Wein

Grüner Veltliner Qualitätsstufen

Hier lohnt es sich, ein Glas zu probieren, die Qualität und der Geschmack sollten nicht unterschätzt werden. Der Qualitätsspektrum des Grünen Veltliner ist sehr breit: Er reicht vom leichten, spritzigen Wein, der am besten jung getrunken wird – als Weinstube – bis hin zur Spätlese, die reich an Stoffen und Alkohol ist und gut gelagert werden kann. Wein: Grüner Veltliner produziert alle Qualitätsstufen von leichten, sauren Weinen bis hin zu hochreifen Prädikatsweinen. Der Standort und die Ausbeute sind sehr wichtig für die Qualität. Der Grüne Veltliner reift mittel bis spät und ist sehr ergiebig – aber auch anfällig für Mehltau.

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Die Sorte Grüner Veltliner zählt zu den nationalen Sorten in Österreich. Aus der natürlichen Überquerung von „Traminer“, einer sehr hochwertigen Traubensorte, und „St. Georg“ entsteht diese weisse Traubensorte mit ihrer charakteristisch grünlichen Farbe. Der Grüner Veltliner ist in allen Qualitätsstufen erhältlich, je nach Standort und Ausbeute. Als krönender Abschluss dieser Weinsorten ist ein Grüner Veltliner smaragdgrüner Wein, der gar den riesigen Wein auszeichnet.

Aus dem Donauraum in NÖ kommt der Grüne Veltliner. Diese Gegend mit ihrem mittelschwerem und leichtem Lößboden wird als idealer Ort für die Traubensorte angesehen. Doch auch das Nordweinviertel verfügt über 8.500 ha Untergrund. Grüner Veltliner wird heute auf über einem Drittel der österreichischen Weinbaufläche bebaut.

Aber auch in Sydney, Kanada, Australien, Neu Seeland und den Vereinigten Staaten wächst die Bevölkerung. Durch sein intensives Bukett und seine wunderbare Frischhaltung erfüllt der Grüner Veltliner verschiedene Geschmacksrichtungen. Egal ob mit Honigmelonen mit Speck, Fischen oder Geflügelfleisch – ein Grüner Veltliner vervollständigt jedes Speisen. Der Veltliner in der edelsüßen Variante passt auch zu jedem Nachspeise.

Kein Wunder also, dass der Grüner Veltliner nicht nur bei Weinliebhabern, sondern auch bei Top-Köchen auf der ganzen Welt populär ist.

Welches Qualitätsniveau gibt es?

Für die Herstellung von Weißwein (und für die Intervention bei Tafelwein) gelten die Vorschriften der EU-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 822/87). Der Mindestalkoholgehalt der Traube muss 6 % vol betragen und somit eine minimale Reife von 10,7 °C haben. Nur Qualitätskrebssorten dürfen gemäß der vom Landwirtschaftsministerium erlassenen Varietätenverordnung eingesetzt werden.

Die Weine müssen einen der Kennzeichnung entsprechenden typischen Charakter haben und einen Zucker-freien Auszug von mind. 17,0 g pro l haben. Zu diesem Zweck werden die Begriffe „Qualitätswein“ oder „Qualitätswein b“ benutzt. Nur Qualitätskrebssorten dürfen gemäß der Verordnung über Sorten des Landwirtschaftsministeriums eingesetzt werden. Die Weine müssen einen typischen Charakter haben, der der Kennzeichnung entspricht und die Nummer der staatlichen Prüfung erhalten haben.

Bei Prädikatwein muss der Gesamtalkoholgehalt des Weins mind. 9,0 % vol. bzw. mind. 5,0 % vol. und der zuckerfreie Auszug mind. 18,0 g je l sein. Maximaler Ertrag pro Hektar 9.000 kg/ha Trauben oder 6.750 l/ha Weine (ausschlaggebend ist die im Weinbergsregister angegebene Rebfläche). Österreichische Qualitätsweine dürfen nur in Glas-, Holz- oder Sinterkeramikflaschen an den Endverbraucher verkauft werden (Verkauf, Verschenkung, außer z.B. im Bushchenschank).

Zusatz oder Abweichung vom Qualitätswein: gesamter alkoholischer Gehalt (Alkoholgehalt inkl. ungegorenem Zucker) nicht mehr als 13% vol. Die Voraussetzungen für die Traubenreife und die Herstellung der Weintrauben nach folgenden Prädikatsorten müssen erfuellt sein und eine Mostverwiegungsbescheinigung muss vorgewiesen sein. Die Zugabe von Zuckern, Most, Traubensäften und konzentriertem Most zu Most und Most ist nicht zulässig; eine verbleibende Süße darf nur durch Unterbrechung der Gärung erreicht werden.

Die Abfüllung des Weines muss auf dem Land erfolgen. Weine aus Weintrauben, die nach der allgemeinen Ernte der jeweiligen Rebsorte im reifen Stadium gelesen werden, müssen ein Gewicht von mind. 19°C haben. Weine, die ausschliesslich aus sorgsam ausgewählten Weintrauben hergestellt werden (alle unreifen, defekten oder krankhaften Früchte müssen getrennt worden sein); das Gewicht muss mind. 21°C betragen.

Weine aus überreife und edelfaule Weintrauben; Most mit einem Gewicht von mind. 25° KMW. Weine aus reifen und zuckerhaltigen Früchten, die vor dem Pressen mind. drei Monaten auf einem Strohhalm, Rohr oder an Kordeln o.ä. aufbewahrt wurden. Mindestgewicht 25° KMW. Eis- und Strohweine dürfen keine Zusatzbezeichnung für Prädikatsweine haben. Weine ausschliesslich aus edel verfaulten und überreife, natürlich getrocknete Brombeeren.

Für eine bessere Auswaschung des naturbelassenen Zuckergehalts kann den Trauben frischer gepresster Most oder spät geernteter Most aus demselben Weinberg beigemischt werden; der Most wiegt mind. 27°C. Weine aus meist edel verfaulten, meist geschrumpften Früchten. Mindestgewicht 30°C.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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