Wein

Gamay

Der Gamay – die Traube des Beaujolais. Angesichts der zahlreichen Gamay-Sorten schmückt sich der „echte“ Gamay mit dem Namen „Gamay Noir“. Der Gamay Noir à Jus Blanc ist eine rote Rebsorte. Wie der Name schon sagt, stammt die Gamay-Traube wahrscheinlich aus dem französischen Dorf Gamay. Die Gamay ist eine sehr alte rote Rebsorte, die hauptsächlich im Beaujolais angebaut wird und deshalb auch Beaujolais genannt wird.

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Der Gamay ist der „Sprinter“ unter den Rotweinsorten. Der Gamay sprießt frühzeitig, bringt viel Weintrauben und wird frühzeitig ernten. Die Gamaytrauben werden auch relativ rasch zu Weißwein weiterverarbeitet. Generell ist der erste Neujahrswein eine dieser Sorten: Schöner Premierminister oder Neujahrswein, der im Durchschnitt im zweiten Monat auf den Handel kommt.

Der Gamay ist die exklusive Basis der Beaujolais-Rotweine und deckt somit nahezu das gesamte Gebiet des franz. Weinbaugebietes ab. Die Rebsorte wird in nahezu allen Anbaugebieten angebaut, neben dem Beajolais, vor allem an der Loiré, wo der Gamay-Wein als „Vin des Pays du Jardin de la France“ vertrieben wird.

Der Gamay ist eine Mischung aus den Sorten Weißburgunder und Weißburgunder/Heunisch. Es ist nicht eindeutig, ob die ehemalige Traubensorte Gamay nach Deutschland importiert wurde oder von Beginn an dort war. Fest steht, dass er seit dem 14. Jh. in der Region gepflegt wird. Am Ende des 14. Jh. war die kräftige und produktive Gamay-Traube so populär, dass sie die edlere, aber schwerere Burgundersorte Spätburgunder zu ersetzen drohte. 2.

Aus diesem Grund wurde der Gamayanbau im burgundischen Raum untersagt, weshalb er sich im benachbarten Bereich des Beaujolais immer weiter ausbreitete. Die Traubensorte trägt in der französischen Sprache den vollen Beinamen „Gamay noir à just blanc“, d.h. „schwarzer Gamay mit weissem Saft“, was darauf hinweist, dass die Schale der Beeren dunkel und das Fleisch fast weiss ist.

Französische Weinbauern produzieren fruchtig und leicht mit normalerweise starker Säurestruktur und wenig Gerbstoffen aus den Trauben der Gamay-Traube. Das leuchtende rubinrote des Gamay hat gelegentlich einen violett-blauen Glanz. Der Großteil der Gamay-Weine sollte früh und leicht kühl sein. Aber auch die Lagerung von Weinen des Typs Beajolais Crus kann mehrere Jahre dauern.

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Der Gamay – die Rebsorte des Beauté. Auf 33600 ha befinden sich unter den Gamay-Reben im schönen Schönberg. Angesichts der vielen Gamay-Sorten ziert sich der „echte“ Gamay mit dem Titel „Gamay Noir“. Er sprießt frühzeitig, altert frühzeitig, er ist auch im Weinbau rasch, denn der Großteil des Weines wird immer noch als „Primeur“ oder „Nouveau“ vertrieben, und einmal in der Flasche ist es nicht empfehlenswert, den Tropfen mehr als 2-3 Jahre zu lagern.

In kühleren Gegenden wie der Loiré oder der CH gedeihen Gamay hervorragend. Unglücklicherweise wird dieses schöne Aroma der Beeren oft von den weniger feinen Gerüchen der schnellen, luftdichten Mazeration Kohlensäure, der für den typischen Gärungsprozess des Beaujolais charakteristischen Bananenaromen, aber auch von weniger angenehmen Aceton-Tönen (Nagellack), die heute für viele Industriestandorte des Beaujolais charakteristisch sind, überschattet.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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