Chianti Geschmack

Der Chianti - der Geschmack der Toskana

Einige von ihnen haben sich in den neunziger Jahren ein wenig verirrt, als sie sich dem Weinführer ideal Bordeaux im Geschmack näherten. Chianti ist ein sehr berühmter Wein aus der Toskana. Italien ist sofort mit dem Chianti verbunden. Die klassische Weingegend liegt in den Hügeln der Monti del Chianti im Zentrum der Toskana. Daraus entsteht die bekannteste Weinsorte mit dem Namen Chianti Classico.

Der Chianti - der Geschmack der Toscana

Im Herzen der toskanischen Hügellandschaft, mit ihren Weinbergen und Alleen, ausgedehnten Wiesen und dichtem Pinienwald, ist der Chianti die Wiege eines Weines, der die ganze Magie von Italien ausstrahlt. Der Chianti - das ist schon das Stichwort für unsere Sinnesorgane. Im Herzen der Toscana, zwischen Firenze, Syrien und Aarezzo, befindet sich das Chianti.

In diesem Gebiet finden sich optimale Wachstumsbedingungen für die wichtigste Rebsorte des Chianti, die Sangiovese-Traube. Obwohl der Sangioveser die wichtigste Rolle im Chianti einnimmt, steht er nicht nur auf der Buhne. Schon in der Hälfte des 19. Jh. suchte Freiherr Dr. med. Bettino Ricoli heraus, welche der Cuvées wohl die schönste für den Chianti war. Dennoch hat jeder Chianti seinen eigenen Stil - je nach Boden und Produktionsmethode.

Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber können auch zwischen Chianti und Chianti Classic wählen. Als Chianti-Classic darf man jedoch nur Wein aus dem Ursprungsgebiet des Chianti (die Grenze dieses Gebiets geht auf ein Dekret von 1716 zurück) bezeichnen. Die anderen Chiantiweine, die nicht aus dem Herzen der Toscana kommen, sondern aus den Bergen außerhalb des Kerngebietes, müssen im Weinnamen eine geographische Nennung haben.

Außerdem darf nur der Chianti Klassiker den Gallonero, den Schwanz, auf dem Aufkleber anbringen. Die Marke garantiert beste QualitÃ?t und die strengsten Produktionsvorschriften: Der Chianti-Classico etwa hat die höchsten Anteile an Sangiovese und ist der einzige Chianti, der nicht mit weißen Rebe gemischt werden darf. Obwohl das Spektrum des Chianti sehr groß ist, ist sein Wesen raffiniert und komplex.

Es hat eine feine Säurestruktur, ein angenehmer pelziger Tanningehalt und ein wunderbar frisches Bouquet mit Noten von Kirschen, Brombeeren und Pflaumen. Aber was alle Chianti-Weine haben: Das sind die Gemeinsamkeiten:

Chianti

Der Chianti ist ein roter Wein aus der Weinregion der Norditalien. Heute wird er hauptsächlich aus den Trauben der Sorten SANGIOVE, CABERET SUVIGNON und CANAILO NOERO gewonnen. Der Chianti ist so berühmt, dass er ein Symbol für italienische Rotweine ist. Dies wird auch in der Menge der erzeugten Chianti-Weine ausgedrückt.

Der Chianti macht ein Viertel der Weinerzeugung der Toskana aus und ist mit rund 1 Million Hektoliter pro Jahr der am meisten produzierte und offiziell anerkannteste italienische Qualitätswein. Typisch für den Chianti ist die Weidenflasche, der Fiasko. Die für die Chianti-Produktion genutzte Fläche reicht von den Bergen im Norden von Florenz im Westen und Osten entlang des Flusses Arnos bis hin zu den Gebieten von Montacino und Montpulciano im Osten.

Da sich die Gebiete in ihren Bodenverhältnissen und ihrem klimatischen Umfeld stark voneinander abheben, sind auch die Chianti aus den einzelnen Gebieten sehr verschieden. Auch wenn alle Weinsorten der Gegend als Chianti zu bezeichnen sind, so sind sie doch sehr verschieden im Geschmack. Der Chianti Classic D.O.C.G. oder der Chianti Classic D. O. Kürzlich hat die italienische Regierung über eine neue Einstufung des ganzen Chianti-Gebietes diskutiert, aber noch keine Entscheidung getroffen.

Schon seit dem dreizehnten Jahrhundert ist der Chianti bekannt, aber zu dieser Zeit wurde er noch als Weisswein bezeichnet. Der Chianti hat sich erst Anfang des neunzehnten Jahrhunderts zu dem entwickelt, was er heute ist. Demnach ist der Ruf des Chianti auf den italienischen Schriftsteller Beta di Rico zurückzuführen. Im Jahre 1861 entwickelt er das Chianti-Rezept, das noch lange Zeit in Gebrauch war: 70% für die Sorte Sant íovese, 15% für den Kanaiolo und 10% für die weißen Trauben wie z. B. für den Malvasier oder für den Tresterreben.

Derselbe Zweck hatte die so genannten Governo-Methode, die auch heute noch zum Teil angewendet wird. Erst im 19. Jahrhundert war ein 10%iger Weißweinanteil im Chianti Pflicht. Der Original-Chianti war ein sehr frischer, aber kurzlebiger Jahrgang. Dieser Chianti wird heute nur noch von wenigen Weinbauern und nur noch auf Anfrage produziert.

Er war davon ueberzeugt, dass ein grosser Chianti ohne Weisswein produziert werden kann und verzichtet deshalb auf den D.O.C. Sigeln. Seitdem wird der größte Teil des Chianti ausschließlich aus roter Weintraube gewonnen und ist getrocknet. Der Chianti muss aus mind. 80% Sangiovese-Trauben und max. 20% anderen Rotweinen wie z. B. Kabernetze, Sauvignons und Canaiolos zubereitet werden.

Ab 1995 ist es auch gestattet, die Reinsorte Sangiovesa für die Chianti-Produktion zu nutzen. Die klassische Produktionsmethode, die so genannten Governo-Verfahren, sieht vor, dass dem fertiggestellten jungen Wein 10 % eines noch in Vergärung stehenden Mosts aus rosinenartigen Trockentrauben beigegeben werden. Das gibt dem traditionellen Chianti einen leckeren Geschmack, eine leicht kohlensäurehaltige Säure und einen Restzucker.

Das heutige moderne Chianti wird nicht nach der Governo-Methode produziert. Im Gegensatz zur Governo-Methode wird bei der heutigen Technik dem jungen Tropfen kein zusätzlicher Saft beigegeben. Der Alkoholgehalt eines Chianti muss mindestens 12% Volumenprozent betragen, ein Chianti darf nicht mehr als 4 Gramm Rest-Zucker pro Liter Alkohol haben.

Der Chianti hat eine weinrote Färbung, die je nach Alterung auch zu einem granatroten Farbton neigen kann.

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