Wein

Gutedel

Das Chassel ist eines davon. Das Chassel ist eines davon. Tiefe, nicht zu trockene Böden sind vorzuziehen, aber der Gutedel reift auch auf flachen Fels- und Kalkböden. Die Gutedel ist eine der ältesten Rebsorten der Welt für die Weißwein- und Tafeltraubenproduktion. Die Gutedelweine haben ein feines Aroma und einen einfachen, angenehmen Charakter.

Der Gutedel Weder gut noch edl?

Das Chassel ist eines davon. Wer sich aber stark mit diesem Thema auseinandersetzt, weiß es zu würdigen. Mühlheim – Um aus der wohl längsten Traubensorte der Erde Weine zu genießen, muss man weit in den südwestlichen Teil von Deutschland reisen: ins Markgraflerland. Der Gutedel blüht hier. Der Winzer André Engler-Waibel, 49, aus Mühlheim kann darüber nur lächeln.

Im Verkaufssaal ihres Weingutes steht Engler-Waibel mit dem Handy in der Hand. Was ist das? Dort, wo heute Pinot Blanc und Chassel auf hölzernen Regalen liegen, stand die Kuh auf Dung. In der Kellerei erwartet Sie der Pinot Noir, eine Jubiläumsabfüllung: 125 Jahre Weinkellerei des Weingutes Engl. Seit 2004 leitet Frau Ing. André Engler-Waibel das Unternehmen in der vierten Geschäftsführergeneration.

Die Gutedel ist ihre Spezialität. „Und wer den Chassel begreifen will, muss den Markusgräfler verstehen“, sagt sie. „Er reflektiert unseren Charakter.“ Die Schwarzwälder Bergwelt erhebt sich im Westen des Landes verdunkelt, die sanften Hänge, auf denen der Gutedel gedeiht, münden in den Rheins. „Hier ist alles offen und frei, wie beim Gutedel“, sagt André Engler-Waibel.

Der Winzer ist davon Ã?berzeugt, dass diejenigen, die den MarkgrÃ?fler lieben, auch ihren eigenen. Aber was ist er, der Chassel? Er drückt sich nicht auf: keine Fettaromen, keine Früchte oder Holzbomben. Der Gutedel ist ein mäßig saurer und alkoholischer Qualitätswein mit feinem Mandelaroma, weissen Blumen und leicht fruchtigen Noten.

„Das ist ein guter Tropfen, den man zu jeder Tages- und Nachtzeit trinkt“, sagt Engler-Waibel. „Aber man muss einen so delikaten Tropfen verstehen, ohne zu schreien.“ André Engler-Waibel weiss, wovon sie redet. Die Weinkellerei hat schon immer Chassel vertrieben. lhr Ururgroßvater verkauft den Tropfen unter dem Titel „Markgräfler“.

Ab 1780 “ Was der Schleppangel für den Wurttemberger und der Elbing für den Moskauer ist, das ist der Gutedel für den Markier. Die Weine sind eng mit der Gegend verknüpft. Sie wird in Deutschland unter dem Markennamen Casselas und in der Schweiz unter der Bezeichnung Casselas kultiviert. Sie kamen ins Markgrafenland durch den Mann, dem die Gegend ihren Name verdankt: den Markgrafen Karl von Baden.

Um 1780 holte er Chasseltrauben von einer Fahrt an den Genfersee mit. Der Gutedel wurde zur am weitesten verbreiteten Rebsorte der Gegend. Dies ist bis heute so geblieben: 1100 der 3000 ha Weinberge im Land des Markgräflers sind mit Chassel bepflanzt. Auf den tiefen, lehmigen und lehmigen Flächen von André Engler-Waibel gedeiht die Traube besonders gut.

Der Gutedel wird von Engler-Waibel in einem Edelstahlbehälter erweitert.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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