Wein

Champagner Weiße Flasche

Der weiße Champagner aus roten Trauben heißt Blanc des Noirs, der reine Chardonnay-Champagner heißt Blanc des Blancs. Das im Wein gelöste Kohlendioxid (→ Kohlendioxid) entsteht bei einer zweiten Gärung in der Flasche (méthode traditionnelle oder méthode champenoise). Die beiden Sorten sind rot, der Pinot Noir und der Pinot Meunier, die dritte Sorte ist der weiße Chardonnay. Wird der Korken einer Champagnerflasche geöffnet, bildet sich oft eine feine weiße, vorübergehende Nebelwolke um die Flaschenöffnung. Der elegante weiße Flakon ist eine Rarität unter den Champagnern.

Zehn Sachen, die Sie nicht über Champagner wussten.

Die Champagnermenüs waren im 19. Jh. sehr modern – zu jedem Menü wurde ein spezieller Champagner gereicht, der exakt auf das entsprechende Menü zugeschnitten war. Der Champagner ist viel mehr als ein spritziger Apéro, sondern ein toller Tropfen – wie der berühmte Schaumwein aus Burgund. Der aus Champagner hergestellte Champagner wird einer zweiten Vergärung unterworfen, d.h. einem Verfahren, bei dem aus Zuckern Kohlendioxid und Spiritus hergestellt werden.

Es ist immer wieder vorgekommen, dass mit den sinkenden Herbsttemperaturen die Vergärung zum Stillstand kam und im Frühling wieder aufgenommen wurde. Die Flaschenabfüllung erfolgte erst im 17. Jh. Häufig explodierte diese, da die Flasche zu dieser Zeit in der Regel nicht ausreichend standsicher war.

Als einer der ersten hat jedoch der Bruder des Mönchs, dem man die Entwicklung der Gärung in der Flasche zuschreibt, die Flasche dickwandig gemacht. Er schloss die Flasche auch mit einem Kork, den er mit einer Schnur am Hals der Flasche befestigte. Bei einer Sektflasche beträgt der Luftdruck ca. 6bar, was dem Luftdruck in einem LKW-Reifen gleichkommt.

Wenn der Sekt nicht so beliebt gewesen wäre (vor allem in England), wäre die Herstellung wahrscheinlich gestoppt worden. Wieder und wieder explodieren im Keller mehrere Dutzend, manchmal sogar mehrere Hundert Stück der nahe beieinander liegenden Weinkeller. Der damalige Weinkellermeister trug Eisenmasken auf dem Kopf, um sie vor Glasscherben zu schützen und nannte den Champagner auch den „Wein des Teufels“.

Nur Champagner kann heute den Namen Champagner tragen – andere flaschenfermentierte Schaumweine wie z. B. Crémant werden als traditionelles Herstellungsverfahren bezeichnet – in der Bundesrepublik wird er als klassischer Flaschengärungsprozess bezeichnet. Der Champagner war bis zum 19. Jh. bewölkt, da die Hefe der Nachgärung nicht entfernt werden konnte. Der Champagner wurde von einer jungen Dame, der jungen Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin („Veuve“), transparent gemacht:

Zusammen mit ihrem deutschen Weinkellner Anton ioine-Müller übernahm sie das Geschäft und entwickelte den Shaker (angeblich von einem Küchentisch) und den Prozess des Auskochens. Im Jahre 1874 kam mit der Sektwitwe Frau Pommern y der erste Brut-Champagner, ein sehr bitterer Champagner, auf den Handel.

Die mit Abstand meistverkauften Champagner-Marken (Veuve Çlicquot, Moët&Chandon) zählen heute zum Weltmarktführer für Luxus-Marken namens Louise Voitton Ìoët Énessy (LVMH), der auf den Pariser Kofferhersteller Louise Voitton zurueckgeht. Ein wenig Farbtheorie und warum ist trockener Champagner sehr süss? Im Champagner dürfen nur drei Sorten kultiviert werden, von denen zwei interessant sind: Blauburgunder ( „Pinot Noir“) und Blauburgunder ( „Pinot Meunier“), während es sich bei der weißen Sorte „Chardonnay“ um den Champagner handelt.

Häufig wird auch der weiße Champagner – ganz oder zum Teil – aus Rotweintrauben hergestellt. Der weiße Champagner aus Rotweintrauben heißt Weißwein des Noir, der pure Chardonnay-Champagner heißt Weißwein des Blaufränkischen. Der Geschmack von Sekt wird anders beschrieben als der von Sekte. Als Extrabrut und Bruttoversionen werden die Versionen mit der geringsten Süßigkeit bezeichne.

Trockene oder französische „sec“ sind Champagner, die eine klare Rest-Süße zeigen und als „halbtrocken“ bezeichnet werden. Bis zu 100 unterschiedliche Weinsorten werden für die Zusammenstellung benutzt, die dann den Basiswein für den späten Champagner ausmachen. Das Hauptziel der Montage ist es, einen über die Jahre hinweg gleichmäßigen Champagnerstil zu gewährleisten, insbesondere für die Champagner ohne Jahrgangsinformationen, die die Geschäftsgrundlage der großen Sekte sind.

Etwa 70% der Zusammensetzung für einen vintagefreien Champagner bestehen aus Basisweinen des laufenden Jahrganges, die mit den so genannten Reservesweinen aus alten Weinen unterlegt sind. Das passiert heute jedoch viel häufiger als in der Vergangenheit, da die globale Erwärmung auch in der Sektkellerei zu reiferen Weinen führt. Der Champagner ist – wie andere Sektarten auch – besonders lichtsensitiv.

Deshalb werden die meisten Sektflaschen aus dunklen Gläsern hergestellt. Weinkenner konnten in einem Versuch Champagner, der nur zweiwöchig starkem Lichteinfall unterworfen war, als defekt nachweisen. Anfang des 20. Jh. gab es in der Region Champagner fast einen Buergerkrieg. Die großen Sektkellereien, zu denen bis heute nur ein kleiner Teil der Weinberge gehört und die die meisten ihrer Weintrauben von Vertragswinzern erhalten, haben nach den Missernten einfach ihre Weintrauben in anderen Gegenden von Frankreich gekauft.

Ein Jahr später kam es nach dem friedlichen Kampf gegen den Schwindel zu einem gewalttätigen Volksaufstand, bei dem mehrere Sektkellereien abgebrannt wurden. Daraufhin beschloss das französiche Landtag in mehreren Schritten die Gesetzgebung, die den Champagner zum besten kontrollierten Sekt der Erde machte – und zum Erfolg.

Angezogen von der französischen Lebensweise und dem Gefühl der Freiheit kommen die jungen deutschen Menschen aus dem rheinischen und württembergischen Raum Ende des 18. und zu Beginn des 18. Jh. in die Sektkellerei, um die Landessprache zu lernen und eine ökonomische Existenzberechtigung in den florierenden Großstädten Réims und Epenay zu erlangen. Durch ihren ausgeprägten Geschäftssinn sind ihre Bezeichnungen auch heute noch jedem Champagnerliebhaber bekannt: Heidieck, Krüger, Bollinger, Mum, Pfeifer und Röder.

Diese Kreidegrundlage ist das Rezept für die Einmaligkeit des Sektes unter den Schaumweinen: Daraus ergeben sich die im Aromaspektrum des Sektes enthaltenen typischen Mineralstoffe. Schon in der Römerzeit wurde in der Sektkellerei angebaut – aber es war „ruhig“, nicht prickelnd. Der Name Kampanien (offenes Feld) gab dem Areal seinen Platz.

Der wichtigste Anteil am Champagner von heute lag jedoch in den Gruben, die sie – zum Teil kilometerweit – in die Kalkböden fuhren, um Baustoffe für Großstädte und Burgen zu ernten. Dass diese Galerien mit ihren ständig tiefen und feuchten Bedingungen für die Aufbewahrung von Champagner geeignet sind, erkennt der Gründer des ältesten noch existierenden Champagnerhauses, Nikolaus Rüinart, im Jahr 1729.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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