Wein

Champagner Rose

Die Rosé Champagner haben eine sehr lange und bewegte Geschichte, sie sind trockene Schaumweine und gelten als erstklassige und gesunde Champagner. Der Champagner ist abwechslungsreich und zeichnet sich vor allem durch Aromen von roten Früchten aus. Bei der Champagnersuche waren wir wieder im Discounter. Der Rosé Champagner ist der einzige Champagner, der nicht weiß, sondern leicht rötlich gefärbt ist. Finden Sie heraus, wie die Farbe in den Champagner gelangt.

Champagner : Rose à la mode

Vor zwei Jahrzehnten hatte Roséchampagner noch keinen Einfluss auf drei Prozente der gesamten Produktion, und es gab Unternehmen, die keinen eigenen Champagner im Angebot hatten. Sogar so bekannte Persönlichkeiten wie Krüger kamen erst in den 1980er Jahren auf den Markt. Zuerst galt der Rose mehr als ein Luxusgut, das in sehr begrenzten Mengen zubereitet wurde.

Im Zuge der steigenden Marktnachfrage wurde auch das Angebot an Häusern in den Bereich des Rosés ausgeweitet. Rosen für jeden Geschmack Neben der zielgerichteten Vermarktung spricht der frischer, fruchtiger und unkomplizierter Style der meisten rosa Artikel gelegentliche oder jüngere Verbraucher an, die mit den typisch nussig-gelben Noten des weissen Champagners nicht so gut zurechtkommen. Roséchampagner wird nicht anders produziert als die weissen Repräsentanten.

Drei Prozesse geben dem Rosé-Champagner seine Ausstrahlung. Das bei weitem häufigste Mittel ist die Mischung von Weißweinen mit Rotweinen der Gegend aus Spätburgunder oder Blauburgunder. Sie wird auch „Rosé d’assemblage“ genannt; es wird geschätzt, dass heute etwa drei Viertel aller Rosé-Champagner auf diese Weise hergestellt werden.

Der Begriff „Saignée“ bezeichnet die Anwendung von rieselfähigem Most, wenn die Rotweintrauben gerade gekeltert werden. Eine dritte Option besteht darin, die Rotweintrauben vor dem Pressen kurz zu mischen ( „rosé de maceration“), um etwas mehr Färbung aus den Beerenschalen freizusetzen. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, ob der basische Champagner einen biologisch bedingten Säureschaden wie bei der Marke L. Gollinger erlitten hat oder ob er absichtlich aufgegeben wird wie bei der Marke Bosset.

Den Kellermeistern des Stiftes Obervillers gelang es endlich, aus Rotwein klare Weißweine herzustellen und den Sekt zu züchten. Mit dem königlichen Dekret von 1728 wurde die Grundlage für den Welterfolg des funkelnden Champagnergenusses geschaffen. Man sagt, es sei der sagenumwobene Champagner von 1804 gewesen, der absichtlich den ersten Roséchampagner zauberte.

Alle Champagner waren bis dahin hefig bewölkt, denn der Prozess des Entgärens, bei dem der Champagner von den Resten der zweiten Vergärung getrennt wird, wurde 1806 auch in Clicqout-Ponsardin erfunden. Die erste Blütezeit des markanten rosa Champagners fand in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert statt, eine zweite in einer etwas leichteren Version zum Fond de Sècle.

Damals verwendeten die findige Sektkellerei einen Likör mit dem Namen „Vin des Fismes“, der nach einem Dorf 24 km außerhalb von Réims genannt wurde, um die Basisweine zu malen. Auch in der Spitzengastronomie wird der Rose zunehmend als vielseitiger Begleiter und nicht nur als elegantes Apéro verwendet.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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