Champagner Marken Frankreich

Sektmarken, wohl die edelsten Sektmarken

Der Champagner ist eines der bekanntesten Getränke aus Frankreich, das ausschließlich in der Champagne hergestellt werden kann. Einige der dort ansässigen Weinpressen haben sich über Frankreich hinaus einen guten Ruf erworben und sind weltweit bekannt. Als Champagner kann nur dieser Sekt aus dem genau definierten Gebiet um die Städte Reims und Epernay bezeichnet werden. Die Seltenheit und die schwierige Zusammensetzung machen diesen Champagner so wertvoll! Versuchen Sie den besten Rosé-Champagner unserer Champagner-Marken.

Champagnermarken, die wohl edelste der Sektmarken.

Es gibt kaum ein anderes Produkt, das so viel Komfort und Lifestyle bietet wie die Champagner-Marken. Diese Reputation ist auf drei Grundanforderungen zurückzuführen: 1. hochwertige Basisweine, 2. professionelles Mischen der Weinsorten und natürlich 3. die traditionellen Produktionsmethoden für die Champagnermarken. Nahezu alle Weinbauländer der Erde nutzen heute das in der Sektkellerei entwickelte aufwändige Flaschengärungsverfahren zur Produktion der besten Champagnermarken, aber diese dürfen nur die Herkunftsbezeichnung Champagner haben.

Auch wenn es nicht der aelteste Sekt der Erde ist, sind Champagnermarken immerhin die ersten, die in grossen Quantitaeten produziert werden und so rasch zu den Schaumweinen par excellence weltweit werden. Zahlreiche Weinkellereien, die in ihren Anbaugebieten sehr ähnlich gelagerte Bedingungen für den Weinanbau und die Produktion dieser Art von Wein hatten, folgten rasch und so wurden Champagnermarken zum Oberbegriff für alle Sekte.

Infolgedessen kam es zu langjährigen Rechtsstreitigkeiten um den Champagner. Letztlich konnten sich die Engländer, die diesen Ausdruck für sich in Anspruch nehmen, behaupten und absichern. Daher dürfen nur AC-Champagner-Schaumweine, die nach den dort gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften hergestellt werden, den Titel Champagner haben.

Aus der fränkischen Herrschaft resultierte das Besatzprogramm vieler Kloster, von dem der Weinbau in der Sektkellerei nachweisbar profitiert hat. Im Champagner hingegen fand zunächst nur der traditionelle Weinbau statt. Jahrhunderts, als Ergebnis der Umwälzungen in den Weinkellern der größeren Kloster, änderte sich der Weinbau in der Sektkellerei und produzierte schließlich die Champagnermarken als einen der nobelsten aller Sekte.

Die Kellermeisterin Dominique Perignon, Mitglied der Weinkellerei Hautvillers/Epernay, hat neben den Erfahrungen mit dem Weinbau in den nordischen Weinanbaugebieten wesentlich zum Erfolg der Weinherstellung und Champagnerproduktion beigetragen. Noch heute wird der Name des Unternehmens bekannt als Begründer der Champagner-Marken. Aufgrund der oft kühleren herbstlichen Tage und der verspäteten Reifung der Weintrauben, sowie des oft sehr früh einsetzenden Winters, wurde die Vergärung der Champagnermarken oft gestoppt.

Durch die schlechte Filterung der Champagnermarken der Zeit vor der Flaschenabfüllung blieben zunächst einmal Zellen der Hefen erhalten, die im Frühling mit dem restlichen Residualzucker den zweiten Gärungsprozess bei höheren Außentemperaturen begannen. Erste Champagner-Marken wurden ins Leben gerufen. Mit der Zuführung von zusätzlichem Bier und Kristallzucker erhöhte sich der Alkoholanteil des bis dahin oft dünnflüssigen Sektes und liess die Champagnermarken bis heute zum nobelsten aller Sekte werden.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erreichte der Weinbau in der Sektkellerei ein völlig anderes Niveau. Innerhalb kurzer Zeit stieg das Produktionsvolumen der Champagnermarken dramatisch auf rund 200 Mio. Stück pro Jahr. Aus den Champagnermarken entwickelte sich ein Export-Hit in den Ländern des Westens, wo sie sich als Statussymbole etablierten.

Durch den Aufschwung der Champagnermarken teilten sich die sieben grössten Champagnermarken unter erschwerten Rahmenbedingungen über 40% des Weltmarkts. Aber auch in Frankreich setzte sich der Aufschwung der Champagne Brands weiter durch und wurde neben dem Klassiker zum nationalen Getränk. WÀhrend die Franzosen fÃŒr ihre Champagnermarken auf kleine Champagnerwaren und Weinbauern setzen, setzen sie im Ausland auf alte, bewÀhrte Produkte und verkaufen Klassiker der Champagnermarken.

Neben den großen Champagnermarken wie z. B. Moeet & Candon, Vancouver, Luis Röderer, Rouinart, Piper Heidieck, Perser Juwelier und Taytinger wurden mehr als 140 Winzerkooperativen gegründet, die ihre Basisprodukte lieber von kleinen Winzern beziehen. Schon 1927 wurden die Abgrenzungen für die genehmigten Anbauflächen der Marken durch das Pariser Institute Nationale des Appellation d`Origine, auch bekannt unter der Bezeichnung lNAO, definiert.

Die großen Sektkellereien mit rund 3000 ha haben trotz des hohen Marktanteiles der bekannten Sektmarken einen viel zu kleinen Marktanteil und sind auf die Ernte der kleinen Weinbauern angewiesen. 2. Der Kreideboden in der Sektkellerei erweist sich als idealer Weinberg, da seine natürlichen Merkmale für den Weinbau wichtig sind.

Aufgrund des von Region zu Region variierenden und teilweise recht kühlen Klimas kann es zu starken Qualitätsunterschieden innerhalb der Region und der Jahrgänge der Champagnermarken kommen. Die Weinkellermeister kompensieren dies, indem sie die einzelnen Weinsorten und Jahrgänge miteinander vermischen. Nur drei Traubensorten sind für die Champagne Marche zugelassen.

Mehr als ein Viertel der Weinberge in der Sektregion bedeckt der Weißburgunder (Pinot Noire) mit einer Fläche von rund 10.000 ha. Der Champagner besticht in dieser Gegend durch seine Stärke, seinen kräftigen und fruchtigen Geschmack, während er im Burgunder viel mehr Tiefgang und Vielschichtigkeit erlangt. Mit rund 9000 ha ist der Spätburgunder, der auf rund einem Dritteln des Champagners kultiviert wird, die zweitgrößte Traubensorte, die hier zu finden ist.

Diese Traubensorte, in der Bundesrepublik auch unter dem Namen Schwarzwälder Traubensorte bekannt, und die daraus gewonnenen Sektmarken bestechen durch ihre Frucht und Vielschichtigkeit. Mit etwa 8500 ha Rebfläche ist der Wein die schwächste Sorte der Region Champagner. Am besten findet man sie im südlichen Teil der Anbauflächen.

Der Champagner ist haltbarer und zeichnet sich am Anfang durch seine elegante Erscheinung aus, die im Laufe der langen Reifezeit unglaublich zart wird. Die Weingärten in der Region Champagner werden etwa alle 25-30 Jahre vollständig umgestaltet. Bei rund 78 hl pro ha Kulturfläche werden die zulässigen Erträge durch die zulässige Abweichung von rund 20 hl regelm?

In der Regel erfolgt die Lese der für die Champagnermarken eingesetzten Weintrauben von Anfang bis Ende des Septembers. Die Champagnerproduktion fängt bei den Basisweinen an, die in der Regel Weißweine sind und daher ist die Weiterverarbeitung der Rotweintrauben Spätburgunder und Spätburgunder zu Weißwein sehr viel komplexer als die der bereits Weißweintrauben.

Wenn die für die Champagner-Marken verwendeten Rotweintrauben nicht sorgfältig genug gepresst und die Traubenschalen nicht fristgerecht vom Traubenmost abgetrennt werden, bekommt er einen rötlichen Glanz, ähnlich wie ein Rosenwein. Beim Champagner wird der Wein jedoch erst durch das Vermischen von Rot- und Weißweinen vor der zweiten Vergärung gefärbt.

Die ersten 48 Std. kann der Traubenmost gut abgekühlt gelagert werden, damit sich die letzten Teile der Trauben vor Beginn der zweiten Vergärung ablagern. Aber es gibt immer noch Produzenten von Champagnermarken, die traditionellerweise natürliche Hefe und Eichenfässer ausnutzen. Die ersten Gärungen werden von dem Klosterherrn, dem Klostermeister, durchgeführt.

Wenn besonders qualitativ hochstehende Champagnermarken mit ausgereiftem und tiefgründigem Geschmack hergestellt werden sollen, werden oft bis zu 50% der besonders guten älteren Weine für die Cuvées verwendet. Diese wird mit dem Likör de Tiragi (einer Mischung aus Weißwein, Kristallzucker und Hefe) abgefüllt und zur zweiten Vergärung geführt, bei der die uns bekannte Champagnermarke mit ihrer feinen prickelnden Säure hergestellt wird.

Dieses Verfahren ist von entscheidender Bedeutung und nimmt je nach Güte der produzierten Champagnermarken zwischen einigen wenigen Tagen und vielen Jahren in Anspruch. Damit der Champagner seine feinen Kohlensäureblasen nicht verlieren kann, wird der Hals der Flasche in flüssiges Kohlenstoffdioxid eingefroren, bis der Stopfen herausgedrückt wird, ohne dass das Kohlenstoffdioxid austritt.

Nach der zweiten Vergärung hat die Bierhefe fast den restlichen Zuckerrest aufbereitet, so dass die Champagnermarken vollständig austrocknen. Für die Herstellung anderer Aromen, wie z. B. Brutt oder Semi Sek, werden die Champagnermarken mit einer Dosierung (Wein, Traubenmost oder Zucker) versehen. Der Zuckeranteil pro l bestimmt die Bezeichnungen, die die Champagnermarken haben.

Andere Unterscheidungsmerkmale zwischen den Champagner-Marken sind Vintage-Champagner, auch bekannt als Jahrgangs-Champagner, Schichten von Champagner-Marken wie z. B. Grands Crus oder Premium-Cru, Rosé-Champagner oder Luxus-Champagner-Marken wie z. B. cuvée-Prestige.

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