Der Champagner

Die Champagner

In vielen Teilen der Welt gilt es als das festlichste aller Getränke. Von der Ausgewogenheit zwischen Zuckergehalt und natürlicher Säure hängt die Qualität zukünftiger Weine ab. Es symbolisiert wie kein anderes Getränk das Lebensgefühl einer ganzen Nation. Die Österreicher verlassen sich beim Champagnerkauf auf das Herkunftsland des edlen Weines: Frankreich. Die Franzosen trinken Champagner, die Deutschen trinken Champagner.

Die Champagner

Nach Abschluss des Schäumungsprozesses stirbt die Hefe ab und bildet ein Lager, dessen Molekül mit dem Wein wechselwirkt. Die Wirkung des Lagers und die geringe Oxydation trägt zur Entfaltung der Düfte bei und verbessert die Geschmacksqualität des Sekte. Bei ausreichender Reife und vor der Auslieferung der Flasche muss das den Champagner trübende Hefelager entnommen werden.

Jogging ist eine klassische Champagner-Technik, die darin besteht, den Flaschenhals nach unten rutschen zu lassen, so dass er vollständig entfernt werden kann. Dabei wird jede einzelne Fläschchen auf einen Holzrahmen gelegt und dann täglich 1/8 oder 1/4 Umdrehung nach oben oder unten gedreht.

So kann das Schwerlastdepot das Leichtdepot bis auf die feinsten Partikel anlocken und den Champagner vollkommen pur werden lasen. Zusätzlich zu dieser Schaukelbewegung wird die Trinkflasche allmählich in eine waagerechte Position gestellt, so dass das Lager in den Nacken und die Kunststoffkapsel rutschen kann.

Die Entgasung erfolgt durch Öffnung der Flaschen zur Entnahme des Depots. Die Halswirbelsäule wird in eine Flüssigkeit bei -25°C eingetaucht, die das Lager auftaut. Danach wird die Trinkflasche gewendet und der Kronenkorken abgenommen. Der Eisklotz wird durch den Luftdruck (6bar im Inneren der Flasche) ausgeworfen. Letzteres wird von jedem einzelnen Weinhersteller selbst produziert und sein Zuckeranteil entscheidet über die unterschiedlichen Champagnerkategorien:

Das fertige Fläschchen wird gereinigt, abgetrocknet und anschließend im Weinkeller für 2 bis 3 Monaten zwischengelagert.

National Drink Wo ist der Champagner?

Der besondere Tropfen hingegen steht für alles, was wir unter Savoir-vivre etwas ungeschickt verstanden haben und was der Franke zu Recht "l'art de vivre" nennt: Champagner. In der zweiten Jahreshälfte des 17. Jh. entstand er durch Zufall: Weine, die ihre Vergärung im Barrique in kaltem Winter abgeschlossen hatten, wurden abgefüllt.

Betrügerisch, denn sobald die Frühjahrssonne die Temperatur steigen lässt, nehmen die Hefe ihre unterbrochenen Arbeiten wieder auf und es beginnt weiter in den Weinflaschen zu gären. "Der verrückte Winzer war das sprudelnde Gebräu, das in den Weinkellern regelmässig die Flasche platzt. Sogar der Kellermeister von Hautevillers, der oft als "Erfinder" des Sektes bezeichnet wird, unternahm alle Anstrengungen, um die zweite Vergärung zu unterdrücken.

Durch das stärkere und elastischere Material sind wahrscheinlich weniger Fläschchen explodiert und haben einen Teil des Kohlendioxids in der Dose. Das Rezept für den heute gültigen Champagner wurde erst zu Beginn des achtzehnten Jahrhundert speziell für die Tafeln der Reichsten und Schönsten entwickel. "Der Champagner ist der einzigste Wein", wie die Marquis de Pompadours fest davon überzeugte, "was eine Lady zur Frauensache macht.

Dem Sekt und seinen verlockenden Nebeneffekten fehlte natürlich nicht seine anregende Ausstrahlung. Es war wichtig, sorgfältig zu saufen, denn das Originalglas, das " Pompone " heißt, rannte schräg nach oben, ein Kunstgriff, um die Hefepartikel am Boden des Glases zu erfassen. So hatte sie in ihrem Esszimmertisch Öffnungen gesägt, die Flasche auf den Kopf gestellt und beobachtet, wie die Hefeflocken allmählich in den Hals der Flasche schwammen.

Geblieben ist ein klares, flockenfreies Champagner. Eine weitere schöpferische und stilprägende Vorstellung hatte die Witwe: Sie befüllte ihre Flasche mit einer Mixtur aus Weißwein, Kognak und Milchzucker, der Dosierung, und konnte so auch die Süßigkeit ihrer heutigen Tröpfchen zudosieren. Bei diesem Champagner ohne süsse Dosierung hat sie den Grundstock für ihren Erfolg gelegt.

Der Champagner hört nie auf. Die 17 Standorte der Region Champagner sowie die 44 Standorte der Region Première Crus leisten einen Beitrag zu dieser Abgrenzung. Im Jahr 2016 war die Bundesrepublik mit 12,5 Mio. Champagnerflaschen nach Grossbritannien und den Vereinigten Staaten der drittgrösste Einführer. Der Champagnerverbrauch unserer Mitbürger auch. Im Jahr 2016 waren das knapp 158 Mio. Stück.

Lilie sagt: "Ich trank Champagner, wenn ich glücklich bin und wenn ich betrübt bin.

Mehr zum Thema