Wein

Hermitage Wein

Die Eremitage ist einer der berühmtesten Weine Frankreichs. Bei einem Wein aus dem Weingut Hermitage kann man nichts falsch machen. Das meiste davon stammt von einigen bekannten Stätten der Eremitage. Im Gegensatz zur Cote-Rotie ist die Eremitage komplett entstielt. Die Crus des Côtes du Rhône septentrionaux Hermitage Geschmack Geschichte Geographie Böden Zahlen.

Eremitage (Wein)

Die Eremitage ist einer der bekanntesten Weinsorten in Frankreich. Auf dem Territorium der Bezeichnung befinden sich Gebiete von drei Kommunen des Departements Drôme: die Einsiedelei und die Einsiedelei Krozes und Lary. Die Eremitage ist das einzigste Weinanbaugebiet im Norden des Rhonetals, dessen Rot- und Weissweine gleichermaßen geschätzt werden. Auf 136 Hektar Ackerland wurden 2005 4. 238 Hektoliter Rot- und 1. 133 Hektoliter Weisswein produziert.

Die Eremitage wurde während der Eisenzeit erbaut, als die Rhone nach einem rapiden Rückgang des Wasserspiegels den Weg durch dieses östliche Vorgebirge des Massif Central fand. Die Eremitage ist trotz ihrer kleinen Größe sehr vielfältig. Letztere beeinflusst die Eremitage stärker als weiter im Norden die Côte-Rôtie. Zudem hat die Eremitage ein extrem gutes Kleinklima – sie ist ideal nach Süden ausgerichtet und gleichzeitig vor kaltem Nordwind geschützt.

Die Rotweine aus dem Hermitage sind die stärksten und langlebigsten des Nordrhonetals. Eine rote Eremitage benötigt fünf, besser zehn Jahre in der Flasche. Die weisse Eremitage ist sehr vollmundig, würzig und fein. In der Vergangenheit wurden diese auf dem Label kaum erwähnt, da es sich bei den Hermitage-Weinen um typische Cuvés aus mehreren Schichten handelte.

Der Erzeugerverband Hermitage hat 18 Mitgliedsbetriebe, darunter die Kooperative ³eLa cave de Tain³c, die mit 20,7 Hektar eigenen Weinbergen und 9,75 Hektar von 14 Weinbauern mehr als ein Viertel aller Hermitage-Weine ausmacht. In der Eremitage stammt der Weinanbau sicherlich aus der Römerzeit. An der Spitze der Eremitage befand sich ein Herkules-Tempel.

Das Ansehen des Weins breitete sich durch die vielen Besucher aus, die hier auf ihrem Weg von Lion zum Meer Halt gemacht haben. Der französische Präsident Emiloubet wurde 1902 bei seinem Besuch in Rußland mit der Eremitage geehrt. 1937 wurde die Bezeichnung Hermitage Contralée eingeführt.

Sensible Frage: Kann Hermitage auch von ihm?

Für 19,90 EUR offeriert die Firma eine rote Eremitage – ein „unmöglicher“ Wert für einen der üppigsten, haltbarsten und besten französischen Weißweine. Alsbald kaufte er sich eine Dose. Mit nur einem Wein musste ich mir beim Durchblättern der Lidl-Broschüre die Ohren reiben: eine Eremitage. Dieser Wein ist für 19,90 EUR bei uns erhältlich – ein richtiges Preisschnäppchen, wenn man die marktüblichen Werte der Hermitage-Weine gegenüberstellt.

Nicht die Einsiedelei „Le Pavillon“ von Chapoutier, die über 200 Euros pro Fläschchen kosten würde. Vor allem nicht von J. L. Chavees „Cuvée Cathelin“ für 3.000 EUR. Damit meine ich die klassische Eremitage von Gitarre, Markus Sauerampfer, Bernhard Faure, Dolas Fréres und andere, die für etwa 60 Euros erhältlich sind.

Jetzt für nur 19,90? Wo der nächstgelegene Lidl-Laden ist, ging ich hin, habe eine Fläschchen gekauft und probiert: reiner, gut ausgebauter Wein mit weicher, kaum wahrnehmbarer Tannine und leichter Säurestruktur, zunächst etwas reduzierend in der Nase wie bei vielen Syras, später aber weicher und gelassener mit viel Pflaumen- und Erdgewürz in der Nase, am Ende leicht und lose über den Mundlauf.

Einen Wein ohne Makel. Doch eine Eremitage? Der Fall Hermitage hat nichts mit dem zu tun, für das der Begriff Hermitage steht. Der unkonventionelle Terroircharakter des Granitbodens des Weingutes Hermitage ist nicht zu erahnen. Nicht zu vergessen die genialen, dezenten Noten von Marmelade und Bleistift, die eine große Eremitage oft mit sich bringt.

Dies ist, entschuldigen Sie, ein beinahe unverständliches, großzügiges Gericht für einen solchen Wein, der von einem Handelsweingut in Flaschen gefüllt wurde, das Restmengen und Überschüsse ankauft. hätte ich den Wein von der Liste der Etikettenschwindel gestrichen. Jeder, der die S-Klasse versprochen hat und die A-Klasse ausliefert, täuscht seine Kundschaft – auch wenn der Wein eine AC-Kontrollnummer hat und somit legal als Hermitage verkauft werden kann.

Diese Eremitage ist eine Flugnummer. Sie werden zwischen 8 und 12 EUR angeboten. Ist es den Lidl-Käufern zuzuschreiben, dass sie einen so hoch gestapelten Wein im Angebot haben? Ja, denn wer mit Wein zu tun hat, sollte wissen, wie eine echte Eremitage ist. Ein solcher Wein würde bei gutem Fachhandel gleich durch das Gitter stürzen.

Dass es sich um eine Hermitage-Leuchte handelte, konnte man übrigens schon am Label erkennen: Der 12,5 Vol.-% Alkoholika auf dem Label verspricht mageres Essen. Eremitageweine, die ihrem Ruf gerecht werden, haben 14 Vol.-%.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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