Wein

Histaminfreier Wein

Sonderanalysen zum Histamingehalt liefern exakte Histaminwerte. Bis vor einiger Zeit war die Histaminintoleranz der Grund, warum es vielen Menschen besser ging, keinen Wein zu trinken. Der so genannte histaminfreie“ Wein ist leider in keinem Supermarkt erhältlich und schwer zu bekommen. Die Bezeichnung „histaminarmer Wein“ ist ebenfalls nicht mehr zulässig. Wenn Sie sich fragen, ob die Kopfschmerzen durch das Histamin nach einem geselligen Abend verursacht wurden oder nicht, ist die Antwort hier!

Histaminfreie Weine?

Bei Histaminunverträglichkeit wird oft empfohlen, nur „histaminarme“ oder „histaminfreie“ Nahrungsmittel und GetrÃ?nke zu essen. Der histaminempfindliche Weinkenner muss sich hier fragen, ob er – wie von vielen Ärzten empfohlen – ganz auf Wein verzichtet oder ob es auch Histamin-freie Weinsorten gibt.

Ab wann ist ein Wein Histamin-frei oder Histamin-arm? Im Rahmen der nach dem Weinbaugesetz für Qualitätsweinuntersuchungen vorgeschriebenen Analysen wird der Histamin-Gehalt eines Weins nicht untersucht. Bei den Begriffen „histaminfrei“ und „histaminarm“ gibt es bedauerlicherweise keine konkreten gesetzlichen Regelungen und keine konkreten Mengenangaben – im Gegensatz dazu darf Wein auch bei niedrigstem Histamin-Gehalt nicht als „histaminfrei“ im Sinne einer EU-Verordnung bezeichnet werden.

Bei den folgenden Sorten verfügen wir über spezielle Histaminanalysen: Die Geschmacksrichtung eines Weins hängt von vielen verschiedenen Einflussfaktoren wie der Traubenreife, der Weiterverarbeitung im Weinkeller und dem daraus resultierenden Aroma, der Süsse und dem Säuregehalt und deren Einwirken ab. Die Erfolge unserer Tropfen – darunter mehrere Histamin-Tests – bei weltweiten Wettbewerben zeigen deutlich, dass der „Mangel“ an Histamin in unseren Tropfen für ihren Genuss vollkommen irrelevant ist.

Histamin sind Naturstoffe (biogene Amine), die in vielen Nahrungsmitteln und Genussmitteln vorzufinden sind. Die Trauben können sie beinhalten oder auch nicht; ihr Histaminanteil variiert je nach Rebsorte, Gesundheitsstatus und Reife. Die Histamingehalte eines Weins hängen von vielen verschiedenen Kriterien ab, unter anderem von der Traubenqualität und der Weiterverarbeitung im Gewölbe.

Erst wenn alle Fakten richtig sind, kann ein Wein keine oder nur eine sehr kleine Histaminmenge entwickeln. Es ist daher nicht möglich, den Histaminanteil in jedem Weinjahrgang und bei allen Sorten sehr niedrig zu halten. 2. Die histamingeprüften Weinsorten aus unserem Weinkeller – eventuell von anderen Weinbauern anders behandelt – werden nach dem Grundsatz gekeltert, die Histaminbildung von Anfang an zu unterlassen.

D. h. nur Weintrauben, die während der Ernte kein histaminhaltiges Material zu diesen Sorten bringen. Während der Vergärung und der weiteren Reifung im Weinkeller ist es unser Bestreben, die Histaminbildung zu unterdrücken. Wein sorten, die aufgrund ihrer Traube histaminhaltige Stoffe beinhalten oder sich während ihrer Entstehung natürlich im Weinkeller ablagern.

Für Kenner mit Histaminunverträglichkeit sind sie nicht tauglich. Weinkonsum trotz Histaminunverträglichkeit – bitte aufpassen! Wir haben in vielen Unterhaltungen mit Menschen, die von einer Histaminunverträglichkeit betroffen sind, von den unterschiedlichsten Symptomen erfährt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich beim Genuss unserer histamingetesteten Tropfen sehr sorgfältig zu fühlen, ob und in welcher Dosierung Sie die Tropfen ohne Probleme geniessen können.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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