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Grand Cru Wein

Der Begriff Grand Cru (französisch für „große Pflanze“) wird allgemein für Wein, aber auch für Schokolade und Kaffee sowie für einige Biersorten verwendet. In den verschiedenen Weinbaugebieten Frankreichs wird Grand Cru unterschiedlich definiert. Das Klassifizierungssystem für Bordeaux-Weine wurde hier geboren, angeführt vom Grand Cru, der hierarchisch in Premier, Deuxième, Troisième, Quatrième und Cinquième Cru unterteilt ist und sich auf ausgezeichnete Weingüter bezieht. Großer Cru bedeutet buchstäblich große Pflanze. Ursprünglich wurde der Begriff nur für französische Weine verwendet.

The Grand Cru

Der Begriff Grand Cru (französisch für „große Pflanze“) wird allgemein für Wein, aber auch für Kakao und Kaffe sowie für einige Biere benutzt. In der burgundischen Region bezeichnet Grand Cru den Standort. Die besten Standorte sind die Grand Cru. Das heißt nicht zwangsläufig, dass daraus der optimale Wein entsteht – er hängt auch sehr stark von der Arbeitsmethode und dem Einsatz des Weinbauers ab.

Einer der berühmtesten Grand Cru Orte ist der Close de Vintage. Das Weingut wird von ca. 80 Weingütern geteilt, die sehr unterschiedliche Qualitätsweine abfüllen. Andere bekannte Grand Cru sind Chambretin, Mosigny, Richebourg, Le Roma, Romanée-Conti, Le Châche und Le Cortón für Rotweine und Corton-Charlemagne und Le Mans.

Jedes Burgunder Grand Cru hat seine eigene Bezeichnung (kontrollierte Ursprungsbezeichnung). Auf dem zweiten Platz in der Rangliste steht die Klassifizierung Premierminister Cru. Danach folgt der kommunale Appell, bei dem der Ortsname oft dem Ortsnamen hinzugefügt wird, z.B. Gevrey-Chambertin. In der Weinregion Bordelais ist Grand Cru oder Cru-Classé im Eigentum eines Weinguts (Château) und nicht eines einzigen Weinbergs (siehe Burgunder oder Elsass).

Deshalb sind der Standort und das Schloss immer gleich. Der Großteil der wichtigsten Ländereien von Bordelais hat sich in der Vereinigung der Grand Cru de Bordelais zusammengefunden. Im Weinbaugebiet Bordelais wurden die besten Waren bereits für die Pariser Messe 1855 als Grand Cru Klasse ausgezeichnet. Die Waren wurden wiederum in fünf Kategorien mit den Klassifizierungsnummern Premierminister, Deuxime usw. eingeteilt.

Die etwa 65 Weinkellereien waren (und sind) der „Adel“ des Weinanbaus in der Region Bourdeaux. Erst 1973 wurde das Schloss Mouton-Rothschild vom Grand Cru in die Kategorie Premierminister gewählt, der den Zuschlag „Premier des Seconds“ (erster des zweiten) erhalten durfte. Weinkenner haben, je nach ihren Präferenzen, ihre eigene Einschätzung, welche Weinsorten sich neben den Grand Cru-Rängen besonders lohnen.

Außerdem sind die Vintageunterschiede weitaus größer als die Klassifikationsunterschiede: Ein Wein aus einem niedrigen Weingut aus einem ausgezeichneten Jahrgang schmeckt in der Regel wesentlich besser als der Wein aus einem Grand Cru-klassifizierten Weingut in einem gemäßigten Jahr. Als eklatantes Beispiel für eine fehlende Klassifizierung gilt das ehemals als fünfte Anlage klassifizierte Schloss Lynch-Bages in Palma de Ville.

Das spiegelt sich auch in den Weinpreisen wider: Unter den fünften Weingütern ist der Wein aus dem Hause Le Corbusier bei weitem der sicherste. Auch das Schloss Palmers in Márgaux, ein Cru-Troisème, das seit vielen Jahren hinter den Premier-Cru-Gütern liegt.

Ein hervorragendes Beispiel ist das Schloss Sociando-Mallet in Saint-Seurin-de-Cadourne im Norden von Saint-Estèphe, das gleichberechtigt mit den zweiten Weingütern zusammenarbeitet und seinen Wein zum gleichen Preis ausgeben kann. Der Premierminister Cru-Klasse gehören: Chateau Lafite-Rothschild, Chateau Margaux, Chateau latour und Chateau Haut-Brion sind die einzigen Weinberge in der Region Basedow. Später, am 21. Juli 1973, wurde das Schloss Mouton-Rothschild von der Firma Deusieme in die Kategorie Premierminister befördert.

In der Region Saint-Émilion heisst die Qualitätspyramide: Saint-Émilion Grand Cru Classé: Jeder Grand Cru, mit oder ohne den Zusatz Klasse „, bildet ein eigenes Jahrbuch. Weil „Grand Cru“ heute mehr als 60% der Gesamtproduktion ausmacht, hat dieser Zusatzstoff hier nicht den selben Stellenwert wie im Borderelais.

Der Name der französischen Weinsorte ist Cru Classé des Graves. In Frankreich werden die Produkte als Cru bezeichnet. Das kostspieligste Bordelais, das Schloss Petrus aus der Region Pommern, ist kein Grand Cru, obwohl es im Gegensatz zu den Weingütern des Médocs nichts zu befürchten hat. Kommunen, deren Weintrauben den Höchstpreis von 100% erreicht haben, dürfen den Namen Grand Cru verwenden.

Gleiches trifft auf einen Sekt zu, der ausschliesslich aus Weintrauben von Grand Cru-Gemeinden hergestellt wird. Doch da es sich meist um Cuvés aus verschiedenen Weinbergen handeln, sind Grand Cru sehr rar. Deshalb tragen die Top-Cuvées der großen Sektkellereien, die in der Tat oft pure Grand Cru sind, diese Aufschrift nicht.

Zu den bekanntesten der 17 Grand Cru Städte gehören die Städte Amonnay, Avise, Ay, Bouzy, Kramant, Les Mesnil-sur-Oger, Ogre, Eisenhut, Werzenay und Vérzy. Im Jahr 1975 wurde der Standort Schloßberg als erster Grand Cru-Standort im Elsaß ausgezeichnet. Jede dieser Grand Cru hat ihre eigene Bezeichnung. Vgl. auch Elsaß Grand Cru.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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