Die besten Spätburgunder Deutschlands

Der VINUM Weinführer Deutschland 2018 Auszeichnungen

Die vielleicht überraschendste Weinbauregion ist die Mosel. Der VDP Weingut Meyer-Näkel, das seine Weinberge in der Ahr bewirtschaftet, verteidigt die Auszeichnung "Sammlung des Jahres". Spätburgunder - und wie er schmeckt! WirWinzer prämiert die besten Pinot Gris, Pinot Blanc, Spätburgunder und Frühburgunder. Deshalb ist die Liste nicht die wichtigste, beste oder meistverkaufte Rebsorte in Deutschland - oder so ähnlich.

Preisverleihung für den Weinführer Germany 2018

Die Weinkellerei W. A. Spanier-Gillot und die Weinkellerei W. S. B. S. A. S. A. von Ötinger ist der aufsteigende Stern des Jahrganges. In diesem Jahr wird erstmals der Weinführer für die Bundesrepublik veröffentlicht. Die Zusammenarbeit zwischen dem christlichen Verlagshaus in München und dem Fachmagazin für Gastronomie und Hotellerie basiert jedoch bereits auf einem viertel Jahrhundert redaktioneller Erfahrung: Das in diesem Jahr rund 12.000 Tropfen aus über 1.000 Weingütern verkostete und bewertete Gault&Millau Wineguide Germany während 24 Jahren.

Nun eröffnet das erprobte Team mit all seiner Kompetenz gemeinsam mit dem starken Kooperationspartner Vitum ein weiteres Standbein. Ein Trockenriesling ist mit 97 Zählern zum ersten Mal der am höchsten bewertete Jahrgang, keine Auswahl, kein edler Süßstoff könnte mehr Zählzeit haben. Dieses Mal kommt der schönste Trockenriesling nicht aus den Gebieten, die bisher ohne Ausnahme die Gewinnerweine produziert haben - Pfälzer, rheinhessische, Nahe oder Rheinland.

Nein, dieses Mal kommt der schönste Trockenriesling aus der Saarbrücke. Das ist der Schönhofberger Weinkeller des Weingutes v. Wolxem in Wildingen. "Er ist ein aussergewöhnlicher Weinling, der die Delikatesse, Verspieltheit und die Tänzerinnen und Tänzer eines fruchtig-süssen Schrankes trocken anbietet", so das Fazit der Chefredaktion von Vitum Wienguide. Die Weinbauern des Jahrgangs sind nach Angaben der Herausgeber des VINUM-Weinführers die Rheinhessin Caroline Spanier-Gillot und der Rheinhessener Hans-Oliver.

Die beiden Weinkellereien Kühling-Gillot und Battenfeld-Spanier zählen zur Spitzengruppe in Deutschland. Der aufsteigende Stern des Jahrs ist der Rheingauer Architekt der Stadt. Die große Pflanze aus dem legendärem Marcobrunner Weinberg zählt zu den zehn besten Trockenrieslingen des Jahrganges 2016 und ist die Weinkellerei Weberbrüder in Wildingen an der Saarbrücke.

Der Weinführer Deutschlands ehrt die Gewinner des Weinjahres in 19 verschiedenen Weinkategorien, vom "Sekt des Jahres" bis hin zu seltenen und bis zu 20 Jahre alten Jahrgangsschätzen. Der Württemberger ist mit seinem Weißburgunder Blauburgunder 2010 (93 Punkte) der Sieger des Jahrganges. Den besten Spätburgunder des Jahrganges 2015 gibt es aus der Pfalz: den Rotwein mit 96 Noten von RdP by Knipser.

Sensationeller Sieger der weissen Burgunder-Sorten 2016 ist der rheinhessische Champion mit 94 Punkten Chardonnayreserve. Der Pfälzer Ort ist mit seinem Pinot Blanc-Großbetrieb Calmit. Mit acht Plätzen befinden sich die silbernen Spitzenreiter nahezu vollständig in den Händen der Franzosen, geführt von Rainer Sauers Am lumpen Großes gewächs (94 Punkte). Der fruchtige Riesling des Jahrganges 2016 ist nach wie vor die absolute Dominante der Weinbaugebiete für die Regionen Mozarteum, Saarbrücken und Röhren.

Im Rieslingfeinherb geht das Hoffgut mit der Herrenberger Sprätlese -3- (94 Punkte) vor Franz-Josef Elfe (Mosel) in Führung. Der Saarländer mit den Ockfenern Böckstein (95 Punkte), danach folgen die beiden Brüder Friedrich K. L. Falkenstein u. A. (Mosel), ist das Jahresthema. Auch in den ersten zehn der besten Riesling-Spätlesen des Jahrgangs 2016 nimmt die Muschel acht von zehn Rängen ein und gewinnt hier mit seinem Schoden Saarfeiler (95 Punkte) den Sieg in der Klasse von Herrn Meier.

Im Wettbewerb der besten Riesling-Auslesen gewinnt das Rheingut Weil mit seinen 95 möglichen Werten die Auszeichnung, und auch in der Klasse des Rieslings Edelweiß liegt der Rheinau dieses Mal vor. Gewonnen wird eine Bierauslese aus dem Lenchener Weinberg von Herrn Dr. med. Peter Jacob Kuhn (96 Punkte).

Das Redaktionsteam prüft seit Anfang der Kooperation alljährlich, wie gut die Führer der vergangenen Jahre gereift sind und präsentiert im Bereich "Reife Weine" die besten 5, 10 und 20 Jahre gereifter Wein. Unter den weissen Burgunder-Sorten des Jahrganges 2012 übernahm der Pinot Blanc aus dem Fürster Zentgrafenberg (Franken) die Führung, danach der Pinot Blanc aus dem Rebholzer Sunshine (Pfalz) mit jeweils 95 Zählern.

Besser war der gleichnamige Riesling: Der Pfälzer Pfarrer Peter Bauer, der mit 96 Zählern den ersten Rang belegte, folgte der Rheinhessener L äuferchen. Mit 95 Punkte ist die Höhle Hermanns von Nahe (Dönnhoff) nur wenig dahinter. "Die Weinlese 2012 ist schon eine große Freude, aber die beste wird durch weitere Aufbewahrung wachsen", sagt die Herausgeberin des Weinführers für Sie.

Der Jahrgang 2007 erreicht ein ähnlich hohes Ausmass. Im Trockenriesling gewinnt Bürklin-Wolf wieder, dieses Mal mit dem Kirchstück und 97 Zählern, dahinter folgen mit 96 Zähler die Herren Karl Friedrich van Reebholz (Kastanienbusch von Rebholz) und Frau von Battenfeld-Spanier (Rheinhessen, 95 Zähler). Auf dem Spätburgunder 2007 ist der Pfälzer unschlagbar: Drei der ersten vier Tropfen - der Gewinner, sein Spätburgunder, bekommt 95 Zacken.

Verspielte Leichtigkeit zeigte die fruchtige Riesling-Spätlese 2007. Sieger sind drei Weinsorten mit je 95 Zählern. Erster Rang für Burg Rosengarten von Leitz im Rheinau, danach zwei Nahe-Vertreter: Selbst 20 Jahre altes Australien wurde geprüft, drei lagen mit je 98 Zählern vorn: der Prätor von Joh. x Christus jun. x J. (Mosel), vor Robert G. Goldkappsel - 3 - von Silliken (?) und der Gräfenberger Goldkappsel von Weil (Rheingau).

Auch der Weinführer sieht sich als Führer zu vielen verschiedenen Tropfen mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. In diesem Jahr gibt es mehr als hundert Weissweine, die weniger als zehn Euros kosteten und mit 88 Noten bedacht wurden; die zehn besten Weine werden in ihrer eigenen Rubrik "Schnäppchen" prämiert. Sie werden von zwei Riesling-Kabinetten aus dem Rhein- und Moselgebiet angeführt, die 93 Zähler erhalten haben.

Die acht Angebote haben 89 Zähler und liegen unter 15 EUR, einige davon unter zehn EUR. Besondere Aufmerksamkeit wird auch den literarischen Weinen mit einer eigenen Liste der besten Weine gewidmet - nicht nur viel, sondern in diesem Falle auch guter Tropfen für wenig Geld. 2. Nicht zu vernachlässigen sind im Weinführer 2018 auch die derzeitigen Trends.

Der Spätburgunder, der in ganz Europa immer besser wird.

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