Champagner Geschmack

Der Champagner - Die Welt der feinen Perlen

Die Kohlensäure nimmt langsam ab, aber der Geschmack wird harmonischer und die Aromen intensiver. Die einfachen Champagner ohne Jahrgang erreichen ihren Höhepunkt in der Regel innerhalb von zwei Jahren. Ein guter Jahrgangschampagner kann dagegen zehn Jahre oder länger halten. Wunderschöne Champagnergläser sind schön zu präsentieren, aber sie sind unpraktisch. Die Mönche aus der Abtei Hautvillers bei Reims haben keinen Champagner erfunden.

Champagne - Die Perlenwelt der Superlative

"Stars trinken", schrie der Herr Doktor als er zum ersten Mal Sekt austrinkt. Die Mönche aus der Klosteranlage in der Nähe von Réims haben keinen Champagner erdacht. Der Geschmack des Weines wird verstärkt. Der Champagner ist der bekannteste Sekt der Erde. Erst dort darf er sich Champagner heißen - sofern er nach dem Flaschengärverfahren zubereitet wurde.

Dazu wird der fertig abgefüllte Tropfen in eine kleine Füllmenge (24 g pro Liter) gegeben - eine Mischung aus Weißwein, Hefe und Spezialhefe, auch Likör de Tillage oder Likör bezeichnet. Der Hefepilz beginnt mit der Gärung des Zuckers in der Dose. Danach ist der Alkoholgehalt des Weines um ca. 1,2 Volumenprozent höher als früher.

Er kann nicht austreten, weil die Trinkflasche mit einem Kronkorken dicht geschlossen ist. Infolgedessen verbleibt es im Rotwein als Kohlendioxidlösung. In den Kellerkellern stehen die Fläschchen horizontal übereinander, so dass sich die toten Hefepilze, die auf den Grund absinken, im Flaschenbauch ablagern. Der Sekt ist je nach Sorte zwischen neun Monate und fünf Jahre lang immobil auf der Sauerteig.

Diese Hefelagerung ist für den Rotwein wichtig: Sie erhält ihn jung und gibt ihm den charakteristischen Geschmack der Trauben. Anschließend muss jedoch die Bierhefe entnommen werden. Das Fläschchen wird mit dem Flaschenhals für ca. 40 Sek. in ein Eiswasserbad eintauchen. Der Hefepilz friert sogleich zu einem Eisklumpen. Wird der Kronkorken anschließend freigegeben, spritzt er in einem hohen Lichtbogen unter dem in der Dose herrschenden Anpressdruck.

Die Weine sind sauber und können direkt verarbeitet werden. Diesen Prozess nennt man Entgasen. Daraufhin hatte die Verwitwete Claquot die Absicht, ein paar Tage lang in ihrem Kuchentisch ein Loch zu bohre. Heutzutage werden die Fläschchen leicht in einen Schreibtisch gekippt, so dass die Bierhefe in den Flaschenhals gleiten kann.

Weil das Pfand recht gut an den Wänden der Flaschen anliegt (obwohl die Sekthefen so ausgewählt sind, dass sie einen eher groben Präzipitat erzeugen), müssen sie aufgelöst werden. Täglich wird die Fläschchen ein wenig im Schreibtisch gewendet, um die Hefen zu lockern. Der Sekt ist nach dem Abtropfen durchsichtig.

Damit nicht zu viel Kohlendioxid entweicht, werden die Fläschchen umgehend verschlossen und beschriftet. Zuerst muss er jedoch zudosiert werden: mit Weißwein, in dem Sirup aufgelöst wird. Zum einen werden die Fläschchen, deren Füllstand durch den Hefeauswurf leicht zurückgegangen ist, wieder befüllt. Auf der anderen Seite versüßt er den Champagner.

Nahezu alle Standard-Champagner und Jahrgangsschaumweine bekommen eine mehr oder weniger große "Versanddosis" (Likör d'expédition), um den Geschmack zu harmonisieren. Es werden nur qualitativ hochstehende Sekt- oder Sektweine, die schon lange auf der Bierhefe liegen, ohne Dosierung verschlossen. Etwa 80 Prozent aller Champagner kommen ohne Jahrgangsinformationen auf den Handel. Die Zusammenstellung der verschiedenen Basisweine zu einem einheitlichen, stimmigen Gesamtwein nennt man Montage.

Vereinzelt werden auch kleine Chargen noch alter, qualitativ hochstehender Reserveweine verwendet, um die Versammlung zu "veredeln". Genießer glauben, dass die Möglichkeit, eine gute Montage zu machen, die Grösse eines Sektkellers hat. Es ist wichtig, mehrere hundert Tropfen zu probieren und zu beurteilen, um am Ende fünf oder sogar zehn Mio. Weinflaschen so ähnlich wie möglich zu haben.

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