn man bedenken könnte, dass die globale Erwärmung der vergangenen Dekaden an der Mosel zu großvolumigen Tropfen führte, galt das genaue Gegenteil für den Großweinbereich - also die ertragsarmen, ausgetrockneten Weine: Die Großweine der Mosel erschienen in der Regel etwas schlank, etwas unkörperlich, etwas unbekannt.

Die Weinlese 2015 wendet sich hier an alle Untergangspropheten (wie mich), die das Thema "Große Pflanze" nie als eine Kraft der Muschel betrachtet haben. Die Weinkellerei Heymann-Löwenstein am unteren Moselufer bei Köln glänzt bereits mit 5 (fünf!) Rieslinge, die anders nicht sein können. Seine große Pflanze aus dem Hause Rüttgen hat etwas fruchtig-weibliches, das Sie auf Anhieb in seinen Bann ziehen wird.

Sie wollen Ihre Nasen nicht mehr aus dem Weinglas holen, der sich mit steigender Hitze so kompliziert inszeniert. Natürlich gibt es auch den riesigen Riesenriesling vom Grundstück "Laubach" in Uhlen. Dort starten die beiden Rebsorten wieder den Aussenbordmotor und erzeugen angenehme Wogen stiller Emotionen: unwahrscheinlich kompliziert, ernst, tiefsinnig und doch mit augenzwinkernder Begeisterung grüsst der Tropfen und läßt uns ahnen, dass er für die kommenden Jahre ein hervorragender Gesprächsthema sein wird.

Welcher der Löwenbogen-Weine "der Beste" ist, wäre überheblich und voreilig. Es gibt nicht nur große Verkostungen wie in der Wiesbadener, wo ein Weinverkoster 150 und mehr pro Tag kostet, sondern nur eine Schnappschuss. Man hat keine Zeit, sich mit dem Rotwein zu befassen und seine Wandelbarkeit im Weinglas mit Hilfe von Wind und höheren Temperaturen zu betrachten.

Zudem wird das Gut Heymann-Löwenstein seine Großpflanzen, die "Roth-Lage" aus dem Hause Eberswalde, erst im kommenden Jahr verkostet und ausgeliefert bekommen und bis dahin ist "das Beste" nur eine relativ große und damit gegensätzliche Menge. Trotzdem ist eine Weiterempfehlung zu machen und die Entscheidung fiel auf das Gut Heymann-Löwenstein Riesling Grosse Gewerbe 2015 aus dem Hause Hatzenporter aus dem Hause Stengel.

Denn beim Verfassen dieser Linien ist der beeindruckende Salzgeschmack, die reife, klare Fruchtigkeit und dieser leichte Karamell-Ton so präsent und kräftig im Gedächtnis, dass dieser Tropfen wirklich seinen prägenden geschmacklichen Eindruck hinterlässt. Das muss nämlich deutlich sein: Wir empfehlen keine wohltemperierten und eingängigen Tropfen, sondern nur solche, die zum Arbeiten einladen, die auf den ersten Blick beleidigend, schmutzig und gefährlich wirken können.

Weil das der Unterscheid zwischen einem gutem und einem großen Tropfen ist. Letzteres ist nicht dazu da, um zu erfreuen, sondern um das überzeugende und hoffnungslose Wechselspiel von Weinlese, Trauben, Boden und Weinbauern zu zeigen. Hier wird offenbar noch mehr Gewicht auf die Produktion der weltweit besten Fruchtsüßweine gelegt. 2.

Nach wie vor muss gereinigt werden, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Daß im Jahr 2015 viel, viel mehr möglich war, zeigt sich an der Mittellinie. Eine Person, der dies nie vorgeworfen werden konnte, ist der Kellermeister des Weingutes Schloß Loesch. Seinen Weinen fehlt dieser Zartheitsmut, der die besten Moselrieslinge auszeichnet.

Das, was im Jahr 2015 im Großen Gewerbe präsentiert wurde, ist umwerfend. Dreimal Wein, dreischichtig, dreimal erstklassig. Das zeichnet sie aus: Nichts ist zu viel in den Tropfen, alles ist in beinahe überwältigender Reinheit und Vollkommenheit vorhanden, die Tropfen verströmen im besten Sinn harmonische Stimmung und doch ist Langweiligkeit oder Konservatismus so weit weg wie "die dunkle Seite des Mondes".

Schloß Großes Gewerbe aus der Welt der Sonne ist der tapferste und lebendigste der drei. Ein Riesling hat hier seinen eigenen Weg gefunden, denn er lebt nur an der Mosel: rein, voller Finesse, mit der Zurückhaltung einer paradiesischen Fruchtigkeit, verbunden mit der notwendigen Macht des Erdigen, damit der Riesling nicht vergisst, dass die Welt immer noch der Herkunftsort von Trauben und Wein ist.

Schloß Lüsterriesling Grosse Gewächse 2015 vom Niederberger Held ist die Verwandlung des Menschen in eine neue schwimmende Existenzform. Die maximale Punktzahl zieht man mit diesem Tropfen. Die Fahrt durch das schmalste und coolste Weinbaugebiet Deutschlands endet endlich an der Saarbrücke. Römer Napoleon von der Weinkellerei v. Wolxem stellt drei große Weinsorten vor (Goldberg, Wolz, Scharzhofberger).

Ein schöner und blumiger Tropfen ist auch der Saalrausch vom Weingut Waldmeister Geltz-Zilliken. Mit der Schau an der Saarbrücke wird aber auch 2015 wieder einer der Neulinge an der VDP-Mosel gestohlen: das Weinkellerei Petersauer. Jetzt wurde er erst vor drei Jahren in den Verein berufen, doch in dieser kleinen Laufbahn hat er den Verein erschüttert.

Sicherlich hat er als weiteres Unternehmen (neben den Winzern v. Wolxem und Günter Johann von Othegraven) die Blicke vom Moseltal auf das Saartal gerichtet, das einigen Winzern der mittleren Mosel ein Stachel im Gesicht sein könnte. Seither zeigt sich jedoch jedes Jahr, dass die neue Brise der neuen Generation der FDP Musel unbedingt nötig ist, um nicht vor lauter Langweiligkeit zu frieren, und dass die Aufnahme des Mannes in den renommierten Club absolut richtig war.

Der Riesling von 2015 ist seine bisher größte Sammlung - und die Jahre 2013 und 2014 waren bereits eine Ausnahme. Petrus lauert seinen ganz eigenen Weg. Wenn es sich bei den Weinen von Schloß Lüster um schwimmende Lyrik handelt, sind die von Herrn Dr. med. Peter Lüster eher auf der subtilen Prosa des Sprachenspektrums und bringen das Sinnenhafte in den Blick.

Unter den drei großen Pflanzen von Herrn Dr. med. Peter Lehner hebt sich derzeit die des Saarfeilers aus Schoden am stärksten ab. Weinkellerei Dr. med. Peter Lehner Großes Gewerbe 2015 Saarbrücken . Der große Wein nahm an Anzahl ab, was auf einen kritischeren Selektionsprozess hindeutet, und die Weinsorten wurden unabhängiger, tapferer und weniger im Einklang mit einem Geschmacksmuster.

Im renommierten Weinkeller des Weingutes Bremerhaven ist nun Werksleiter Dr. med. Dirk Wurtz. Der Weinkeller eißt den etwas überschwänglichen Menschen in den Rheingaus und stellt ihm einen Spielplatz zur Verfügug. Die Rheingauer Weinbauern haben sich mit dem Weinjahrgang 2015 jedoch nicht wirklich arrangiert. Der schwerere Boden, der Dürrestress und der daraus resultierende Druck von Feuchtigkeit und Fäulnis brachten mit dem Weinjahrgang 2015 nicht die kräftigsten aus.

Dies ist bedauernswert und liegt an diesem schwierigen Weinjahrgang. Umgekehrt bedeutet dies nicht, dass alle Rheingauer Weinsorten nur mittelmäßig sind. Doch mit 60 Beschäftigten waren die den Anforderungen entsprechenden Weinen zu selten. Aber auch die Weinkellerei des Weingutes unter der Regie von Herrn Dr. med. Dirk Wurtz zeigt, dass auch im Jahr 2015 etwas wirklich Großes hätte geschaffen werden können.

Zur Klassifizierung der Weinsorten lassen Sie uns mit einer Bewertung beginnen: Wer den Klassiker des Rieslings, also eine schöne Sorte, kombiniert mit Stein- und Tabakaromen, bevorzugt, wird mit den großen Pflanzen von L'Ress nicht zufrieden sein. Denn beide Weinsorten haben überhaupt keine Sehnsucht, auch nur ein Körnchen Obst zu haben. Das Besondere an diesen Weinen ist ihre Beiläufigkeit ohne Nachlässigkeit.

Wenn die Veranstaltung hier nicht stattgefunden hätte, wären die Tropfen weg. Und vor allem das Gut Großes Gewicht des Rieslings 2015 aus dem Hause Weißenbrunnen besticht mit Vollmundigkeit und Ausgereiftheit, mit Genauigkeit und Schärfe, die einfach ein Genuss sind. Bei jedem weiteren Temperaturanstieg im Weinglas erschließt sich der Rotwein und man vergisst alles, was der Rheingaus, der Riesenriesling, das Jahr 2015 ist.

Weil ein großer Tropfen nie das Charakteristische, sondern immer das Hervorragende darstellt. Er verlangt, der verpackt, er hat phänolische Nuancen, die das Gewöhnen erfordern und er weigert sich zu erfreuen und zu verwöhnen. Nachdem Dutzende von Weingütern, die ihre Rechtfertigung darin sehen, nichts anderes zu tun, als zu erfreuen, ist dieser Tropfen eine Wohltat.

Es wurden 27 große Riesling-Pflanzen ausgestellt, und jeder einzelne davon war ein Vergnügen. Durch das schmale und verwunschene Nebental wirkt der 2015er besonders gut. Die Rieslingkellerei des alten Meisters, das Gut Dürnhoff, glänzt mit vier großen Pflanzen. Er zeigt auch, dass es ein Vergnügen ist.

Nach wie vor zeichnen sich die Weinsorten von Herrn Dr. Ing. Tim Schubert Schäfer-Fröhlich durch eine sehr ausdrucksstarke Käse-Schwefel-Nase aus. Man muss das mögen, denn auf seltsame Art und Weisen (man sollte nicht über das Gerüche reden) kann man seine Weinsorten ziemlich gleichmäßig roch. Die Tatsache, dass die Weinsorten des Weingutes Hermannsberg dem Beispiel gefolgt sind und ebenso gut schmecken, beweist, dass man daran zweifeln kann.

Wenn man den nasalen Eindruck überwindet, zeigt der Wein im Geschmack jedoch etwas Herausragendes: er ist ausgereift, er hat einen hohen Reifegrad, er ist voll, ohne zu stark zu erscheinen, er hat Spielfreude, er hat Finesse. Der Weinberg des Weingutes Str ömberg von den Schäfer-Fröhlich-Weinen ist derjenige mit der am geringsten ausdrucksstarken Note, die dem Gesamtbild sehr nahe kommt.

Genauso unfair wie es ist, einen einzigen von allen großen Weinen zu unterscheiden, scheint es nötig zu sein, auf die Entstehung eines Weingutes zu verweisen, das sich nun in seinem dritten oder vierten Jahr zur vollen Blüte gebracht hat. Doch bei all den nahezu ebenso herkulisch anmutenden Weinbauleistungen ist die endgültige Wahl, einen Tropfen auf das Podium zu bringen, doch etwas mysteriös.

Ein bis dahin immer leeres Gut war das Schlossgewerbe. Heute zählt er zu den berühmtesten und glanzvollsten Köpfen der Weinlandschaft in Deutschland. Ich sagte: Niemand wird sich eingestehen wollen, dass diese Schüchternheit gegenüber einer so formenden Person, die, das dürfen wir nicht vernachlässigen, so viel für den Top-Wein Deutschlands geleistet hat, in ein Verkostungsergebnis mündet.

Überschwängliche Sympathien führen zu vergleichbaren Verwerfungen wie strenge Ablehnungen, so dass Dielsche Weinsorten vermieden wurden. Doch seitdem die Weinkellerin und Verantwortliche für die Entwicklung der Weinsorten ist, hat sich die Sichtweise der Weinsorten schnell geändert. Spaetestens mit dem Weinjahrgang 2012 war hier eine fulminante Wende zu verzeichnen, die den Trauben deutlich mehr Ausstrahlung, Courage und Tiefgang verliehen hat.

Dies hat sich mit dem Weinjahrgang 2015 weiterverfolgt. Dreimal mit einem klaren Sieger: Schloßgut Großes Riesengewölbe 2015 aus dem Hause Meier. Das war bei der Nationalmannschaft 2015 nicht einfach, denn die Konkurenz ist umwerfend. Vom Norden nach Süden, von leicht bis vollmundig, von der Naherde bis nach Rheintal, dem grössten Weinbaugebiet Deutschlands.

Besonders für die Winzer am Red Slope hat der neue Anbau im Weingut SCHÄTZEL gute Arbeit geleistet, auch wenn die Schätzeler noch nicht ganz überzeugend waren. In den vergangenen Jahren haben sie so viele Auszeichnungen gewonnen, dass es beinahe öde sein könnte, noch einmal darauf zu verweisen, wie übertrieben expressiv der ultra-aride Rotenberg "wurzelfest" ist oder wie hervorragend der Pettenthaler Riesenriesling greift.

Lasst uns die alten Zeiten hinter uns und widmet uns dem Weinkeller des Gunderlochs, der in den vergangenen Jahren eine wirklich überwältigende Leistung vollbracht hat und zu einem würdigem Konkurrenten geworden ist. Die drei großen Pflanzen, von denen zwei so hervorragend sind, dass es schwierig ist, sie auf einen einzigen zu beschränken. Jetzt ist der Gunderlocher Pettenthaler bereits ein so großer Tropfen, dass die Auswahl leicht auf ihn treffen könnte.

Nichtsdestotrotz fiel die Entscheidung auf das Gunderlocher Weinkellerei Grosse Gewächse 2015 aus dem Hause Nackenheim-Rothenberg. Denn die Aromen dieses Weines sind noch anregender, fließender und kraftvoller. Der Wein strahlt die Wärme des roten Hanges aus. Schon jetzt ist die Erwartung groß und das Gut hat mit den 2015er Jahren den olympischen Gipfel der Besten erreicht.

Wenige km weiter in Richtung Süden im Rheinhessen gelegenen Wonnegau steht das triumphierende Triumvirat von Dr. med. Klaus P. Keller, Dr. Philipp Wittmann und Dr. Hans-Oliver Spanisch. Die Tatsache, dass das Weinkellerei Kellers dem fachkundigen Publikum auf der Vorschau in Wiesbaden mindestens die seiner fünf großen Pflanzen aus dem Hause Hubacker vorstellt, kann bereits als Barmherzigkeit angesehen werden.

Selbstverständlich sind seine Tropfen begehrt und selten, aber der Verband sollte sein Konzept so orientieren, dass auch die Anwesenheit für die am 1. September in den Verkehr kommenden Tropfen obligatorisch ist. Daß sich das Weinhaus Kellers diese Überheblichkeit nach Jahren der totalen Abstinenz erlauben kann, ist natürlich eine andere Sache.

Kellers Helikopter war eindrucksvoll. Die Kellerei ist ein ganz anderes Format. Jährlich werden vier große Pflanzen produziert und die Weinsorten sind phantastisch. Bei der Pfarrei und dem Morsteiner hätte man bei der Verwendung der Weinsorten auch noch einen unmittelbaren Konkurrenten aus dem Weinkeller.

Wittmanns Weinen steht somit als Solitär und ist es mehr als lohnenswert, sie zu bewundern und zu verehren. Gerade die Riesling aus dem Hause Müller und aus dem Hause Brunnerhäuschen weisen eine so spürbare Finsternis und Tiefenwirkung auf, dass diese Verbindung mit den leuchtenden und leuchtenden Fruchtnoten des Riesling beinahe so etwas wie einen ganz eigenen, leuchtend wunderschönen Geschmack erzeugt, den Philippe Witttmann jedes Jahr meisterhaft inszeniert.

Doch mit dem Weinjahrgang 2015 steht das Weinhaus Battenfeld-Spanier im Weinberg des Wonnegaus ganz oben auf dem Podium. Während Wittmanns Weinen dieser erstaunliche Kontrast im Aromaspektrum eigen ist, der beinahe zu einem Geschmackseindruck von "Nichts" führen kann, operieren die spanischen Weinsorten von Hans-Oliver mehr von einem einzigen Zentrum aus.

Der Kompakt, der die Weinsorten charakterisiert, lag mit dem Weinjahrgang 2015 leicht vor. Von den drei außergewöhnlichen spanischen Tropfen - Black Lord, Fraunhofer Institut und Kirchestück - ist 2015 das Jahr des Black Lord. Großes Riesengewächs 2015 am Zellerweg am Schwarzen Herkott - ein gemeinsamer Standort von Nordrhein-Westfalen (Zellerweg) und der Pfälzer Region (Schwarzer Herrgott), mit dem den Standort kennzeichnenden Schwarzkreuz aus dem achten Jahrtausend.

Weil Kalkstein die Fähigkeit hat, als Wasserspeicher zu dienen, ist eine Kalkbasis gerade in Jahren mit Dürreperioden wie 2015 von großem Nutzen. Nun wäre es natürlich ganz leicht zu sagen, dass alle Kalkweine nach Steinen riechen. Lassen Sie uns auf diese zu vereinfachenden 1:1-Übersetzungen vom Erdboden in den Keller des Weines ganz anders beginnen: Der Keller hat eine ungeheure Fülle und ein Aroma, das uns sehr delikat an Jazz und Trüffeln erinnerte.

Zugleich steigt der Likörwein von diesen ziemlich dunkel erdigen Aromen über jede Stufe der einzig gangbaren Aromaleiter: etwas Schinken, etwas Toastbrot, ein wenig Trockenminze, bis er die leichten Aromatöne erreicht: Steinfrüchte, gereifte Birnen und zum Schluss ein leicht blumiger Jasmineintrag. Dieser Fanatismus und doch in der Bildmitte stehend, ist eine Erfahrung der Überlegenheit, die nur sehr, sehr wenige Weinen ausstrahlt.

Das kann der Battenfeld- Spanier vom Black Lord und dafür ist er nicht genug, um zu preisen und zu schätzen. Neben dem Rheingaus ist die Pfälzer Gegend die zweite Gegend, die den Weinjahrgang 2015 nicht so gut verkraftet hat. Außerdem gibt es in der Pfälzer Landeshauptstadt 60 Grosse Gewächse v. R., deren Gleichmäßigkeit, beinahe Monotonie überraschen.

Andererseits befinden sich die Tropfen der renommierten Firma Bürklin-Wolf aus der Region noch in der Vergärung. Werden auch diese Weinsorten in Flaschen gefüllt und können mit ein wenig Ruhe in der Flasche verkostet werden, kann nur ein endgültiges Fazit über die Pfälzerei 2015 gezogen werden. Erwähnenswert sind die Weinsorten des Weingutes Christian Christian und auch das Weinhaus G. Mosbach hatte mit dem Mongeheuer und dem Weinberg zwei große Tropfen im Sortiment, die sich durch ihren Reifegrad und ihren Tiefgang auszeichnen.

Nichtsdestotrotz reichte es für einen "Prix d'Excellence" nicht aus, da die übrigen Gebiete dafür nicht ausreichen. Es ist umstritten, ob sich die beiden Weinbaugebiete Badens und Württembergs mit ihren großen Rieslingpflanzen wirklich einen Dienst erweisen. Im Jahr 2015 wird dies nicht der Fall sein.

Wenden wir uns daher vom Riesenriesling ab zu einer Rebsorte, die neben Pinot Blanc und Pinot Gris ein schattiges Dasein führt: zum Beispiel die Rebsorte Chardenberg. Wenn der " Pate der deutschen Bürger ", Herr Dr. med. Bernhard Hubers, im Jahr 2014 viel zu früh stirbt, können die Ängste nicht ausgeräumt werden, dass die hervorragende und ganz eigene Weinqualität von Hubers Weinen darunter leidet.

Bernard war ein Gigant, der in seine Fussstapfen trat. Der 2014er ist der erste Weinjahrgang auf dem Wiesbadener Weinmarkt, für den er nicht mehr die Verantwortung übernehmen konnte. Nichtsdestotrotz sollte man nicht denken, dass ein kontinuierliches Wachstum allein schon ein ausreichender Anreiz ist.

Die neuen Jahrgänge des Jahrgangs 2014 zeigen, dass der 26-jährige Julius Hubert all dies und noch viel mehr mitbringt: Das Weinkellerei stellt zwei Chardonnay, einen vom Burgenberg und den anderen vom Schloss. Beides ist geprägt von atemberaubender Raffinesse und Schlichtheit, verbunden mit einem so geschickten Umgang mit Holz, dass man die Tropfen schon in einem viel zu jungen Alter mitreißen kann.

Was der Schloßberg hat, kann man nicht lange ausatmen: Dieser Weißwein ist ein Donnerecho, eine Kraft am Gaumen, die einen zu zerreißen droht. Denn er ist ein Echo. Vielmehr: Wenn es möglich wäre, die ganze Kraft des Nichts zu kosten, könnte es im Weinkeller Schloss Schloßberg 2014 von Hubert C. G. Chardonnay Grosses Gewinde geschehen.

Wieso gelingt es nur einem einzigen einsamen Weinbauer in der Bundesrepublik ein so grandioser, raffinierter und strahlender Wein? Zum Glück sind die schönen und raffinierten roten Weine aus der Pinot-Traube in der Bundesrepublik reichhaltiger ausgesät als der Chardonnais. Sie alle stellten mit Meyer-Näkel und dem Deutzerhof von der Ar, dem Rheinhessischen Gutsbesitzer und natürlich dem fränkischen Königshof Rudolf Furst den wunderbaren Blauburgunder aus dem Jahr 2014 vor.

Deutlich deutlicher als in den vergangenen Jahren war das Unternehmen wieder einen Schritt voraus. Heute ist der Schloßberg ein ewiger, in einem so jungen Stadium immer noch der unerreichbarste der drei. Zweifellos drei exzellente Tropfen. Beeindruckend am Weinberg Großes Gewicht des Spätburgunders 2014 ist jedoch die Kombination aus Eleganz und Urwald.

Er ist nicht nur rasiermesserscharf, sondern vor allem mit einer beeindruckenden Fülle und Ausdauer. Dies ist nicht nur großer roter und noch grösserer Burgund, das ist vielleicht das Beste, was das Weinkellerei in Flaschen abgefüllt hat. Die Verwandlung von Papa zu Papa macht uns stumm.

Die bisher präsentierten Riesenrieslinge stammen alle aus dem Jahre 2015, so soll es bei der Vorschau in Wiesbaden sein. Jetzt könnte man denken, dass, wenn ein 2014 in einer Zeile von 2015s auf einmal erscheint, der Rotwein einen Vorzug hat. Die Tatsache, dass dieser jetzt zur Debatte stehende Tropfen auf Anhieb irritierend war, ist jedoch nicht nur darauf zurückzuführen, dass er ein Jahr mehr auf dem Boden hatte.

Bei einer Verkostung ohne riesige Mengen an Rieslingen würde dieser Weißwein leicht als große weiße Châteauneufe du Pâpe oder Chanin Blank der Loiré durchkommen. Vollkommen ungewöhnlich für den Rheinriesling, macht dieser Tropfen darauf aufmerksam, dass ein wirklich großer Tropfen nie nur die Eigenschaften der Rebsorte widerspiegelt. Möglicherweise auch das Gegenteil: Je grösser ein Rotwein ist, desto weniger ist die Rebsorte im Mittelpunkt.

Die Tatsache, dass eine Rebsorte in den Mittelpunkt rückt, ist eine Sache des Weinbauers und wir in der Bundesrepublik haben uns an einen Geschmack von Rieslingweinen gewöhnen können, bei dem die Fruchtigkeit und die Reinheit und Krautigkeit des Riesling im Mittelpunkt steht. Der Rheingauer Künstler hat seit einigen Jahren gezeigt, dass es auch anders geht.

Es ist nämlich offensichtlich, dass Herr Dr. med. Peter Jacob Kuhn Wein herstellt. Ob die Weinsorten es schaffen, d.h. ob dort eine existenzielle Verbindung zwischen Mensch und Umwelt besteht, ist unklar. Die strikte Einhaltung der Demeter-Kriterien, das Experimentieren mit der Amphore, die Vorliebe für extrem lange Hefelebensdauer und den minimalen Einsatz von Schwefel - all das hat ihm den Ruhm eines Wahnsinnigen einbrachte.

Viele Jahre lang waren die Tropfen von Herrn Dr. med. Peter Jacob Kuhn nicht mehr bei der Vorschau in der Wiesbadener Weinkellerei dabei. Gewöhnlich waren sie Ende September noch in Fässern und als sie auf der Trinkflasche waren, war der Rummel um die neuen Weinsorten schon zu Ende. Es war erstaunlich, dass er in diesem Jahr seine beiden großen Pflanzen von St. Nicholas und Doosberg mietete, obwohl die Weinsorten, wie bereits erwähnt, aus dem Jahr 2014 stammten.

Wahrscheinlich war er auf seine beiden Winzerkinder so hochmütig, dass er sie ihnen auf jeden Fall vorstellen wollte. Der Wein ist seit langem nicht mehr verfügbar, so dass Verkaufsprobleme möglicherweise nicht die Ursache für den Verkauf waren. Der Geheimtipp des Kühlnschen Rieslings aus St. Nicholas ist das Zeitalter der Reben.

Egal ob das Geheimniss des Weingutes Peters Jakob Kühns Großes Gewicht 2015 Str. Daß er ein Zeichen für das Aroma, den Ausdruck und die Haptik ist, die dieser Tropfen in der Menschenseele hervorrufen kann, kann mit Recht beansprucht werden. Er rührt sich. Vor allem aber hat man den Anschein, dass dieser Tropfen nicht von Menschenhand hergestellt wurde.

Wenn es diesen nicht gäbe, wäre die Erde arm.

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