Deutscher Weißwein Riesling

Der deutsche Wein liegt wieder im Trend

Gerade im Süden Baden-Württembergs sind die Bedingungen mit dem mitteleuropäischen Klima perfekt für einen guten Riesling. Der Riesling wurde ursprünglich im Rheintal angebaut, verbreitete sich aber gegen Ende des Mittelalters auf die anderen deutschen Weinbaugebiete. Wenn man an deutschen Wein denkt, denkt man zuerst an Weißwein. Kein Wunder, denn deutsche Weißweine gehören zu den besten der Welt. Zu den Erfolgsgaranten gehört die deutsche Parade-Sorte Riesling.

Der deutsche Wein liegt wieder im Trend.

Die Galionsfigur des Weines ist der Riesling, der mittlerweile eine weltweite Anhängerschaft hat. Das spektakulärste Ereignis ist der "Summer of Riesling", der 2008 vom Gastronomieprofi Paul Grieco ins Leben gerufen wurde und seither zu einem der Top-Events in den Vereinigten Staaten zwischen Juli und August geworden ist. Über 500 Gaststätten servieren im Laufe des Sommers wenigstens drei Riesling im Glas.

Die 31 Tage "Deutscher Riesling" sind der absolute Clou der Messe. Doch damit nicht genug, auch die jetzige Königin der Weine wird einfliegen. Nächstes Jahr wird die Weidenheimerin die schöne, schlampige und zugleich gute Nachricht für den Wein aus Deutschland sein, die in den Vereinigten Staaten mit Begeisterung aufgenommen wird.

Es ist kein Zufall, dass die Vereinigten Staaten der wichtigste Absatzmarkt sind, es folgen Grossbritannien, die Niederlande und die Niederlande, wo bereits jede dritte Weissweinflasche aus dem Inland kommt. In der Tat hat sich das Bild des Weines in der Bundesrepublik verändert, was sich auch in modernen, jungen und gebildeten Damen wie der Königin des Weines Frau N. Posse widerspiegelt. Allerdings ist die Tradition des Weines in der Bundesrepublik lang.

Schon im ersten Jh. wurde unter den römischen Völkern an der Mosel, an den Rheinen und in der Pfälzer Weinanbau betrieben, ab dem 7. Jh. sammelten sich Spenden an Kloster, unter deren Leitung die Weinproduktion einen erheblichen Zuwachs erfuhr. Ende des 17. Jh., als die Herren der Kirche sich wieder um die Wiederbepflanzung der Rebstöcke kümmern, wurde die Qualität des Riesling mittlerweile wiedererkannt.

Vor allem an den Flüssen Departement Main und Pfälzer land perfektionierten im 19. Jh. die Weingüter bei der Herstellung feinster Restsüßweine, die auch eine international tätige Kundschaft erfreuten und über die der großen Bordeaux-Weine hinausgingen. In den 80er Jahren tauchten dann aber wieder Vorreiter auf, die auf Hochwertigkeit setzen und immer besser werdende Tropfen präsentieren: Restsüß und jetzt vor allem trocken, weiß und auch rot.

Es wurde ein Wein-Wunder eingeführt. Mittlerweile hat diese Entwicklung alle dreizehn Regionen Deutschlands erfasst. Natürlich geht es hier nicht nur um Riesling. Unter den Weissen setzt sich der sanfte und produktive Müller-Thurgau durch und unter den Rotweinen finden sich immer mehr Unterstützer, wobei sich die Firma immer mehr durchsetzt. Burgunder sind sehr beliebt, nicht nur rot, sondern auch Pinot Blanc und Pinot Gris.

Die Weinbauern in Deutschland kombinieren ihre Weinsorten oft mit modernster Baukunst. Aber nicht nur der Käiserstuhl, besonders das württembergische, sondern grundsätzlich alle Anbaugebiete Deutschlands sind einen Ausflug wert. Schon allein deshalb, weil gute Weinsorten und gute Gastronomie oft unter einem gemeinsamen Namen vereint sind.

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