Jahrgangswein

Weinlese (Wein)

Eine Weinlese ist die Gesamtheit aller Weine eines Vegetationszyklus, deren Reifezeit in das entsprechende Weinjahr fällt. Es ist unerheblich, ob der Wein mit Bezug auf diesen Jahrgang abgefüllt wird oder nicht. Vintage-Weine als Geschenk für einen besonderen Anlass sind immer ein großes und einzigartiges Geschenk. Vintage-Weine für goldene oder silberne Hochzeiten sind beliebt. Hier gibt es viele Möglichkeiten, einen Jahrgangswein zu genießen oder sogar zu verschenken!

Weinlese (Wein)

Eine Weinlese ist die Summe aller Weinsorten eines Vegetationszyklusses, deren Reifezeit in das jeweilige Weinjahr hineinreicht. Es spielt keine Rolle, ob der Wein mit Bezug auf diesen Jahrgang abfüllt wird. Angaben zur jährlichen Produktionsqualität sind auch für Weinbauregionen nützlich, in denen der größte Teil der Erzeugung ohne Jahrgangsinformationen wie Sekt oder Hafenwein auf den Markt kommt.

Der exakten kalendarischen Bestimmung liegt die exakte Einteilung nach Silvester zugrunde, wie bei einigen Eisweinen. Die auf der südlichen Hemisphäre erzeugten Weinsorten liegen sechs Monate vor denen der nördlichen Hemisphäre. Bei den meisten Weinen handelt es sich um klassische Trauben, d.h. die Trauben, aus denen sie gewonnen werden, stammen aus einem einzelnen Vegetationskreislauf.

Es ist jedoch zu beachten, dass in vielen Gebieten ein kleiner Weinzusatz eines anderen als des genannten Jahrganges erlaubt ist, ohne dass dies auf dem Kennzeichnungsschild angegeben werden muss. Die Weinlese darf nur dann auf dem Weinlabel angegeben werden, wenn der Wein zu mind. 85% aus diesem Jahr stammt. Als ältester dokumentierter Jahrgang wird ein Faller aus dem Jahr 121 v. Chr. bezeichnet.

Der Jahrgang darf in der Europäischen Union nur bei Qualitäts- und Landwein auf dem Etikett angegeben werden und ist ebenfalls fakultativ. Für Tafelweine ist die Weinlese jedoch nicht gestattet. Für Markenweine im niedrigeren Preisbereich wird ein Jahrgang in der Regel nicht erwähnt, um dem Verbraucher ein vergleichsweise gleichbleibendes Erzeugnis ohne Jahrgangsunterschiede vorzuschlagen.

Außerdem gibt es Jahrgangsweine von höchster Qualität: Wein, Portwein der Sorten Sorte Terroir, Alte Sorte und Alte Sorte sowie Qualitätsschaumweine. Die Herstellung des Sherrys erfolgt nach dem Homogenisierungsverfahren der Firma Solea, bei dem während der Reifezeit kontinuierlich Wein aus verschiedenen Jahrgängen gemischt wird. Jahrgangschampagner bildet daher eine Besonderheit, obwohl die Popularität von Jahrgangsschaumweinen und Champagnern in den vergangenen Jahren zugenommen hat.

Obwohl der Jahrgang im Qualitätsweinanbau immer noch ausschlaggebend ist und den Wert bestimmt, sind die Jahrgangsabweichungen für einen großen Teil der Weinerzeugung kleiner geworden. Ein Jahrgang ist im weiteren Sinn die Summe aller in einem Land, einer Gegend oder auch nur einem Weingut vertriebenen Weinsorten mit Jahrgangsangabe. Weil dies für fast alle Qualitätsweine gilt, richtet sich die Konzentration der Experten auf die jeweiligen Jahre.

Die meisten Traubensorten produzieren die besten Tropfen in Gebieten, in denen sie schwer zu reifen sind. Zudem ist die Nachreifung in der Weinflasche vom Jahrgang abhängig und nur eingeschränkt vorhersehbar. Der Jahrgang der Topweine beschäftigt die Experten seit Jahrzehnten. Das Wetter entscheidet neben der Tätigkeit des Weinbauers darüber, inwiefern der Wein eines Jahrganges das Potential der Traubensorte und des Standortes ausnutzen kann.

Dabei sind folgende Punkte wichtig: Eine späte Lese ist jedoch keine Garantie für eine gute Jahrgangsqualität. Entscheidend ist ein trockener und trockener Winter, damit die Weinlese nicht im letzen Augenblick regnet, wie 1994 in Bourdeaux. Spitzenweine werden produziert, wenn das Wetter es den Rebstöcken erlaubt, besonders expressive und für das entsprechende Gebiet vorbildliche Tropfen mit überdurchschnittlichem Reifepotential im Weinkeller zu produzieren.

Vintage-Tabellen, die aufeinanderfolgende Weinlese aus Weinanbaugebieten vergleichen, sind sehr populär. Weinkritiker halten 2009, 2007, 2005, 2001 und 1999 für die besten Rieslingjahrgänge der letzten Zeit. Bei den Rotweinen wurden im Jahrgang 2003 besonders volle und aromatische Sorten produziert, während einige Rieslinge zu wenig Säure und einige Pinot Gris und Pinot Blanc zu inhaltsreich waren.

Mit feuchtem herbstlichem Wetter hat der Jahrgang 2006 eine kleine Ernte und eine Vielzahl von mittleren bis guten Eigenschaften hervorgebracht. Die besten Jahre des 20. Jh. in der Bundesrepublik sind 1911, 1921, 1945, 1959, 1971 und 1975 Der heutige Bordeaux-Jahrgang verdeutlicht den Einfluß der modernen Kellertechnologie auf die Jahre. Unter anderem eine strikte Auswahl der Weintrauben bei sinkenden Produktionsmengen bringt sehr hohe Ergebnisse, auch wenn das Klima wie 2006 nicht für ein Jahr ideal ist.

Die kleineren Weinkellereien hingegen sind wesentlich witterungsabhängiger und unterschreiten bei den Resultaten und Einschätzungen der Weinkritik das Niveau von 2005. Parkers 2006er-Ratings für den Grands Crus sind nur leicht unter denen des Vorjahres, obwohl viele Kritikern den Jahrgang 2006 mit dem gemischten Jahrgang 2004 vergleichen.

Der aktuelle Jahrgang führt zu einer neuen Preisgestaltung für die großen Weine. Zahlreiche Waren wurden zu einem Preis angeboten, der im Vergleich zum geschätzten Jahrgang 2005 nur geringfügige Preisnachlässe vorsieht. Mit Argus Augen erwartete die Bordeaux-Weinwelt die ersten großen Degustationsberichte über den derzeit kultivierten Wein von 2005, der großartig zu werden verspricht: In vielen Gebieten von Bordelais war alles genau richtig unter den Wetterbedingungen.

Mit 99 Punkten hat der sehr erfahrende Weinhandel in Deutschland den Jahrgang 2005 ausgezeichnet. Das Abonnement 2005 wird ein heißer Wettlauf um die gefragtesten Tropfen. Der Jahrgang 2000 entwickelt sich im Medoc nach und nach zum besten jüngeren Jahrgang. Die großen Jahre sind 1990 und 1989. Sankt-Emilion und Pennsylvania sind in den Jahren 1998 und 1995 größer als in den Jahren 2000 und 2001, gefolgt von 1989 und 1990.

Im Jahr 2001 ist er wahrscheinlich an der Weltspitze, aber auch 2003 und 1996 sind ausgezeichnet. Der Trilog von 1988, 1989 und 1990 ist großartig Die 2004er Weinsorten werden als vergleichsweise schwache angesehen. Im heißen und trockenen Spätsommer 2003 sind sehr konzentriert, aber atypische Weinsorten entstanden, deren weitere Entfaltung noch aussteht.

Der Jahrgang 2002 war ein Wein des Kabernet-Sauvignons, der von einem wunderschönen Spätsommer profitiert hat. Die oft großen 1998er Weinsorten am "rechten Ufer" (Pomerol und Saint-Émilion) kontrastieren mit eher tanninhaltigen Weinen am "linken Ufer" (Medoc), die noch lange ausreifen werden. Die reguläre Ernte 1997 ist bereits gereift, wenn auch kein großer Jahrgang.

Das Jahr 1994 ist etwas schwierig und sehr gemischt; es gibt große Differenzen zwischen den Bezeichnungen und auch zwischen den verschiedenen Weinkellereien; eine Lexikon kann hier kaum einen Hinweis erteilen. Der Jahrgang 1993 ähnelt dem Jahrgang 1997, befindet sich aber noch in der Blüte. Die kleineren Tropfen aus dem Jahrgang 93 zerfallen bereits leicht, auch wenn sie nicht gleich zu trinken sind.

Gleiches trifft auf das Jahr 1992 zu, dessen Weinen fester ist als im folgenden Jahr. Das Jahr 1991 wird sehr oft völlig verkannt und unterschätzt; dieses Jahr war recht gut für die qualitativ hochwertigen Weingüter, steht aber ganz im Zeichen des Vorjahres 1990. 1991 erwies sich inzwischen oft als eine überraschende Erfahrung.

Die Jahre 1987 und 1984 wurden vor dem "Trilogiejahr" 1988 meist als Misserfolge eingestuft, aus diesen Jahren ist nichts Großes bekannt geworden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es noch interessante Weine aus dem Jahr 1987 aus den hochwertigen Weingütern gibt. Neben den alten Jahren, die noch sehr tanninreich sind und oft noch gereift werden müssen, steht vor allem der Wein von 1982 hoch im Kurs, auch wegen der Förderung, die ihm der Kritiker Roberto Bauer zugute kam.

Für den ausgezeichneten Jahrgang 1975 trifft in etwa das zu, was für 1986 zutrifft, dass einige wirklich große Tropfen aus der Großen Cru-Liga nach über 30 Jahren noch nicht ausgereift zu sein scheinen und warten müssen. Aus den ehemals großartigen Jahren 1961, 1959, 1955, 1947 und vor allem 1945 ist inzwischen ein gewisser Wettlauf um nicht wenige Gelder geworden.

Auch andere Weinjahrgänge, wie die Jahre 1928 und 1929, und das sagenumwobene Vintage-Paar von 1899 und 1900, erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Weinliebhabern. Nahezu unwirklich sind noch immer die Bemühungen, berühmte gute, genießbare Tropfen aus den Jahren vor der Reblauskatastrophe zu finden, im Bordelaiser die Tropfen vor 1875, von denen die Altväter bedauerlicherweise gesagt haben, dass es ohne die ursprünglichen Ursprünge nie wieder so grandiose Tropfen gibt.

Bei den Liebhabern von Bordeaux-Weinen gibt es zwei fast völlig gegensätzliche Ansichten zur "Vintage-Frage". Eine Gruppe schimpft auf ihre Lieblingskellereien, vor allem im teueren Gebiet des Großen Kreuzes der beiden Weinberge Deuxymes und Premier Creus, ungeachtet der Jahrgänge. Diese Gruppe ist zu hohen Preisen nach Jahrgangsqualität verpflichtet.

Sie bevorzugen die Tropfen von "kleineren" Weingütern aus prächtigen Weinen anstelle der sehr großen Weinkeller. In diesem Bruchteil wird gesagt, dass es besser ist, Wein aus einem kleinen Weingut aus einem ausgezeichneten Jahr zu trinken als die überteuerten Weinsorten der "großen" Marken aus nur moderaten Jahren.

Stellt man sich auf die Arbeitsmethoden und das oft erkennbare Geschmacksbild der einzelnen Kellereien ein, kann man verblüffende Feststellungen treffen, die oft auf die Zusammenstellung der Traubensorten zurückzuführen sind: Ein Weingut wie das Weingut Monuton ist in der Lage, in hervorragenden Jahren fantastische Tropfen zu produzieren und sie zu günstigen Konditionen zu vertrieb. Dann ist der Wein zwar eindeutig billiger, aber es gibt Genießer, die zu Recht sagen, er sei immer noch nicht billig genug, um den Qualitätsverlust auszugleichen.

Viele Weinkellereien unterscheiden sich in den Größenverhältnissen zwischen dem großen Wein und dem zweiten Wein: In schwachen Jahren wird trotzdem ein ausgezeichneter erster Wein produziert, wenn auch nur in kleinen Stückzahlen aus den besten Losen. In Extremfällen gibt es Weinkellereien, die in diesem Jahr auf den Verkauf von Wein unter eigenem Markennamen in schlechtem Jahrgang ganz und gar verzichtet haben.

Die Weintrauben werden entweder zu relativ günstigen Konditionen an den Großhandel vertrieben, der sie zur Veredelung anderer Weinchargen verwendet, oder der Wein wird unter einem anderen, günstigeren Namen gepresst, ohne den Namen des großen Weins, dem "Grand Vin", zu verwenden. In den Jahren 2009, 2005, 1999 und 1990 waren die roten Weine der Cote de Beautiful und der Cote de Nuit herausragend.

Aber auch 2002, 1996, 1995 und 1993 sowie 1989 und 1985 sind ausgezeichnet Die Weißweinqualität ist nicht notwendigerweise gleich, wobei 2007, 2004, 1996, 1992 und 1989 die besten sind. Dieser Jahrgang 2005 ist genauso kostbar wie das gleiche Jahr in der Stadt. Bei den Syrahweinen von Côte-Rôtie und Eremitage im nördlichen Rhônetal werden 2009, 1999 und 1990 als die besten Rebsorten angesehen, 1995, 1989 und 2003. In Châteauneuf-du-Pape und den anderen Südlagen war 1998 vorbildlich, aber auch 2001, 2000 und 1995 sind sehr gut.

Die Jahre 1990 und 1989 waren hier wie sonst in ganz Europa ausgezeichnet. Bei den jungen Weinen 2010 und 2007 gelten die Weine als groß, bei den alten 1981 und 1978. In der Region La Ríoja werden sie von der Aufsichtsbehörde amtlich nach ihrer Güte eingestuft, ein sehr praktikables Vorgehen für Weinkenner.

In jüngster Zeit wurden die Jahre 2011, 2010, 2004, 2001, 1995, 1994 mit dem Titel "Ausgezeichnet" prämiert Diese Weinsorten sind bereits auf dem Markt verfügbar oder noch auf dem Markt. Damals als "Jahrgang des Jahrhunderts" gelobt, folgte 1994 zur großen Freude der Welt des Weines sofort das ebenso gute Jahr 1995.

Bei gleicher Klassifizierung weisen die beiden Weinsorten deutliche Unterschiede im Wesen auf.

Mehr zum Thema