Champagnerflaschen Größen

Chamagner

Champagner (French le Champagne) ist ein Sekt, der aus Trauben hergestellt wird, die nach strengen Regeln in der Champagnerregion (French la Champagne) in Frankreich geerntet werden. Die anderen Flaschengrößen sind gesondert gekennzeichnet. Die Flaschen, die größer als die Jerobeam-Flasche sind, haben biblische Namen. Im Gegensatz zu Rotwein und Weißwein ist Champagner in verschiedenen Flaschengrößen erhältlich. Bei der Reifung spielt die Größe der Champagnerflasche eine wichtige Rolle.

Champagnat

Champagner (French de Champagner ) ist ein Sekt, der aus Weintrauben gewonnen wird, die nach strengen Vorschriften in der Champagnerregion (French à l'Champagne) in ganz Europa geerntet werden. Das in dem gelösten Kohlenstoffdioxid (→) wird während einer zweiten Flaschengärung (méthode traditionellenelle oder menthode champenoise) erzeugt.

Der Champagner hat den Rang einer Herkunftsbezeichnung, auch wenn dies auf dem Label nicht erwähnt wird. Der Name "Champagne" ist gesetzlich geschÃ?tzt. Perlweine, die durch Gärung in Flaschen erzeugt werden, heissen Wein mit dem Namen Weinkeller, Weine aus dem Hause Winzer oder aus dem Hause der Erzeuger.

Der Champagner ist den Produktionsvorschriften unterworfen, deren Erfüllung von unabhängigen Gremien überwacht wird. Am 22. Juni 1927 wurde das Anbaugebiet für Champagner gegründet. Einzelheiten unter Champagner (Weinbaugebiet). Fast ausschliesslich drei Traubensorten werden für den Champagner verwendet: Rote Traubensorten Blauburgunder ( "Pinot Noir") und Blauburgunder ( "Müllerrebe" oder "Schwarzriesling") sowie die weisse Traubensorte des " Blauburgunder ").

Die Rebsorten Aubergine, Kleiner Meslierer und Grauer Burgunder (Pinot Grau ) und Weißer Burgunder (Pinot Blanc), die in Celles-sur-Ource (Aube) besonders beliebt sind, sind erlaubt, aber seit der Reblaus-Krise beinahe aussterben. Der Sortenmix entscheidet über den Geschmack des Sektes. Ein Teil der Champagner, die Cote des Blankes, werden bevorzugt reine Chardonnay-Cuvées produziert, der Blank.

Der Anteil des Spätburgunders am Champagner beträgt 38,4 %, der des Spätburgunders 33,3 % und des Chardonnays 28,3 %. Spätburgunder gibt dem Rotwein die volle Note, Weißburgunder die Feinheit, Weißburgunder die fruchtige Note. Die Bezeichnung Weißwein aus dunkler Traube wurde auch in der Sektkellerei erfunden.

Beim Traubenanbau und der Champagnerherstellung herrschen hohe Qualitätsstandards. In jedem Fall ist der maximale Ertrag auf 15 500 kg Weintrauben pro ha beschränkt. Um die Unversehrtheit der Weintrauben zu gewährleisten, muss die Weinlese von Hand ablaufen. Bei den Basisrotweinen Spätburgunder und Spätburgunder werden die Weintrauben rasch gepresst, so dass so wenig Rotfärbungen wie möglich in den Basiswein eindringen.

Die besten Champagner werden daher nur aus der Cuvee gefertigt, während die Taillen in den Standard-Qualitäten verwendet werden. Durch die Einbußen bei der Weinbereitung und Entkeimung entstehen 100 Liter Champagner, d.h. 133 Stück à 0,75 Liter. Zuerst wird der Basiswein aus dem Traubenmost durch Alkoholgärung zubereitet. Einige der Hersteller erlauben dann die Milchsäuregärung, d.h. den Abbau biologischer Säuren.

Rund 80 % aller Champagner werden zu einer Zusammenstellung aus Basisweinen unterschiedlicher Rebsorten gemischt und ohne Angabe des Jahrgangs vermarktet (BSA = brut sans année). Dieser Zusammenbau ist ein wesentlicher Bestandteil der Champagnerproduktion. In einem Champagner können bis zu hundert unterschiedliche Weinsorten kombiniert werden. Ein typischer vintagefreier Champagner enthält ca. 70 % des Jahrgangs.

Mit Hilfe der Reserve-Weine ist es den Sektkellereien möglich, jedes Jahr einen äquivalenten und nahezu identischen Champagner herzustellen. Es gibt heute etwa 20.000 Champagnerprodukte. Damit die zweite Vergärung möglich ist, müssen dem Most Rohrzucker oder Zuckerrübenzucker und etwas Weinhefe, der so genannte Likör de Tillage, zugesetzt werden. Dann werden die Fläschchen in der Regel mit einem Kronenkorken geschlossen, in dem sich eine Kunststoffkapsel (Bidule) befindet, die dazu bestimmt ist, das Pfand, d.h. das bei verlängerter Aufbewahrung in der Flasche entstehende Sediment, aufzufangen.

Gegenüber dem Basiswein erhöht sich der Champagnergehalt dann um etwa 1,2Vol. Erst in der Sektkellerei darf dieses Vorgehen als "méthode champenoise" bezeichnet werden. Nach der Vergärung wird der Champagner auf der Weinhefe verfeinert und kann viele Jahre zwischengelagert werden. Durch eine enzymatische Zersetzung (Autolyse) erhält der Champagner seine Aroma.

Bevor die Hefen verschickt werden, müssen sie aus der Flasche ausgelesen werden. Hierzu werden die Fläschchen zunächst gespült und die abgeschiedene Bierhefe von der Flasche abtransportiert. Diese werden in Jogger oder Gyro-Paletten eingelegt. Der erste Tag liegt beinahe horizontal, leicht zum Kronenkorken hin ausgerichtet.

Anschließend werden die Fläschchen über einen Zeitabschnitt von 21 Tagen geschüttelt. Der erfahrene Jogger, der "remueur", kann rund 40.000 bis 50.000 Fläschchen pro Tag verarbeiten. Heute ist Händeschütteln eine Seltenheit, bei uns beispielsweise nur noch 9 Mio. von 35 Mio. Fläschchen pro Jahr. Es werden mehrere zehn Fläschchen in große kubische Drahtkörbe (Gyropaletten) einsortiert, die mit elektrischem Antrieb und elektronischer Steuerung ausgestattet sind.

Bei senkrechten Fläschchen hat sich die Bierhefe im Hals der Flasche angesammelt. Damit die abgelagerte Bierhefe aus der Flasche herauskommt, wird der Hals der Flasche heute durch eine Sole (Eisbad) geleitet, so dass die Bierhefe als Stopfen einfriert. Danach wird der Kronenkorken aufgeklappt und der Eiskorken spritzt durch den Druck aus der Flasche.

In der Vergangenheit wurde die abgelagerte Hefe ohne Gefrieren aus der Flasche genommen (dégorgement à la volée = Degorgierung im Flug). Dieses Verfahren wird heute kaum noch eingesetzt, da es speziell geschultes Fachpersonal benötigt und höhere Schäden anrichten kann. Vor dem endgültigen Verschließen der Flasche mit einem Sektkorken muss der Verlust an Flüssigkeit durch Nachfüllen ausgleichen.

Die Dosierung ist ein Geheimtipp der Champagner-Hersteller. Er verleiht dem Champagner eine formende Anmutung und prägt vor allem den Geschmack von äußerst herb bis süss. Diese Dosierung kann z.B. aus Süssweinen oder auch aus Süßreserven des Champagnergrundweines sein. Einige Häuser benutzen immer noch das Produkt Estrich de la carte (Esprit de Cognac), das den üblichen Verlust an Alkohol ausgleicht, besonders bei sehr süssem Champagner.

Zum Dosieren von süßem Champagner muss die Flasche von der Flasche genommen werden. Folgende Sortierungen sind in den Sorten üblich: Neben dem Champagner werden auch viele andere Weine nach dieser Art zubereitet. Bei Schaumweinen wie Champagner muss die Flasche besonderen Anforderungen genügen, da sie dem bei der zweiten Vergärung auftretenden Luftdruck aushält.

Nahezu alle Champagnerflaschen haben eine kegelförmige Aussparung im Flaschenboden, die die Druckfestigkeit der Flasche erhöht. Lediglich die durchsichtige Flasche von Röderer Christal, deren Böden besonders dicht sind, hat einen flachen Untergrund. Die Champagnerflaschen können mit einem Champagner-Säbel geöffnet werden, dieser Prozess wird auch Säbel genannt. Der Champagner ist in unterschiedlichen Flaschengrößen erhältlich.

Pikkolo ist der Name für Champagnerflaschen mit 0,2 Litern. Aber auch grössere Flaschenformate haben keinen Nutzen mehr, da sie nicht notwendigerweise in der gleichen Flasche fermentiert wurden. Wie bei allen Flaschen hat der Kork einer Sektflasche zunächst eine langgestreckte Zapfenform. So dehnt sich nach dem öffnen der Flasche der Unterteil des Korks auf seinen Ursprungsdurchmesser aus, während das Oberteil aufgrund seiner Versprödung den Flaschenhalsdurchmesser beibehält.

Je mehr Zeit der Kork in der Flasche war, desto geringer wird die Rückholkraft dieses Champignons. Der Sektkorken ist aus Gründen der Kosten in zwei Teile geteilt. Um den Kork trotz des Hochdruckes in der Flasche zu halten, wird er von einem Muselett (Drahtgeflecht) oder einer Graffe (Metallbügel) und einem Sektdeckel festgehalten. In den grösseren Flaschengrössen sind die Flaschen komplett aus Naturkorken gefertigt, aber es sind auch verschiedene Lagen verschiedener Korkqualitäten verleimt.

Häufig wird dann eine gute Qualitätsscheibe auf den Kork gelegt, auf die auch der Champagner gedruckt wird. Der Einsatz von Naturkorken als Flaschenverschluß kann auch bei hochwertigen Champagner zu Geschmacksfehlern (umgangssprachlich: "Kork-Ton") führen. Jeder, der die Klarheit des Sektes vor allem zu schätzen weiß, wird ihn nach dem Ausschank so rasch wie möglich aufmachen.

Der Champagner entsteht in der Flasche, aber auch nach dem Abfüllen. Einfacher Champagner ohne Weinlese erreicht seinen Zenit in der Regel in zwei Jahren. Grundsätzlich gilt: Je mehr eine Flasche Champagner auf der Bierhefe liegt, desto geringer ist die negative Entwicklung.

Zur besseren Überwachung der Konsumenten haben einige Hersteller (insbesondere die unabhängigen Winzer) begonnen, den Zeitpunkt der Degorgierung auf der Flasche anzugeben. Ein offener Champagner sollte so schnell wie möglich konsumiert werden. Als erste kultivierten die Roemer die Champagner.

Im Jahre 1114 hat der Diözesanbischof von Châlons-en-Champagne, William von Châpeaux, dem Vorsteher des Benediktiner Klosters Saint-Pierre-aux-Monts in Charlons eine Besitzurkunde über das gesamte Klostergut ("grande carte champenoise") ausgestellt, die auch die Weinberge des jetzigen Weinanbaugebietes umfasst, und diese wird als Gründungsurkunde angesehen, die als diejenige von Unter Heinrich IV. herrschte in der Pariser Metropole der Wein mit dem Namen Wein des Champagners, nachdem er zuvor in der unbekannten Menge von Weinen aus der Pariser Gegend verschwunden war.

Im Ursprungsgebiet wurde die Benennung zunächst nicht begrüßt, da der Ausdruck Champagner (aus dem Lateinischen Kampanien = Acker, freie Landschaft) einen fruchtlosen Grund kennzeichnet, der nur als Weideland für das Schaf diente. Es dauerte bis 1670, bis die Richtung für den heute berühmten Champagner festgelegt wurde: Bereits im 17. Jh. wurde der Tropfen im Weinbaugebiet abgefüllt, um seine Frischhaltung zu gewährleisten, da der Tropfen den Abtransport im Faß nicht gut ertragen konnte.

Durch die frühe Abfüllung gärt der Rotwein ungewollt in den Dosen. Die Lagerung und Verteilung von Champagner war bis weit ins 19. Jh. riskant und verlustbehaftet. Durch unterschiedliche Glasqualität und unterschiedliche Gärprozesse in den Fläschchen je nach Gemisch ist ein Teil im Weinkeller oder beim Transport durch zu hohen Kohlendioxiddruck explodiert.

Der Name Teufelswein lag also auf der Hand. Mit einem Kork, der mit Schnüren am Hals der Flasche befestigt war, versiegelte er seine Proben. Die Grundlage der Fermentation wurde erst durch die Forschungen von Ludwig Paster verstanden. Im Jahre 1728 wurde der Weintransport in der Flasche amtlich zugelassen,[8] ein Jahr später gründet Nikolaus Rüinart das heute noch existierende Sektkellerei.

Anders als viele andere Berufe haben sie bei der Entstehung des Champagners eine bedeutende Stellung eingenommen. Jahrhunderts war der Champagner trüb, weil die Hefen der zweiten Vergärung in der Flasche blieben. Champagner hat sich im 19. Jh. zu einem weltweiten Luxus-Getränk entwickelt. Im Jahr 1882 wurden 36 Mio. Stück produziert, von denen drei viertel in den Export gingen.

Größter Absatzmarkt nach Grossbritannien waren die Vereinigten Staaten. Der Champagner wurde um 1895 erobert. Die Rebsorten haben sich ebenfalls zugunsten der heute dominierenden Rebsorten Spätburgunder, Spätburgunder und Spätburgunder verändert. Im Jahre 1908 wurde die Verwendung des Namen Champagner gesetzlich auf Wein aus den Departements Mars und Asche begrenzt.

Der Name Champagner wurde als Kompromiß auf die Region Mars begrenzt, während die anderen Regionen bis 1927 als Region Champagner-Deuxime" eingestuft wurden. Merkwürdig ist die Erkenntnis, dass außerhalb der Champagnerherstellung auch in der luxemburgischen Landeshauptstadt echte Champagner zubereitet wurden. "Nicht umsonst beschloss die Companie des Grand Prix de Champagner E. Mercier & Co. zu Zeiten der sagenumwobenen Epoche, einen Teil ihrer Sektproduktion 1885 nach Luxembourg zu verlegen.

Grund dafür war die marktwirtschaftliche Erwägung, seinen ausländischen Kunden im Verkaufsgebiet des Zollverbandes den preislichen Vorteil zu bieten, der sich aus dem beträchtlichen Zollunterschied zwischen den Zöllen für Champagner in Barriques und denen in Dosen ergaben. "10 ] In Gedenken an die Champagnerherstellung in Luxemburg ist die Departement Moselle die einzigste Weinregion außerhalb von Frankreich, die die Bezeichnung "Crémant" für Qualitätsschaumwein mit Flaschegärung verwenden kann.

Besonders schwer hat der Champagner im Ersten Weltkrieg gelitten, da er oft Austragungsort von Kämpfen war. Durch die Russische Republik und die Verbote in den USA verlor der Champagner auch bedeutende Absatzmärkte. Im Versailler Friedensabkommen war das besiegte deutsche Volk verpflichtet, die Ursprungsbezeichnung Champagner zu schützen (Champagnerparagraph). Wahrscheinlich ist auch der traditionelle gewerkschaftlich organisierte Charakter der Beschäftigten in den Weingütern auf diese Zeit zurückzuführen - die Champagner sind auch heute noch eine Hochburg der CGT.

Bereits seit 1936 wird das Patronatsfest des Heiligen Vincent von València am Abend des Jahres 1936 in der Sektkellerei begangen. Dieser Märtyrer der Diokletian Verfolgung der Christen in 304 kann auf die merowingische Zeit zurückgeführt werden, damals unterstützt von Childeric II. Sein Status als Schutzheiliger vieler Gotteshäuser und als Schutzheiliger der Städte, besonders in den Weinanbaugebieten des Burgunds und der Sekt, konnte ethnologisch durch die französische Rechtschreibung des Namen Vin-cent erklärt werden.

Auch die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise betrafen die Champagne: 2008 ging der Umsatz um 4,8% auf 322,5 Mio. Fläschchen zurück,[12] im Jahr 2009 um weitere 9,1% auf 293,3 Mio. Stk. 13 ] Als Antwort auf den Einbruch der Nachfrage wurde die erlaubte Ernte für 2009 auf 9700 Kilogramm Weintrauben pro ha gesenkt.

Der Interprofessionelle Ausschuss der Weine der Region hat bei den entsprechenden Pariser Behörden die Aufnahme der Champagnerlandschaft (Paysages du Champagne) in die Welterbeliste der Weltkulturerbeliste der UNESCO angemeldet, um das einzigartige Zusammenspiel verschiedener, in Kreidefelsen gegrabener Weinberge und Weinkeller zu würdigen und zu schützen. Nach dem EG-Markenrecht darf in der Bundesrepublik erzeugter Schaumwein nicht als Champagner in Gärung in der Flasche bezeichnet werden, da dies an die Entstehung der Weintrauben gebunden ist.

Bis in die frühen 90er Jahre war wenigstens der Begriff der" Melodie champenoise" auf dem Label eines Sektes mit Gärung in der Flasche noch zulässig, aber seither ist jeder champagnerähnliche Begriff untersagt. Vor kurzem musste der Europaeische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) pruefen, ob dies auch fuer stille Weine aus der schweizerischen Stadt Champagner gilt (Rechtssache T-212/02 des EuGH).

Dort nannten die Weinbauer ihren stillen Wein den Wein Vino de Champagner. Auch ein Bäcker eibetrieb in der selben Stadt hat inzwischen einen Rechtsstreit mit franz. Der Apéritif "Flûte de Champagne", der seit 1934 unter diesem Markennamen und in Deutschland unter dem Markennamen "Recette de Champagne" (= Rezepte aus der Champagne) hergestellt wird.

Der österreichische Champagnerproduzent Schlumberger darf auch nicht mehr dafür Werbung machen, dass sein Schaumwein nach der Champagner-Methode hergestellt wird und muss nun die Etikette mit "Méthode traditionnelle" kennzeichnen. Der BGH hat im Jahr 2002 deutlich gemacht, dass schon die alleinige Erwähnung der dem Champagner generell zugeschriebenen Güte zur Förderung ganz anderer Erzeugnisse gegen das Markengesetz der Champagnerproduzenten verstößt.

Unter dem Motto "Champagner erhalten, Schaumwein bezahlen" hatte ein Elektronikgroßhändler für seine Produkte geworben. "Der Begriff "Schampus" ist der Umgangssprache für Schaumwein im Allgemeinen, d.h. für Schaumwein und Champagner. Grössere Weinbauern, Kooperativen oder Sektkellereien haben in der Regel mehrere Varianten im Angebot, meistens als Brutt oder Halbfinale und in unterschiedlichen Abfüllformaten.

Zahlreiche kleine Weinbauern lassen ihre Weintrauben den Kooperativen zur Champagnerproduktion zukommen, wollen aber nicht auf ihre eigene Champagner-Marke verzichten. 2. In den Kooperativen werden verschiedene Champagner hergestellt, die von allen Weinlieferanten verkostet werden. Anschließend kauft der Weinbauer einen Champagner seiner Wahl bei der Kooperative ein und vermarktet ihn unter seinem eigenen Markennamen.

Deshalb stecken nur wenige große Unternehmen hinter den mehr als 15.000 unterschiedlichen Sektarten. Handelsunternehmen, das den Champagner erweitert und selbst vertreibt. So werden die kleinen Weingüter genannt, die ihren eigenen Champagner (d.h. ihr eigenes Traubengut) entwickeln und vertreiben. Der Winzer, der sein Traubengut einer Kooperative zur Reifung überläßt und seine eigenen Weinflaschen zur Marktreife bringt.

Handelsunternehmen, das fertigen Champagner kauft und unter seiner eigenen Handelsmarke verkauft. Grossabnehmer, der ein Handelsunternehmen auffordert, den Champagner mit seiner eigenen Handelsmarke zu kennzeichnen. Die Etikette auf der Sektflasche (Etikette) beinhaltet die wichtigste Mindestangabe, insbesondere: "Champagne": diese Abkürzung geniesst auch den markenrechtlichen Schutz des AOCs, des Markennamens und der Anschrift des Produzenten (Winzer, Genossenschafts- oder Champagnerhaus), des Alkoholgehalts (titre alkoométrique volumique) in der Regel 12 Volumenprozent.

Zuckerinhalt mit den Namen Brutto (wirklich trocken), Trockensubstanz oder Sek und Demi-Sek (eher süß) usw., Tradition: Häufige Benennung für Champagner von Standard-Qualität, Cuvée: nur aus Erstpressweinen, Prestigeweinen oder Spezialweinen hergestellt: Spitzenprodukt dieses Erzeugers, Millésime: mit Jahrgangsangabe, blanc de blancs:

ausschliesslich aus weissen Chardonnay-Trauben, blanc de noirs: nur aus roter Traube (Pinotnoir bzw. Spätburgunder), rosé: Champagner aus Rosé-Basisweinen, einige Produzenten fügen den Champagnerflaschen ein Etikett (contre-étiquette) hinzu, das anzeigt, welche Traubensorten benutzt wurden, an welchem Tag sie degorbiert wurden oder zu welchen Gerichten dieser Champagner gut schmeckt.

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