Heida Weisswein

Jennifer B.

Sie gilt als die traditionelle weiße Rebsorte des Wallis und ist ein Walliser Grand Cru. Der Heida wird in der Regel trocken ausgebaut, eignet sich aber auch gut für die Herstellung von Süßwein. Wenn Zypern nicht über Weinberge auf dem gleichen Niveau verfügt, können wir mit Stolz behaupten, dass der höchste Wein in Europa unser Walliser Heida ist. Wie bei Visperterminen wird Heida oder Paien in besonders hohen Lagen des Wallis angebaut. Heida ist ein hocharomatischer und anhaltender Weisswein aus dem Wallis.

Jennifer B.

"Heida ", ein alter, wunderbar schmeckender und harmonischer, vollmundiger und ausgeglichener Heida aus Visperminen. Diese Seltenheit wird wohl zu Recht als "Perle der Alpenweine" bezeichne. Der Weißwein aus der kleinen, wenig ertragreichen Rebsorte erreicht in gutem Alter bis zu 100 Öchsle-Grad. Strohgelb, außergewöhnlich fein, zartes Bouquet mit Noten von Walnüssen, Honigsorten und Exoten.

Im Mund vollmundig mit schöner Lebendigkeit und lang anhaltendem Nachgeschmack.

Pour la Montagne valaisanne Heida Visperminen 2016

Das Weingut St. Ioder wurde 1980 als Genossenschaft mehrerer Weingüter in der Gemeinde Wesperterminen errichtet. Die Weingärtner des Weingutes St. Iodern sind bekannt für ihre hervorragende Auswahl der Heida. Im Walliser Städtchen Valperterminen gedeihen die Rebstöcke in herrlichen Terrassenlagen auf bis zu 1'150m. Die Heida, die "Perle der Alpen", hat sich hier perfekt an die außergewöhnlichen Verhältnisse angepaßt.

Der Weinberg hat eine Höhe von 650 bis 1.150 m, die kleinen Terassen sind mit großen Trockenmauern versehen, auf denen man auch herrlich spazieren gehen kann. Das Weingut St. Iodern und seine Weinbauern stellen ihre Parade-Sorte Heida in unterschiedlichen Stilrichtungen und Qualitäten zur Verfügung: Als Spitzenwein gilt der einmalige Heida Vernitas, der aus Weintrauben sehr alter, verwurzelter Reben gepresst wird.

In der St. Iodern Weinkellerei werden auch hochwertige Weißweine aus den Lagen von Johannisberg, Müller-Thurgau, Rési oder Muskat hergestellt.

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Ampelografen nennen die Region um das südtiroler Gebiet um den Ort der Entstehung des weißen Savagnins, obwohl er dort Ende des letzten Jahrtausends nicht mehr angebaut wurde. Wenigstens ist das der Grund für den Begriff des" Traminer". Der aus der ampelografischen Gruppe der Traminers stammende Cousine des Savagnins heißt Clevener de Heiligenstein und ist im Elsaß.

Mit den Klevnern hat es aber nichts zu tun, so heißt der Weißburgunder im Elsaß. Man sagt, dass die Weinbauern im Elsaß vor zweihundert Jahren mit der Auswahl des schärfsten Traminers den Gewürztraminers kultivierten, der später in der Bundesrepublik und der deutschsprachigen Schweiz, dem franz. jur. und der ganzen Region Franche-Comté Fuß gefasst hat.

Bereits Ende des 16. Jh. wurde die Sorte im Kanton Oberwallis unter dem Titel Heida genannt. Der Name "Heida" bezieht sich unfreiwillig auf das englische Heidewort, und im antiken Walliser Mundart steht der Ausdruck für antike, primitive, vorchristliche, heidnische Zeiten (Wolf, 1886). Es ist auch im Name der ältesten Gemeinde von Viperterminen zu finden.

Die französisch sprechenden Walliser bezeichnen die Heida seit 1812 auch als "Païen". In der Region Valais produziert der Weißwein einen oft lebendigen, frischem Weißwein mit immer prächtiger Säuerlichkeit. Der bekannte Winzer wird aus dem Weißwein des Savagnins mit speziellen Weinbereitungsmethoden hergestellt. Der Önologe von Provin zen strebt eine optimale Reifung der Früchte an und fordert von seinen Weinbauern, dass sie die Weintrauben erst dann lesen, wenn sie vollreif sind, um die Fülle der Aromen der Traubensorte entwickeln zu können.

Die Heida wird, sobald die Trauben mehr als 95 Grad erreichen, gelesen und geht direkt in die Mühle. Die Pressung geschieht schonend mittels pneumatischen Pressvorrichtungen.

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