Deinhard

Enthartung

Deinhard Sektkellerei KG ist ein deutscher Sekt- und Weinhersteller mit Sitz in Koblenz. Deinhard gehört heute zur Unternehmensgruppe Henkell & Co Riesling Sekt Extra Brut Dr. Deinhard Flaschengärung. Neuheiten und Aktionen Konsequent feminin: Die Neuen von Deinhard - Genuss mit allen Sinnen Deinhard weiß, was Frauen wollen: Den Dr. Deinhard Pinot Blanc trocken von mir zum Weingutpreis kaufen.

Enthartung

Deinhard Sektellerei KG ist ein deutscher Schaumwein- und Weinhersteller mit Hauptsitz in Köln. Die Firma geht zurück auf eine 1794 von Johannes Friedrich Deinhard gegründete Vinothek und den Start der Sektproduktion im Jahre 1843. Deinhard ist heute Teil der Sektkellereigruppe und vereint die Winzer, Sektkeller und Spirituosenproduzenten innerhalb der Oetker-Gruppe.

Der erste Spatenstich erfolgte am 17. 5. 1794 durch den Kaufmann Johannes Deinhard (1772-1827) mit der Gründung eines Ladengeschäftes in Köln. Es ist Deinhard gelungen, sein Unternehmen fortzuführen, in dem sich der Begriff des Weins bald zum absatzstärksten Produkt entwickle. Nach seiner Hochzeit mit Ludwig Vernebel im Jahre 1801 wurde Deinhard Sohn des am höchsten besteuerten Koblenzer Bürger, der auch Weinhändler war.

Im Jahre 1805 konnte Deinhard seinen ersten Handelsvertreter engagieren. Seit 1807 arbeitete Deinhard mit dem Weinhändler Karls Tesch zusammen, der in Koeln und Koeln Weinhandel unterhielt. Etwa 1812 tritt Herr Dr. med. Friedrich Wagner als weiteren Gesellschafter in das Unter-nehmen ein. Ab 1825 exportiert Deinhard Weine nach Großbritannien, wofür vor allem der kleine und einzige der kleinen Mitarbeiter, der sich auf Geschäftsreisen in Deutschland aufhielt.

Nach dem Tode seines Vater im Jahre 1827 wurde der Gründersohn Auguste Deinhard (1806-1865) Partner von ihm. Jordanien wurde bevollmächtigt und beteiligte sich an den Erträgen aus dem Englandgeschäft. Ehemaliger Partner tesche ging in den Ruhestand und produzierte "Champagner-Landweine". Auguste Deinhard heiratet die Ehefrau und bringt weitere Vermögenswerte in das Unter-nehmen ein.

Auguste Jordanien heiratet augustets Schwägerin Luise. Zukünftig firmiert das Traditionsunternehmen unter dem Namen Deinhard & Jordanien. Die jüngeren Geschwister Karl und Alfred F. haben das Auslandsgeschäft in Großbritannien und den Niederlanden übernommen. Im Jahre 1835 wurde unter dem Namen Karl Deinhard (1809-1850), der sich von da an Karl genannt und später Partner wurde, eine erste ständige Auslandsfiliale in Berlin gegründet.

Inspiriert vom Tescher Erfolgsrezept gründet Deinhard 1843 auch eine eigene Sektkellerei. Seinerzeit hat Deinhard das Sektverfahren weiterentwickelt und die Sektqualität verbessert. Die Koblenzer Schaumweine waren im neunzehnten Jh. bei reichen Einwohnern und dem hohen Adel sehr populär. Aber auch im Ausland stieg die Zahl der Kunden kontinuierlich an und Deinhard wurde zu einem der bedeutendsten Sekt-Exporteure im rheinischen Raum.

Auch Deinhard war Mitglied des Landtags und damit zwischen Wirtschaft und Politik gefangen. Nachdem 1850 Karl Deinhard an einem Herzfehler starb, übernimmt Ludwig Ehrmann den erfolgreichen britischen Betrieb. Ab 1857 wurde er von Jacob Haaslacher ( 1903) und Julian W. A. W. A. W. A. W. A. W. P. Wegeler von 1836 bis 1913 unterstützt. Im Jahre 1861 heiratet er Auguste Deinehards Tocher Ema.

Im Jahre 1864 trennt sich Deinhard nach Auseinandersetzungen mit dem Partner Jordanien von ihm und nimmt statt dessen seine beiden Erfolgshändler aus England, die Firma Weigeler und die Firma Haslacher, als Partner auf. Nachdem er nach dem Tod von Auguste Deinhard im Feber 1865 Geschäftsführer in Köln wurde, hielt sich Haßlacher in Berlin auf und verheiratete nach dem Tod seiner ersten Ehefrau dessen Bruder und Tochter.

Bis 1875 verblieb die Ehefrau von Deinhard im Betrieb, danach waren Wegener u. Haßlacher alleinige Eigentümer und erweiterten den Betrieb zum grössten Weingut am Niederrhein. 1888 wurde die Qualitätssektmarke Deinhard Kabinett eingeführt. 1891 übernimmt Deinhard auch das Weingut des ehemaligen Partners Jordanien, der nach seinem Weggang aus Deinhard auch einen deutsch- und englischsprachigen Kundenkreis aufbaute.

1892 hat Deinhard als erster deutscher Sektproduzent das Verfahren zur Schaumweinherstellung eingeführt. Deinhard erhält den Großen Preis auf der Pariser Ausstellung 1900. Im Jahre 1903 übernahm sein Vater den Betrieb in Großbritannien, sein Vater Carl Haßlacher (1865-1961) und sein Schwiegersohn Henry Becker. Am Standort Koblenz zieht sich der Geschäftsführer in den Ruhestand zurück und übergibt die Geschäftsführung an seinen damaligen Geschwistern, Herrn Dr. med. Karl. Ihm. W. WEIGELER.

1910 führt Deinhard die Sorte Deinhard Lisa für extra trockenen Sekte ein. Durch den Ersten Weltkrieg ging Deinhard nahezu alle Auslandsfilialen unter. Die Märkte von Deinhard sind auf dem Weltmarkt inzwischen von französischen Champagnern eingenommen. Karl Haßlacher war mit dem Verkauf von algerischem, südafrikanischem und ungarischem Wein mehr als zufrieden.

Die Weingüter und Büroräume des Konzerns wurden bei einem Luftangriff auf die Koblenzer Weinkellerei nahezu vollständig zerschlagen. Nach dem Krieg verdiente Augustin Haßlacher, Tochter von Karl Haßlacher, die Rückkehr des Exportgeschäftes nach Deutschland. Mit dem Ausscheiden der Gesellschafter in London und der Übernahme der Geschäftsleitung in Koblenz erfolgte im Rahmen der Devisenreform eine weitere Unternehmensstruktur.

Deinhard war in diesen Jahren neben dem Exportgeschäft auch am Importgeschäft und Exklusivvertrieb von ausländischen Produkten beteiligt, darunter die französischen Firmen A. und A. Pomméry und A. B. C. B. H. M. A. und A. P. B. A. B. A. B. aus Deutschland. 1955 wurden sein Vater, Herr Dr. med. Rolf R. und sein Vater Dr. med. Hans Christian Partner und 1962 neben ihn.

Als letzter Miteigentümer der Vorgängergeneration wurde ihm 1954 das Verdienstkreuz 1. Ordnung verliehen. 1965 wurde bei der zu Deinhard gehörigen Firma Epiktur eine neue Produktionsstätte errichtet und 1966/67 ein neuer Sektkellereibetrieb in der Nähe. Die Zentrale in der Stadtmitte von Koblenz neben dem Schauspielhaus wurde weiter für die Administration des Exportgeschäftes benutzt und 1969 gründete Deinhard dort ein Keller-Museum.

Das Deinhard Headquarter gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Obere Mittelrheinische Tiefebene. Im Jahr 2000 in München. 2000 in München. Deinhard von Köln und Berlin. Londons 1983: Der Geheimrat des Handelsgewerbes, Herr Dr. med. Julius Weigeler (1836-1913). Der Koblenzer 1986. ýIch bin mir rorstig, Herr Dr. med. Helmut Pleßler, Herr Dr. Becker. Die Koblenzer Porzellanmanufaktur 1992- 200 Jahre Deinhard 1794-1994 Die Historie Deinhards von den Ursprüngen bis zur heutigen Zeit.

Die Koblenzer 1994. Deinhard. Die Koblenzer 1969.

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