Chianti Weißwein

Chianti

Das Herz und für viele eine Verkörperung der Toskana, ist traditionell das Chianti-Gebiet. Fragt man zehn Personen nach dem berühmtesten Wein Italiens, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mindestens acht Personen "Chianti" beantworten. In der Vergangenheit gehörte ein Chianti-Wein ebenso zu einem italienischen Essen wie Ketchup zu einem Hamburger. Kaum ein italienischer Wein ist so bekannt wie der Chianti. Zu dieser Zeit nannte er jedoch noch einen Weißwein.

Chianti

Chianti ist der Titel einer Gegend in der Mitte der Toscana. Der Chianti ist auch der Titel eines der berühmtesten Weinsorten Italiens. Der Chianti wird aus der Sorte Sant'Eggiovese hergestellt, aus der andere berühmte Weinsorten wie z. B. die Sorten der Marke Blanc di Montacino und Val di Montapulciano hergestellt werden. Die geschichtsträchtige Gegend des Chianti ist recht überschaubar und befindet sich zwischen den beiden Ortschaften Firenze und Elsass.

Das Chianti-Anbaugebiet umfasst heute eine viel größere Ausdehnung. Die ganze Gegend ist unter dem Begriff Chianti Classic gruppiert. Dementsprechend wird der aus heimischen Weintrauben hergestellte und gepresste Chianti Classic Weine den Titel Chianti Classic OOCG tragen.

Kundendienst und Bestell-Hotline

Aber was Chianti ist, ist nicht nur das Resultat einer langjährigen Historie und Überlieferung, sondern steht auch für stetige Weiterentwicklung und Abwechslung. Es handelt sich um eine sehr umfangreiche Bezeichnung, die aus vielen Bereichen und Teilbereichen mit allen damit verbundenen Boden- und Mikroklimaunterschieden zusammengesetzt ist und eine grundlegende Kombination darstellt: die Sangiovese-Traube, die zusammen mit der Rebsorte Kanaiolo und anderen Traubensorten den Hauptanteil der Chianti-Mischungen ausmacht.

Diese Sorte, die viel Hitze und trockenen Boden benötigt, bietet die besten Voraussetzungen im etablierten Chianti-Classicogebiet. Ideale Lage der Rebenreihen an den teils recht hoch gelegenen Hanglagen, loser Kalk-Mergel, der so genannte Gallestro, oder verwitterte Kalksandstein (Alberese) bieten auch bei Starkregen eine Durchlässigkeit.

Il Chianti D.O.C.G.

Befragt man zehn Leute nach dem berühmtesten italienischen Tropfen, so ist die Chance groß, dass mindestens acht von ihnen "Chianti" beantworten. Seinen Namen verdankt der Tropfen den Hügeln zwischen Firenze und Syrien. Im Jahre 1404, als ein bestimmter Händler aus Plato, Franz Josef Datenini, einen Weißwein in Pignamaggio einkaufte.

Der Chianti gilt zunächst nur für die Regionen um die Ortschaften Badia, Gaiola und Kastellina in der südlich des Gebietes Chianti-Classico gelegenen Stadtviertel. Bereits im 13. Jh. besaßen die Lehnsherren der Chianti-Föderation dort Weingüter. Der Feind der Städte Staaten der Städte Schenna und Firenze wollte seine Grenzkonflikte durch einen Wettbewerb beilegen.

Bei der ersten Hahnkrähe sollten zwei Fahrer - einer aus Sydney, einer aus Florence - abreisen. Der Sieneser hatte einen weissen Schwanz, den sie so sehr ernährten, dass er dick und träge wurde und lange dauerte. So konnte ihr Fahrer viel früher an den Start gehen und begegnete seinem Konkurrenten 15 Km vor dem Start von Fronterutoli.

Dadurch entstand in der Region ein großer Teil des Chianti. Die Landmarke des Chianti-Classico ist der schwarze Schwanz (Gallo nero) und erinnerte an diese vielleicht nicht ganz wahre Sage. Bereits im Frühmittelalter wurde ein rotes Chianti angebaut, aber die eingesetzten Traubensorten haben sich sicherlich verändert und wurden damals auch nicht so streng vorgeschrieben oder mangels Kontrollen auch nicht eingehalten.

Vermutlich hat jeder Weinbauer seinen Chianti nach den in seinem Weingarten vorkommenden Rebsorten hergestellt. Der Chianti von 1773 besteht nach einer urkundlichen Erwähnung hauptsächlich aus Kanaiolo Niño mit geringeren Proportionen von Sant iniovese, Miami und Mezemino. Aber auch die weissen Rebsorten "Tribbiano und St. Colombano" werden genannt (eine Trebbiano-Sorte und die Verdea).

Als Hauptsorte empfiehlt uns Herr Dr. R. Ricasoli die Rebsorte Sant iniovese (75%, für Duft und Stärke) und der Wein Cañaiolo Niño (15%). Der weisse Chianti (Malvasia di Chianti, kurz für "Malvasia di Chianti ") wurde als Zutat für verzehrfertige Jungweine angeboten, wurde aber bei längeren lagerfähigen Weinen explizit davon abgelenkt. Der weisse Tebbiano Toskana war nicht in seinem Kochrezept enthalten, wurde aber später hinzugefügt (bis zu 10%).

Bis zum Ende des neunzehnten Jahrhundert verwendeten die meisten Winzer jedoch weiter das traditionelle Verfahren mit einem hohen Gehalt an Kanaiolo National. Der Chianti-Weinberg hat sich in alle Himmelsrichtungen enorm erweitert. Das geschah im nördlichen Teil über Grave und St. Kastilien, im östlichen Teil durch die florentinischen Gebirge nach Arezzo, im südlichen Teil weit über die Grenzen Sienas und im westlichen Teil nach Persien, ganz in der Nähe der Thyrrhenischen Meeresküste.

Davon waren unter anderem die Gemeinden Karmignano, Chianti, Palma, Rom und das Sopratal betroffen. Heute ist das Chianti-Gebiet, das inzwischen weiter gewachsen ist, kein geschlossenes Areal, sondern überlappt sich mit vielen anderen DOC-Zonen, oder ein Chianti kann auch in anderen DOC-Zonen hergestellt werden. Es gibt die Städte Karmignano, Montacino, Montepulciano, Palma, Vinschgau, Valdichiana Toskana und Venaccia von St. Vinci.

Heute besteht die ganze Chianti-Region (d.h. die beiden Gebiete Chianti und Chianti-Classico) aus Weinbergen in den sechs Regionen Aarezzo, Firenze, Palma, Pisa, Palma, Plato und Santiago mit rund 7.000 Erzeugern in über 100 Ortschaften. Das Gesamtareal der Weinberge beläuft sich auf rund 24.000 ha, davon 7.000 ha im Chianti-Classico-Gebiet, das als das hochwertigste gilt.

Zusätzlich gibt es eine schmalere Herkunftsbezeichnung innerhalb des Gebiets mit sieben Unterzonen, die auf dem Label angegeben werden können.

Die besten sind die Collis Rotkehlchen, Collis und Collis Sennesi. Die übrigen Weinsorten aus den Randgebieten werden schlicht Chianti genannt. Jh. wurde der Chianti in großen Stückzahlen in den für ihn charakteristischen Massewein in Fiasco-Flaschen abgefüllt. In der 1967er DOC-Klassifizierung war die Ricasoli-Rezeptur, in der bis zu 30 % weisse Rebsorten zugelassen waren, noch weitgehend enthalten.

Nicht mehr obligatorisch waren die weissen Rebsorten TREBBBIANO TOSCOANO und MAALVASIA DEL CHIANTI, sondern auf höchstens 10% für den Chianti und 6% für den Chianti-Classic. Der strenge Geschmack des recht hellen roten Chianti wurde dadurch zu einem dunklem, gerbstoffreichen und lagerfähigem Wein, der zu den besten italienischen Erzeugern zählte.

Das Reglement wurde 1996 durch verschiedene Reglemente für den Chianti und den Chianti-Classico geändert (letztere finden Sie in den aktuellen Reglementen). Beim Chianti unterscheiden sich die Angaben pro Teilzone geringfügig in Bezug auf Ertrag pro Hektar, Alkohol und Säuregehalt. Gefordert sind mindestens 75 bis 100% Traubensorten vom Typ SANGIOVE, höchstens 10% vom Typ CANAILO NOERO, höchstens 10% andere zulässige Rotweinsorten und höchstens 10% weiße Trauben vom Typ TREBBBIANO TOSCOANO und/oder MAINVASIA DEL CHIANTI.

Die maximale Erntemenge liegt bei 9.000 kg pro ha für den Normal-Chianti und 8.000 kg pro ha für die sieben Teilzonen. Die Restzuckergehalte dürfen 4 g/l nicht überschreiten. Die Mindestalkoholgehalte für die regulären Chianti- und Anbaugebiete Hügelgebiet, Hügelgebiet Aaretini, Hügelgebiet Senesi, Hügelgebiet Pisan und Berggebiet sind 11,5% und für die Anbaugebiete Hügelgebiet Coli Biorentini, Hügelgebiet Coli und Berggebiet Montepertoli 12% und Hügelgebiet I.

Auch für den Raiserva 12% Volumen und für sechs Unterzonen außer für die Region Montepertoli 12,5% Volumen. Rund 100 Mio. l werden in der ganzen Region Chianti pro Jahr erzeugt, der Chianti-Classicoanteil liegt bei rund einem Viertel. 2. Damit die Erzeuger auch andere DOC-Weine produzieren können, wurden die beiden Namen Kolli dell'Etruria Central und Winto Santo del Chianti ins Leben gerufen.

Mehr zum Thema