Wein

Blauer Portugieser

Der Blue Portugieser Classic vom Weingut Fischer in der Kurregion ist ein Augenschmaus in leuchtendem Rubinrot. Die Blaue Portugieser ist eine alte Rebsorte, deren Herkunft nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden kann. Der Portugieser ist auch heute noch die häufigste Rotweinsorte im Kurgebiet, weit vor dem Zweigelt und den Burgundern. Die Blaue Portugieser ist eine alte Rotweinsorte aus der Niedersteiermark im heutigen Slowenien, die in Mittel- und Südosteuropa weit verbreitet ist. Diese Sorte ist nach den neuesten Gentests eine Kreuzung zwischen der Blauen Zimttraube und dem Grünen Silvaner.

Blue Portugieser: Der Weißwein

Egal ob als Weißer Herbst oder als Weißwein – der Portugieser schmeckt immer gut. Im 18. und 19. Jh. von der portugiesischen Seite nach Tschechien, Coatia, Slovenien und in die Bundesrepublik brachte, wurde der Blue Portugieser zu einer mächtigen und beliebten Weine. Sie sind mittelgroß bis groß, lang und kompakt mit runden, blauen, fruchtigen, süssen und schmackhaften Aromen.

Helles Rot bis dunkles Rubinrot, floral, duftend, der Blue Portugieser erzielt eine fruchtig warme und samtweiche Ausgewogenheit. Der zarte und blumige Weißherbst ist ein ideales Durstlöschmittel und passt auch gut zu Vorgerichten, Pasteten oder Musseln. Er schmeckt als roter Wein zu gebratenem Fleisch, Wildbret und Ziegenkäse.

Portugieser blau (Rebsorte, rot)

Die “ blauen Portugieser “ gehören zu Deutschlands bekanntester und beliebtester roter Traubensorte als frische, schmackhafte Flaschenweine mit leicht duftender Duftnote. Die Traubensorte wird zur Herstellung von Weinen mit frischem Säuregehalt und blumigem Bouquet verwendet. Der überwiegende Teil der Jahresproduktion wird hauptsächlich als Qualitätsweine aus bestimmten Anbaugebieten für den täglichen Verbrauch vermarktet.

Die Sorte ist auch als Portugieser Weissherbst oder Portugieser Rosenwein bekannt und hat viele Anhänger als frischen und fruchtigen Sommersorten. Die Reben sind gelbe bis leicht rötlichbraune Hölzer mit feinem Strich und tragen ein großes, grobzähniges, glänzendes, grünes Blätter. Sie sind groß und kompakt, mit rundlich bläulichen, fruchtig-süßen Brombeeren.

Abgesehen von feuchten, kühlen und schweren Erden stellen diese Rebsorten keine großen Anforderungen an die Qualität des Bodens. Blue Portugieser hat eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und ist sehr kräftig, hat aber eine niedrige Frostbeständigkeit, besonders bei heißem Winterfrost oder Spätfrost. Die Portugieser sprießen frühzeitig bis mittelfrüh, so dass die Weinlese manchmal in der ersten Hälfte des Septembers erfolgen kann.

Er liefert einen säurearmen, milden und trinkfertigen Wein, der in der Regel heller ist als andere rot. Der Name Blauer Portugieser ist auf Grund seiner unterschiedlichen Farbabstufungen von hell, über rubinrot bis hin zu lila. In den Weinbergen Österreichs sind Veränderungen des Blau-Portugiesischen als Grauportugiesisch, Rot-Portugiesisch und Grün-Portugiesisch aufgetreten.

Der Ursprung der Portugiesen bleibt kontrovers. Im 18. Jh. soll die Sorte aus dem 18. Jh. von Spanien nach Italien gekommen sein. Man vermutete auch wegen seines Namen Blauer Portugieser über viele Jahre hinweg, dass eine Übereinstimmung mit der Sorte More to go Juan existiert, was aber durch DNA-Untersuchungen widerlegt werden konnte.

Weil die Weinrebe in diesem Land gänzlich fremd ist, wird heute davon ausgegangen, dass sie aus Ã-sterreich kommt oder aus Ã-sterreich kam, bevor Sortenverzeichnisse und Verzeichnisse von Traubensorten erstellt wurden. Die Traubensorte kam 1880 durch den Pharmazeuten und Weinbau-Pionier Johannes Paul II. von der portugiesischen Zucht nach Deuschland.

Unglücklicherweise verdrängt die Sorte auch viele der alten Rebsorten in den damaligen Weinbaugebieten Deutschlands. Viele Weinbauern verabschieden sich in den 1970er Jahren vom Blue Portugieser, doch in den 1980er Jahren nimmt die Rebfläche wieder zu und stabilisiert sich bis heute weitestgehend um 1990. Portugiesisch ist nach Pinot Noir die zweitwichtigste und bei den Weinbauern in der Bundesrepublik sehr beliebt.

Etwa 4900 ha werden mit der Traubensorte „Blauer Portugieser“ bepflanzt, von denen die wichtigsten Anbaugebiete in der Region mit 1800 ha und in der Pfälzer Region mit 2500 ha liegen. Der “ Blue Portugieser “ ist in seinem Heimatland Ã-sterreich wichtiger als in der Bundesrepublik, und der Weinberg erstreckt sich Ã?ber rund 2500 ha. Inzwischen ist die Sorte in anderen Weinländern der Erde zu Hause, vor allem in Chilenen und Californien, aber auch in Osteuropa wie z. B. Polen, Slovenien und Kroa.

Der Portugiese ist bei Weinliebhabern wegen seiner milden Säuren, die besonders gut für den Magen geeignet sind, sehr beliebt. Der Portugiese zeigt in seinem zurückhaltenden Duft frische Beerenaromen wie Johannisbeeren, Erdbeeren und Himbeeren und manchmal auch einen feinen grünen Paprika. Der Portugieser Rotwein wird hauptsächlich als Qualitätswein für den täglichen Gebrauch entwickelt.

Auch der Portugieser Weissherbst macht einen großen Teil der Jahresproduktion aus. Der Portugieser ist unter Weinliebhabern als körperreich bekannt. Zum Blauen Portugieser werden oft leichte und gegrillte Gerichte serviert. Roséweine sollten bei einer Tränketemperatur von 9-13°C serviert und getrunken werden, während die roten Weinsorten eine Wassertemperatur von 14-16°C haben.

Der Blue Portugieser ist auch als Tafelwein ein Vergnügen, aber die Weintrauben als solche werden nicht verkauft, da der Verkauf von Weintrauben als Tafelwein in der Europäischen Union nicht erlaubt ist.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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