Wein

Champagner Schweiz

Champagner ist in der Schweiz sehr beliebt. Sekt Dom Perignon mit Etui. Wie Crémant oder Champagner wird Cava nach klaren Vorgaben hergestellt. Erleben Sie die prickelnde Welt des Champagners. Der Schweizer Einkaufsführer für die Gastronomie und Hotellerie mit Neuigkeiten aus und für die Branche.

Champagner: Das Business sprudelt – vor allem in der Schweiz

Ein kleiner Ort auf der Welt, der im Frühjahr weltweit für Aufsehen sorgt: der Champagner. Dabei geht es weniger um die großen Sektkellereien wie Moet, Tajtinger oder Sektkellereivereine. Auch aus der Schweiz kommt die Nachfrageseite. Die Schweiz ist, wie die neuesten Daten des „Bureau du Champagne“ belegen, nach grossen Absatzmärkten wie den Vereinigten Staaten, Grossbritannien und Grossbritannien der achtgrössten Champagnerimporteure.

In der Schweiz übertrifft der Champagner sogar den des Weins. Der Bedarf nimmt daher zu, auch wenn das Champagnergeschäft seit der Kaiserzeit des 19. Jahrhunderts als traditioneller Luxusdrink angesehen wird. Bei Champagner liegt der Schwerpunkt jetzt auf kleinen handwerklichen Winzern“, sagt der Sektkenner und Blogexperte Daniel Roznow. Das Champagnerangebot ist heute viel vielfältiger als noch vor zehn Jahren, sagt er.

Diese Champagner sind auch in der Schweiz gefragt: „Das Qualitätsbewußtsein ist hier besonders ausgeprägt“, sagt er. Auch das weiß Oliver Krüg. Die Leiterin des Hauses Krüger veranstaltete vor kurzem eine Abendveranstaltung im Hotel des Grandhotels Dolders. Eine Gelegenheit für die Wohlhabenden, die neben einem exclusiven Dinner auch die besten Weine des Hauses genießen konnten.

Obwohl das Unternehmen seit 1999 zum Luxusgüter-Konzern des Rheinlandes gehörte, sieht sich das Unternehmen als Familienbetrieb. Krüger stellt etwa eine halben Mio. Stück pro Jahr her. Dies entspricht nur 0,2 % der Gesamtproduktion in der Region Champagner, die im vergangenen Jahr bei 306 Mio. Stück liegt. „Bei Champagner geht es um die passende Rebsortenmischung „, sagt der Champagner.

Das, was die Champagnerproduzenten als ihr Hauptgeschäft begreifen, betreibt Krüg mit absoluter Akribie: Jede der drei Champagnersorten wird je nach Standort und Reifegrad im Weinberg individuell gelesen und aufbereitet. Die Verkostungskommission von Oliver Krüg probt 4000 Mal im Jahr. Verkorkte Frühjahr 2012, 121 Weinen aus 12 Jahren von 1990 bis 2004, Krüger entspricht dem Zeitgeist: Er vermittelt Wissen, das zunehmend den Rang einnimmt.

Ungeachtet der milliardenschweren LVMH-Gruppe stellt sich das Haus als Hersteller dar. „Unsere Kundinnen und Kunden wollen Klarheit darüber, was sie im Fenster haben“, sagt er. Sein Haus nutzte diese Entwicklungen als Vertriebsstrategie. Darunter fallen auch Prestigehäuser wie Krüger, die ihre Elite verlieren.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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