Champagner nicht aus der Champagne

Sekt: Nichts kitzelt schöner

Aber natürlich wird in Frankreich auch in anderen Weinbaugebieten Sekt produziert. In dem so genannten Terroir sind nicht nur die Mikroklimata, sondern auch die Bodentypen unterschiedlich. Sie ist daher in mehrere Weinbaugebiete aufgeteilt, die wichtigsten sind Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs und Côte des Bar. Einzelheiten siehe Champagner (Weinbaugebiet). Kaum ein anderes Getränk der Welt steht für puren Luxus wie der Sekt aus der Champagne.

Champagner: Nichts kitzelt besser.

Der Champagner ist ein ganz besonderer Drink und wird als purer Genuss angesehen - er funkelt, erfrischt, beschwingt und schafft eine feierliche Atmosphäre. Der Champagner ist ein geselliges Erlebnis, aber er schmeckt am besten in einem romantischen Miteinander. Der Champagner kommt nur aus der Champagne. Die Liebesbeziehung beginnt mit Champagner und endet mit Kamillentee.

Der Champagner kommt nur aus der Champagne. Obwohl sie ihr schaumiges Wesen wie Champagner einer zweiten Gärung auf der Flasche zuzuschreiben haben, kommen sie nicht aus der Champagne. Eine Sektflasche zu öffnen bedeutet, besondere Augenblicke zu zelebrieren. Die Weinregion Champagne befindet sich rund 150 Kilometern nordwestlich von der Hauptstadt und umfasst eine Gesamtfläche von rund 35.000 ha.

Nur drei Sorten werden in der Champagne angebaut: der weiße und der rote Spätburgunder und der Spätburgunder. Spätburgunder gibt dem Champagner seine volle Note, während der Spätburgunder sein delikates Bouquet und der Spätburgunder seine fruchtige Note erhält. Ein unverwechselbarer Klang, wenn Sektkorken auftauchen. Eine Sektflasche zu öffnen steht für besondere Augenblicke, für Genuss par excellence.

Zelebrieren Sie sich selbst, das ganze Jahr über und natürlich die ganze Zeit!

Champagnergeschichte in 10 Tatsachen

Von Kriegen und Krisensituationen zurückgedrängt und trotzdem sehr gefragt - Champagner! Der nordfranzösische Pickler ist in anspruchsvollen Vereinen, bei staatlichen Empfängen und zu speziellen Gelegenheiten ein Muss. In der zweiten Jahreshälfte des 17. Jh. wurden die Zeichen für den heute üblichen spritzigen Traubenmost gesetzt.

Erst in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert konnte die chemische Beziehung der Flaschenvergärung durch Ludwig Pfarrer erörtert werden. Unglücklicherweise war die Champagnerqualität noch dem Schicksal unterworfen und auch der Transport von Flaschen war bis 1728 untersagt. Der Ahnherr des Sektes durfte nie den großen Erfolg seiner Entdeckung miterleben.

Bereits 1729 gründet Nikolaus Rüinart das erste Sektkellerei haus der Erde, das noch heute existiert. In ganz Deutschland stießen seine Produkte auf große Zustimmung, und die Popularität des Sektes nahm rapide zu. Am Ende des achtzehnten Jahrhundert war der Champagner einer der gefragtesten Weine in ganz Deutschland. Viele Weiterentwicklungen - wie der erste Rosenkranz von Herrn Dr. H. Veuve Colicquot - begünstigen den Aufschwung.

Bereits 1882, als der rasante Anstieg der Popularität des Sektes seinen Zenit erreichte, wurden 36 Mio. Stück produziert. Sogar in der damaligen Bundesrepublik wurde Champagner immer populärer - schließlich hat er erst vor einem Jahrzehnt im geschlagenen Paris das Reich ausgerufen.

Aber nicht nur Labels, Branding und verbesserter Transport und letztlich auch Export-Bedingungen sorgten für den Durchbruch. Die''Witwe Cliquot'' (französisch für Veve Clicquot) hat nicht nur den ersten Rosenkranz erfunden, sie hat auch Champagner zu dem schönen Klargetränk gemacht, das wir heute haben. Auf diese Weise konnten die im Engpass angesammelten Hefereste freigesetzt und erstmalig ein Champagner entwickelt werden, der nicht von Natur aus trüb war.

1874 war die Frau des Winzers, bekannt als Frau Pommern, für den ersten Champagnerbrand mitverantwortlich. Eine sehr bittere Champagner, die dem Geist der Zeit zu entsprechen scheint. 1885 beschloss die Kompagnie des Grand Prix de Champagne E. mercier & co. einen bedeutsamen Sprung.

Zur Abdeckung der stetig steigenden Anforderungen in der Zeit der großen Champagner-Ära - aber auch um den heimischen Markt kostengünstiger bedienen zu können - wurde ein Teil der Fertigung nach Luxembourg verlagert. Sogar noch mehr Menschen in Europa genossen echten" Champagner, wenn auch nicht aus der Champagne.

Doch nicht nur die Reblaus war ein Problem für die Gegend. Die kleineren Weinbauern, Bauern und einfachen Champagnerarbeiter wurden in den Untergang getrieben und entschieden, der Sache nicht nachzulaufen. Nichtsdestotrotz waren keine rosigen Momente in Sicht - die ursprüngliche Katastrophe des 20. Jh. war bereits in den Anfängen.

Mit dem Ersten Weltkrieg kam die Champagnerherstellung in die Knie. 2. Aber nicht nur das Kriegsgeschehen zwischen Berg und Weinberg machte sich bemerkbar. Mit dem Kriegsende wurde jedoch ein bedeutender Fortschritt zum Schutze der Bezeichnung und des Produktes erzielt. Ein Champagnerparagraph war auch im Abkommen von Versailles enthalten, das die Ordnung der Nachkriegszeit begründete und die alleinige Schuld Deutschlands zum Ausdruck brachte.

Vor allem Kognak und Champagner waren in den Blickpunkt der deutschen Produzenten geraten. Die Einmaligkeit des Champagners musste den Wettbewerb innerhalb Europas nicht mehr fürchten. Obwohl die Zukunftschancen gut schienen, hat sich die Sektproduktion nicht rasch erholt. Die meisten der in den 20er Jahren gegründeten Etablissements bestehen noch heute und geben dem Champagner - und letztlich dem Champagner - den sehr eigenwilligen und vielfältigen Charme, der auf der ganzen Erde gelobt wird.

Letztlich führt diese Vielfältigkeit, aber auch ein bremsender Reichtum der Franzosen zu einem neuen Aufschwung in den dreiziger Jahren. Der Champagner ist wieder auf das Niveau seiner Trauung zurückgekehrt. Das Komitee für interprofessionelle Weinherstellung wurde während der Besetzung durch die Deutsche während des Zweiten Weltkriegs gegründet. Darüber hinaus wurde durch die Überwachung der Fertigung durch den Verein ein konstant hohes Qualitätsniveau sichergestellt.

Der Champagner erhielt in der Zeit nach dem Krieg endlich die nötige Beachtung, auf die er beinahe 60 Jahre lang, gepeinigt von Krisensituationen und kriegerischen Auseinandersetzungen, verzichtete. Champagner war ein besonderer Anlass auf der ganzen Erde. Nicht nur die Hochwertigkeit und das außergewöhnliche Erlebnis geben ihm seinen Status.

Eher ist es die imposante Historie, die dem Champagner sein unaussprechliches Echo gibt. Der teuerste Flakon unserer Zeit verbrachte etwa 80 Jahre auf dem Meeresgrund. Kurz vor der Jahrhundertwende wurden 2.000 Stück zurückgewonnen. Für eine einzige dieser beiden Fläschchen gibt es jetzt einen Verkaufspreis von bis zu 200.000 EUR.

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