Wein

Grauvernatsch

Bereits in den ältesten schriftlichen Zeugnissen wird der Greyernatsch als edelste Vernatschsorte bezeichnet. Der Grayernatsch ist eine besondere Sorte des Vernatsch und ergibt einen besonders eleganten Rotwein. Viele Variationen der Vernatschrebe sind bekannt; in Südtirol sind dies Großvernatsch, Mittervernatsch, Grauvernatsch und Tschaggelevernatsch. Der graue Vernatsch hat ein feines zartes Aroma (Erdbeeren) mit seiner unaufdringlichen „zarten“ Art und unterstreicht so jedes leckere Gericht. Am Gaumen ist der Grauernatsch elegant, kräftig, frisch und fruchtig.

Südtiroler Grayernatsch DOKONNTALER

Der Wegbereiter der heutigen Weinkunde in Südtirol, Herr Dr. med. Edmund Masch, hat die hohen Geschmackskonzentrationen der gestreuten, kleinen Grayernatschbeeren anerkannt und geschildert. Auf Kurtatschs ältestem Rebstock gedeiht der „Sonntaler“ Grayernatsch, der von Haus aus niedrige, sehr gute Ernteerträge liefert. Die Eleganz und der schmale Korpus greifen am Geschmack. Die körnigen Tannine verleihen der glatten, typischen Grayernatsch-Fruchtigkeit einen langen und saftigen Abgang.

Grauer Stern’Schiava Grigia‘ VE 2011

1908 beschlossen die Grieser Landwirte, sich selbständig zu machen und trauten sich, eine Winzergenossenschaft zu gründen. Es galt von Beginn an, den typischen Traubenmost aus dem Hause Les Garni zu ernten. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich das Weingut in erster Linie durch die Herstellung des leichten Lagerhauses La Réunion d‘ Azur.

Durch die Verkaufskrise in den 1970er und Anfang der 1980er Jahre wechselte das Weingut von der Menge zur Güte und konnte vor allem mit der Parade-Sorte La Réunion gewinnen. Im Jahre 1930 gründen 18 Winzer aus St. Maria, St. Georg und St. Georg und St. Michael eine Winzergenossenschaft. Die führende Sorte war der St.Magdalener – Weine aus der Vernatschtraube.

Trotzdem konnte sich das Weingut durchsetzen. 2001 erfolgte der bedeutendste Meilenstein seit der Gründung der beiden Weingüter Stéphane und St.Magdalena: die Vereinigun. Das Weingut mit seinen beiden Lagen St. Michael und St. Michael gehört heute zu den Top-Unternehmen der Gegend. Mit einer mediterranen Pflanzenwelt durchzogene Spazierwege, das schimmernde Grüne der Gartenanlagen und Weinberge zwischen den Gebäuden, die drei Bergbahnen, die in weniger als 10 min. die schöne Berglandschaft auf über 1000 m Seehöhe rund um das Städtchen erreichen, unterstreichen den agrarischen und bergigen Charme der Hansestadt.

Wer ein paar Tage in Südtirol verbringt, hat die Gelegenheit, nicht nur die Stimmung und die Natur landschaft der Metropole zu geniessen und in ihre kulturellen und künstlerischen Schätze einzutauchen, sondern auch die landestypischen kulinarischen Köstlichkeiten und die exquisiten Weinsorten zu probieren, darunter die lokalen Rebsorten LaGrein und St. Marginal.

Bekannt war der See bereits im Mittelalter: seine Färbung ist ein kräftiges, kräftiges Rubinrot mit granatroten Reflexen, der Gaumen ist rund mit Waldbeerengrundtönen, Tabaknoten und einem leicht kakaohaltigen Nachgeschmack. Die Magdalena ist ein Name, der dem gleichnamigen Berg am Nordtor von Bozen, einem echten Weinberg, seinen Vorzug gibt. Es ist eine Vernatschmischung mit kleinen Mengen des Lagreins oder Pinot Noir, was zu einem harmonisch ausgewogenen und ausgewogenen Rotwein führt, der wegen seiner violetten Färbung und seinem Geruch nach reifer Kirsche, Violett und Mandel sehr populär ist.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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