Wein

Chasselas Weisswein

Der weiße Weinstock hat viele Synonyme. In Waadt, Schweiz, ist die Heimat des Chasselas (auch bekannt als Chasselas), der im Wallis nur Fendant genannt werden darf. Der Chasselas ist weltweit unter vielen Namen bekannt. Chasselas heißt in Deutschland Gutedel, in der Schweiz Fendant. Es werden typische Chasselas-Aromen wie Zitronen, Mandarinen und grüne Äpfel dargestellt, aber auch mineralische Noten.

Le Chasselas

Chasselas ist der Begriff für eine weisse Sorte, den sogenannten Goutedel. Die Sorte wird in der Bundesrepublik vor allem im Markgrafenland kultiviert. Diese Sorte ist eine der ältesten. Diese Sorte hat aufgrund ihres Alterns zahllose Nachnamen. Zum Beispiel wird er in der Schweiz nicht nur Chasselas oder Chasselas de Bordelais bezeichnet, sondern auch hier.

Der Chasselas ist sehr groß und hat gold-gelbe Früchte. In der Reifephase erhalten die Trauben Braunflecken, die der Weinbauer die braunen Sonnenwangen nannte. Sie werden nicht nur gepresst, sondern sind auch als Tafeltrauben erhältlich. Sie riechen appetitanregend und das Fleisch erinnert an Nüsse und Süsskirschen. Wenn die Trauben zu Weißwein weiterverarbeitet wurden, ist es ein fruchtiger, würziger und schmackhafter Weißwein mit einer milden Säuerlichkeit.

Die Chasselas sollten früh austrinken. Die Chasselas ist äußerst vielfältig. Man erkennt die reifen Trauben an den kräftigen Bäumen. Aufgrund ihrer Güte und Frühreife wird die Sorte oft mit anderen Traubensorten durchkreuzt.

Der Chasselas – Außenseiter mit Alterungspotential

Man nennt ihn Gütedel, den Waliser Fant, die Engländer Chasselas. Fest steht, dass der weiße Weinstock viele Synonyme und ein schweres Bild hat. Die Markgräfler lieben die Brotsorte, im Elsaß haben sie beinahe alle Stäbchen herausgeschnitten, während der Waadtländer Chasselas gar als das Ultimative angesehen wird.

Man sagt, er wurde vor 5000 Jahren im antiken Ägägypten, dem sogenannten Güttel, kultiviert. Die DNS-Untersuchung ergab keine Übereinstimmungen zwischen dem Chasselas und dem angeblichen Nilverwandten. Das Waadtland gilt als die grösste Chasselas-Fangemeinde der Welt und übertrifft sogar den Rest der Eidgenossenschaft – sogar die Waliser, die ihn als“ Fendant“ ausgeben.

Fast 4000 ha sind in der ganzen Welt mit dieser weißen Rebsorte bewachsen, ein grosser Teil davon im Waadtland. Der Chasselas / Guteel ähnelt einer Tafeltraube: Die Früchte können von der Rebe gegessen werden, der Säuregehalt ist gering, die Süße wohltuend. Der heute hergestellte Chassel zwischen der schweizerischen Landesgrenze und dem Freiburger Land im Breisgau ist mehr als nützlich.

Mit den besten Chasselas der Schweiz sollte man noch lange warten – aber warum die Tipps von Decaley und Kalamin beinahe für immer gelten, weiß niemand mehr. Der Grossteil der Waadtländer Chasselas ist einem sauren Abbau unterworfen, erscheint in jungen Jahren recht eindimensioniert, blüht aber nach Jahren und Jahrzenten.

Die sehr alten schweizerischen Chasselas-Spezialitäten sind ideal zu hartem Käse oder als Begleitung zu Vacherinen, aber auch zu Fischgerichten und Kuchen. Mit dem knackigen, jugendlichen Chassel kommen viele Fleischspeisen kaum aus, auch mit Fischen und Krebstieren ist die Stimmung nicht gerade gut. Gemüsesorten und Markengräfler Gütedel der gehobenen Sorte sind dagegen für einander gemacht.

Auch die Artischocke kann manchmal mit dem Chassel zurechtkommen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.