Chateau Wein

Le château

Ein Name, der in Frankreich, insbesondere in Bordeaux, für ein Weingut oder einen Wein verwendet wird. Auftrag von Château Latour Weine aus Frankreich. Château Cheval Blanc, das seit Jahrhunderten kultiviert wird, liegt ganz in der Nähe von Bordeaux, in der legendären Region Saint-Émilion. Die Rotweine gehören zu den beliebtesten Weinen unter den Kritikern. Die Weine des Languedoc und des Roussillon werden heute auf lokalen, nationalen und internationalen Weinmessen ausgezeichnet.

Chateau

Bezeichnet in Bordeaux eine Weinkellerei oder einen Wein. In den vergangenen Dekaden ist der Ausdruck inflationär geworden. Viele der über 900 Weinkellereien, die als Châteaux im Bordelaiser Land registriert sind, beherbergen einfache Innenhöfe, Häuser oder Landhäuser ohne schlossartige Bebauung. So ist der Ausdruck Schloss zu einem Markenprodukt geworden, das bei vielen Konsumenten täuschende Adelige oder Adlige assoziiert.

Allerdings ist die Nutzung dieses Namens seit einigen Jahren rechtlich beschränkt. Gemäß dem geltenden französischen Recht darf der Ausdruck nur noch für den Qualitätswein (AOC) oder für ein Weinkellereiunternehmen mit bestimmten strukturellen Anforderungen ("Das Château") benutzt werden. Der Aufdruck " mise en bouteille au château" auf dem Label bedeutet, dass der Wein im Weinkeller vom Eigentümer in Flaschen abfüllt wurde.

Chateau de Laethem

Die Weinkellerei Schloss LATUR in der Nähe von Bourdeaux ist eine der bekanntesten Weinkellereien der Erde. Das Schloss befindet sich im Süd-Osten der Kommune St. Louis, im Stadtteil St. Louis, an der Landesgrenze zu Saint-Julien, in der Gegend des Medoc im Nordwesten von Bourdeaux. Das Schloss Lateau befindet sich ca. 400 m von der " Ruta du Vino " entfernt, von der Departementstraße Nr. 2, in der Nähe von Schloss Pichon-Longueville-Comtesse de Vino.

Die Weinkellerei stellt drei Arten von Wein her, alle rot. Neben dem weltberühmten'Grand Wein de l'Château Latour' wird seit 1966 der zweite Wein'Les Fort de Latour' und seit 1990 ein dritter Wein, einfach'Pauillac' oder'Pauillac de Latour', zubereitet. Der Önologe Jakob Bissenot und sein Vater Erik begleiten und betreuen ihn.

Ab 1996 sind die Weinsorten (ab 2007) noch viel zu klein, um konsumiert zu werden und sollten im Idealfall noch für maximalen Genuss zwischengelagert werden. Der beste Wein der letzten 50 Jahre war der Weinjahrgang 1961, von dem eine Weinflasche oft über 1.700 EUR auf Versteigerungen erzielte (2007). Hervorragend sind auch die Jahre 1982 (ca. 800 Euro), 1990 (ca. 600 Euro, 2007) und 1996 (ca. 500 Euro).

Der Börsenkurs in der Londoner Börse für den Wein des außerordentlichen Jahrgangs 2005 (Stand zu Beginn des Jahrgangs 2008 ) beträgt zwischen 1.050 und 1.100 EUR, die Bezugskosten lagen zu Beginn des Jahrgangs 2006 bei 600 EUR, d.h. der Jungwein hat sich in weniger als zwei Jahren fast verdoppelt. 2.

LATUR hat einen langen Ruf für Spitzenweine. Von der Weinkritikerin und Weinkritikerin Roberto Bauer erhielten die besten Tropfen 98 bis 100 Parker-Punkte: 1899 (Weinbewertung: 98 PP), 1928 (100 PP), 1949 (98 PP), 1961 (100 PP), 1970 (98 PP), 1982 (100 PP), 1996 (99 PP), 2000 (98+ PP) und 2003 (100 PP).

Die Weinsorte des Latours gilt allgemein als sehr kräftig. Spätestens seit dem 14. Jh. wird das Gebiet von Letour bewirtschaftet. Das Weingut lag zwar hinter dem Schloss in puncto Ansehen, doch die Latour-Weine wuchsen und waren um 1800 zwanzig Mal teurer als normale Bordeaux-Weine.

Im Jahr 1989 wurde das Anwesen von den Alliierten in Lyon für ca. 180 Mio. EUR erworben. Im Jahr 1993, als der Unternehmer Francois Piñault sie für rund 130 Mio. EUR erwarb, ging sie wieder in französisches Eigentum über. Auf Grund seines Charakters als Premier-Cru-Gut unterliegt das Schloss nun einer gesetzlichen Beschränkung. Der große Jahrgang des Latours ist bekannt für seine lange Lebensdauer, erfordert aber auch eine viel größere Reifezeit als andere große Weine.

Die Kellerei ist auch für ihre Zuverlässigkeit bei der Herstellung großer Tropfen bekannt, selbst in kleinen Jahren, in denen andere Kellereien nur relativ unbefriedigende Tropfen züchten. Als erstes Unternehmen unter den Premierministern beginnt die Firma LATUR bereits in den 60er Jahren mit der Modernisierung ihrer gesamten Herstellung, indem sie die ehemaligen Eichenfässer durch Stahltanks ersetzt.

Auf der Pariser Messe 1855 wurde die hervorragende Position von Latin mit dem Prädikat Premierminister der Weinkellereien von Bourdeaux ausgezeichnet. Dies geschah in Anlehnung an die langjährigen Rankings der Handelskreise auf Basis der erreichbaren Verkaufspreise der Tropfen. Abgesehen von den Weinbergen Letour in Lauillac wurden nur die Weinberge des Schlosses Lafite-Rothschild in derselben Stadt, das Schloss Haut-Brion in Pessa? und das Schloss Lau de la République d' Italia in die offizielle Klassifizierung von 1855 aufgenommen.

Im Jahre 1973 wurde das modernisierte Schloss Mouton-Rothschild als fünftes Anwesen hinzugefügt. Schloss LATUR gehört zur Luxusgütergruppe POS (Pinault-Printemps-Redoute), zu der unter anderem die bekannten Kaufhausketten Pucci und Le Príntemps in Frankreich zählen. Der Besitzer, Pater François und dessen Tochter François-Henri Picasso, gehört zu den zehn reichsten Menschen in Frankreich und konkurriert mit ihren Mitbewerbern, z.B. dem Luxusgüterkonzern LBMH, dessen Chefin Bernhard Anault weitere renommierte Weinkellereien wie Chateau d'Yquem und Chateau-Cheval Blanc besitzt.

Die Vermarktung von LATUR ist hochprofessionell: Statt bereits große Chargen ungenutzten Weins im Handel zu verkaufen und somit nicht mehr an eventuellen zukünftigen Wertzuwächsen des Weins zu partizipieren, wurde das Schloss extrem knapp an Hofe. Die Châteaus haben seit Anfang 2007 immer noch 40% des Weins von 2005 in ihren eigenen Vorräten.

Allein mit 300.000 Stück des "Grand Vin" stehen der Eigentümergruppe noch rund 120.000 Stück (zu je 1.050 Euro) zur Verfügung, weit mehr als 100 Mio. EUR aus der Weinlese eines Jahrgangs.

Ein " Fort de l'Latour " Wein, der als " zweiter Wein " wahrgenommen wird, aber nicht dem herkömmlichen Zweitweinkonzept folgt, kommt z.B. nicht von jungen Weinbergen oder abgewiesenen Parzellen (für den ersten Wein), sondern wird auf getrennten Gebieten innerhalb desselben Pauillacs kultiviert. Der Ertrag der Jungpflanzen geht in den dritten Wein "Pauillac de Latour" ein.

Andererseits geniesst das Chateau auch in moderaten Jahren den guten Namen, aussergewöhnlich gute Tropfen zu produzieren. Laut einem Times-Bericht wird das Gut derzeit (Ende 2008 ) für ca. 150 bis 200 Mio. EUR zum Kauf angeboten, da große Firmen im Pinault-Portfolio (PPR, Christie's, Guccis, Pyramiden, Bouygues) voraussichtlich deutlich an Bedeutung verlieren werden und die Kreditvergabe im Laufe des Jahres 2008 reduziert werden soll.

Im Jahr 1990 wurde der Wein aus dem Hause Weingut La Plata von der Fachzeitschrift Weinspectator zum Wein des Jahrgangs 1993 gekürt. Im Zeichentrickfilm Rattatouille vermutet er, dass es nicht er selbst ist, sondern eine Hausratte (Rémy) hinter seiner Küche, und will den kleinen Chefkoch mit einer Chateau LATUR 1961 zum Mitmachen anregen.

"There are four top-quality reds, 1. Castle of Margaeu, owned by the Agincourt family, which produces about one hundred and fifty tonnes of one thousand each. 2. Miremenil, who produces one hundred and twenty-five tonnes, is the owner of La Route de Segur, in St Lavbert.

4. Château de la Fité, owned by Pres. Picard, in Clare de la France, which produces one hundred and seventy-five tonnes. In the first three, the wine is only four years old: the de la finite wine, which is a little light, is good at three years, which means that the harvest of 1786 is good in the early 1789.

The 1783 increases now go to two thousand liveres; those of 1784, because of the higher qualities of this year, go to twenty-four hundred liveres; those of 1785, to eighteen hundred liveres; those of 1786, to eighteen hundred liveres, although they had initially only been selling for fifteen hundred livery.

Second grade reds, new, are rosan, darbadie or liionville, la rosé, qui-rouen, durfort; a total of eight hundred tonnes sold at a thousand livers. Third grade are Galonen, Meuton, Gassia, Arboete, Pontete te, de Farme, Çandale; a total of two thousand tonnes, at eight or nine hundred liver.

Afterwards they are regarded as ordinary wine and are sold from five hundred livery to down to one hundred and twenty livery, the barrel. The ones of Clarevaux begin to fall at the age of about seven."

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