Wein

Champagner aus Deutschland

Aber immer mehr herausragende Sekte kommen aus Deutschland. Das macht die deutschen Schaumweine edel. Versailles markierte das Ende der „deutschen Champagner-Ära“. Vom besten Winzer der Premier Cru und Grand Cru Lagen, sowie vom nachhaltigen Weinbau direkt zu Ihnen nach Hause. In Frankreich und weltweit ging der Absatz zurück, während er in Deutschland und Österreich zunahm.

Wieviel Champagner wird in Deutschland konsumiert?

Champagnerkonsum in Deutschland steigt. Dies wird vom Champagner-Büro bekannt gegeben. Wieviel Champagner in Deutschland konsumiert wird, können Sie hier erfahren: Im Jahr 2014 wurden von den Winzern und Häusern der Sektkellerei mehr Weinflaschen nach Deutschland und Ã-sterreich ausgeliefert als im vergangenen Jahr. Von Champagner wurden 12,61 Mio. Stück nach Deutschland geliefert: ein Plus von 2,0 % (2013: 12,36 Mio. Stück) oder exakt 242.729 mehr.

Und wo ist der meiste Champagnertrunk? Seit vielen Jahren ist Deutschland nach Grossbritannien und den Vereinigten Staaten die Nr. 3 der Champagner-Exportmärkte in Deutschland. Die Champagnerlieferungen nach Ã-sterreich sind ebenfalls leicht gestiegen: Im Jahr 2014 wurden 13.633 weitere Fläschchen ausgeliefert. Der Absatz stieg von 1,29 Mio. auf 1,31 Mio. Stück – ein Zuwachs von 1,1 %.

Auf der Rangliste der bedeutendsten Champagner-Exportländer der Welt steht Ã-sterreich auf Rang 19. Im vergangenen Jahr wurden 2,14 Mio. weitere Champagnerflaschen ausgeliefert: 307,13 Mio. Stück entsprechen einer Steigerung von 0,7 Prozent im Vergleich zu 2013. 2014 ging der Umsatz der Champagnerhäuser und Weinbauern in Frankreich um 3,0 Prozent auf 162,3 Mio. Stück zurück.

Die Ausfuhren in Drittstaaten (außerhalb der EU) stiegen deutlich an: um 6,3 Prozentpunkte auf 66,85 Mio. Stück. Champagnerkunden in den EU-Ländern haben 4,4 Prozentpunkte mehr bestellt und 78,02 Mio. Stück erhalten. Im Jahr 2014 betrug der französische Champagneranteil 52,8 Prozentpunkte. Die Exportquote (EU und Drittländer) ist in den vergangenen fünf Jahren von 38,4 auf 47,2 % gesteigert .

Champagnerabsatz in Deutschland und Ã-sterreich im Jahr 2016 gesteigert

Die Konsumenten bevorzugen Champagner in Super- und Discountmärkten. Die Absatzmengen gingen in Deutschland und in der Welt zurück, während sie in Deutschland und Ã-sterreich stiegen. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz in der Welt zurück, aber der Champagnerhunger der Bundesbürger nimmt weiter zu. Die Auslieferungen in die BRD stiegen nach Angaben des Champagnerbüros auf der Düsseldorfer Messe um 4,9 Prozentpunkte auf fast 12,5 Mio. Stück im Jahr 2016.

Deutschland ist damit nach Deutschland, England und den Vereinigten Staaten einer der bedeutendsten Abnehmer. Die weltweiten Exporte gingen im vergangenen Jahr um 2,1 Prozentpunkte auf rund 306 Mio. Stück zurück. Der Champagner wird in 190 Ländern versandt. Die Verkäufe der Weinbauern und Sektkellereien auf dem französischen Festland gingen kürzlich um 2,4 Prozentpunkte auf fast 158 Mio. Stück zurück.

Nach Angaben eines Pressesprechers sind Super- und Discountmärkte die bedeutendste Einkaufsstätte für die deutschen Konsumenten und machen rund die Haelfte des Champagnerabsatzes in Deutschland aus. Lediglich rund zehn vom Hundert werden im Facheinzelhandel abgesetzt, weitere 40 vom Umsatz kommen aus der Gastro. Sektkorken kommen in Deutschland nicht nur zu den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel besonders oft vor, sondern auch zu Oster- oder Muttertagsanlässen.

Der Absatz von Champagner nach Deutschland stieg um 4,9% oder 581.273 Flaschen: 12,49 Mio. Stück wurden 2016 über den gesamten Rhein ausgeliefert (2015: 11,91 Mio. Flaschen). Damit ist Deutschland gemessen am Umsatzvolumen der drittgrößte Auslandsmarkt der Welt. Lediglich die Franzosen, Briten und die Amerikaner trinken mehr Champagner.

Die Verkäufe der Champagner-Winzer und der Champagnerhäuser entwickelten sich auf dem Inlandsmarkt mit einem Zuwachs von 3,4% ebenfalls erfreulich. Die Champagnerlieferungen nach Ã-sterreich sind auch 2016 gestiegen: 79.385 FlÃ?chen oder 6,4% mehr als im vorigen Jahr. Im Jahr 2015 wurden 1,23 Mio. Stück geordert, inzwischen sind es 1,31 Mio. Stück. Wieder einmal rangiert das Land auf Rang 18 der bedeutendsten Champagner-Exportländer der Welt.

Im Jahr 2016 stiegen die Champagnerverkäufe dort um 8,9%. Im vergangenen Jahr wurden 6,53 Mio. weniger Champagner von Réims und Epernay in über 190 Staaten der Welt verschifft: 306,04 Mio. Stück entsprechen einem Rückgang von 2,1% gegenüber 2015 (312,56 Mio. Flaschen). Die Verkäufe von Champagnerhäusern und Winzern in Europa gingen 2016 um 2,4% auf 157,95 Mio. Fläschchen zurück (nach 161,8 Mio. Flaschen).

Im Jahr 2015 betrug der französische Umsatzanteil 51,6% (Vorjahr 51,8%). Dies ist eine Fortsetzung eines mehrjährigen Trends: Der Auslandsanteil ist in den vergangenen Jahren von 38,4 auf 48,4 Prozent gestiegen. Die Exporte in Drittstaaten entwickelten sich im Jahr 2016 weiterhin leicht positiv: 0,3 % (nach 4,8 %) mehr Aufträge von außerhalb der Europäischen Union wurden von den Champagnerherstellern geliefert: 70,77 Mio. Fläschchen (Vorjahr 70,55 Mio.).

Champagnerkunden in den EU-Ländern haben 2016 3,5% weniger bestellt und 77,31 (!) Million Fläschchen erhalten (Vorjahr 80,16 Millionen).

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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