Herstellung von Rosewein

Die Roséweinproduktion

Die Roséweine haben eine sehr helle Farbe und können aus blauen und roten Trauben hergestellt werden. Eine solche Mischung aus Rot und Weiß ist nur für Weine der niedrigsten Qualitätsstufe erlaubt. Es ist anzunehmen, dass Rosé das Ergebnis einer Mischung aus Weiß- und Rotwein ist. Der Roséwein ist in vielen Farbtönen erhältlich, von zartrosa bis hin zu einem intensiv leuchtenden Rosé. Für die Herstellung von Roséwein werden sowohl blaue als auch rote Trauben verarbeitet.

Roséweinproduktion

Rosé-Weine werden nicht durch Mischen eines Weißweins mit etwas Weißwein hergestellt, wie oft fälschlicherweise vermutet wird. Es gibt prinzipiell zwei unterschiedliche Prozesse zur Herstellung von echten Roséweinen. Beim Saignéeverfahren spielt die Traube ein Doppelspiel. Diese verbleiben für einen kurzen Zeitraum (in der Regel nicht mehr als 24 Stunden) im Behälter und fangen allein durch ihr eigenes Gewicht an zu "bluten" (saigner).

Das Ergebnis, in der Regel hellrosa Fruchtsaft, wird wie ein Weißwein aufbereitet. Der verbleibende Wein wird aus dem restlichen Weinmost gewonnen. Beim Direktpressen (Pressurage directe) werden die Weintrauben ausschließlich für die Herstellung von Rose verwendet. Dann wird der Wein wie ein Weißwein schonend gepresst und gekeltert.

Kann man Roséweine herstellen?

Rosé ist trendy und im Hochsommer besonders populär. Rosé ist im Kommen und wird vor allem in der warmen Saison als vielseitiger, frischer und bekömmlicher Wein angesehen. Aber wie wird Rosé-Wein tatsächlich zubereitet? Häufig begegnet man der offensichtlichen Annahme, dass hier sowohl Weiß- als auch Blautrauben gepresst werden, oder dass es sich einfach um eine Mixtur aus Weiß- und Rotweinen handelt.

Roséweine werden prinzipiell nur aus den Blautrauben hergestellt, aus denen auch rote Weine hergestellt werden. Allerdings haben diese Blautrauben beinahe immer einen leichten, oft gar keinen Farbsaft. Das ist leicht zu beantworten, denn die blaue und die rote Farbe sind in den Schalen der Kelter. Zur Erläuterung der Herstellung von Roséweinen muss man sich zunächst die Herstellung von Rot- und Weißwein näher ansehen:

Die Freisetzung der Farben aus der Püree für einen roten Wein nimmt in der Regel einige Tage in Anspruch. Er gärt dann ohne Schale weiter, hat nur eine helle, leicht rote Farbe und kann daher letztendlich als Rosé-Wein abfüllt werden. Ist es möglich, Rot- und Weisswein zu vermischen? Aus dieser Mixtur werden exakt Roséweine hergestellt.

Nur ein einziger Tropfen ist eine Ausnahme: Für Sekt darf der Begriff Rose eigentlich benutzt werden, wenn der Basiswein aus einer Mixtur von Weißwein und Weißwein zusammengesetzt ist. Es gibt beispielsweise Rosé-Champagner, die nahezu ausschliesslich aus der weissen Chardonnay-Traube hergestellt wurden und denen nur wenige Prozente des Rotweins zur Farbgebung und Geschmacksabrundung zugesetzt wurden.

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