Wein

Grauschimmel Weintrauben

Grauschimmel (Botrytis cinerea) ist ein weit verbreiteter Schädling. Der Grauschimmel ist eine der am weitesten verbreiteten Pilzerkrankungen. Grauschimmel kann auch Kräuter wie Majoran und Estragon befallen. Grauschimmelpilzfäule ist eine durch den Schimmelpilz Botrytis cinerea (Syn. : Botryotinia fuckeliana) verursachte Pflanzenkrankheit. Die verschiedenen Botrytispilze befallen auch andere Pflanzen wie Begonien, Cyclamen, Dahlien, Erdbeeren, Gladiolen, Gurken, Himbeeren, Salat, Pelargonien, Primeln, Tulpen, Trauben, Zwiebeln, etc.

Grauschimmel, Schimmelpilz (Botrytis cinerea) auf Hausrohr und Tafeltrauben 3359

Grauschimmel (Botrytis cinerea) ist ein weit verbreitetes Schädling. Auf allen Grünflächen erscheint ein grauer Rasen. Die befallenen Früchte sind oft säuerlich. Typisch mausgraues Schimmelgras auf allen Grünflächen; gelblich leuchtend auf dem Einjahresholz. Ist die Stielstruktur der Weintrauben betroffen (Stammfäule), verfaulen die Stängel, die Früchte werden pink bis violett und später bräunlich.

Der Wein fällt zu Boden. Was? Pilzgras entsteht aus Schalenrissen der Früchte, die sich auf andere Früchte und Bäume ausweiten. Er durchdringt die Beerenschale und befällt die Weintrauben. Abhängig vom Zeitpunkt des Befalls werden die nicht reifen Weintrauben frühzeitig krank (Sauerfäule) oder später bereits geerntete Weintrauben (Edelfäule). Der Edelfäulebefall ist bei trockener Witterung im Herbst von besonders hoher Güte.

Das erste Besprühen sollte vor dem Ende der Trauben (ca. mitte Juli) erfolgen, d.h. in der Entwicklungsphase der Trauben, bevor sich die wachsende Beere berührt, so dass das Spray die Stammstruktur erlangt.

Schimmelpilz – Erkennung und Bekämpfung des Schimmelpilzes

Der Grauschimmel ist eine der am häufigsten auftretenden Pilzerkrankungen. Die Ansteckung geschieht in der Regel durch abgeschwächte und geschädigte Anlagen, die wenig Widerstand gegen den Erreger haben. Dies gilt auch für alle zu dichten und in schwach beleuchteten Lagen nur schlecht entwickelten Blüten. Bei günstiger, warmer und feuchter Witterung verbreitet sich der Schimmel und geht dann in das gesunde Bindegewebe über.

Die Schimmelsporen werden durch Niederschlag, Wasser oder Winde auf andere Anlagen übertragen. Grauschimmel kann man an braun gefärbten, bald verrottenden Stellen an Laub, Blumen, Früchten, Buds und Sprossenspitzen erkennen, die später von einem grau gefärbten Rasen aus zahllosen staubigen Schimmelpilzen bedeckt werden. Die holzigen Sprosse können auch verseucht sein.

Das betroffene Blatt welkt, Blumen und Buds sinken ab und die Frucht trocknet aus. Danach überwintern die Pilze in Gestalt von kleinen, schwarzen Dauerkörpern auf toten Bäumen. Prävention basiert in erster Linie auf strenger Hygienevorschriften und einigen grundlegenden Anbau- und Pflegevorschriften – denn ein so weit verbreitetes Pilzwachstum wie Grauschimmel ist sehr schwer zu kontrollieren.

Achten Sie darauf, dem Schimmel keine günstige Umgebung für sein Aussehen zu geben. Versucht auch, die Pflanze durch regelmäßige Bewässerung und Düngung zu erhalten. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Blättchen, Blumen und Obst nicht von oben befeuchtet werden. Bewässern Sie am besten am Morgen, damit die Pflanze und der Erdboden genügend Zeit haben, um am Tag wieder zu trocknen.

Schon kranke Gewächse werden in ihr Gesundgewebe zerschnitten. Allerdings nicht auf dem Dünger, denn dort überleben die Schimmelsporen die Abbauzeit und werden im Folgejahr mit dem Dünger wieder im Gemüsegarten ausgebracht. Folgt man all diesen Ratschlägen, hat Grauschimmel kaum eine Möglichkeit. Der Grauschimmel ist ein ubiquitäres Erreger der Fäulnis.

Es hat ein besonders großes Gefahrenpotenzial, da es nicht nur in allen Bereichen des Parks, sondern auch an beinahe allen Arten von Gewächsen zu sehen ist. Kräuterpflanzen wie Zwiebeln, sommerliche Blüten und winterharte Sträucher werden bevorzugt. Doch auch Zierpflanzen wie z. B. Rose und Obstbüsche wie Brombeere, Himbeere, Johannisbeere und Stachelbeere machen nicht vor dem Schimmelpilz halt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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