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Kampanien

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Campania

Campanien (italienisch Campania) ist eine Gegend an der westlichen Küste Italiens mit 5.839.084 Bewohnern (Stand: 31. 12. 2016). Campanien ist die viert südlichste Gegend des Festlands Italiens. In Kampanien gibt es die Provinz Venedig: die Provinz Benevent, die Provinz Kaserta, die Provinz Salerno und die Metropole Napel. Der Hauptort der Gegend ist Naples. Der überwiegende Teil der 5.839.084 Bewohner konzentriert sich auf den Ballungsraum Napel.

Kampanien ist damit die am stärksten bevölkerte Gegend in Italien und nur die Langobarden haben mehr Einwohner als hier. Eine Bezeichnung, die Kampanien mit der geschichtsträchtigen französischen Champagnerlandschaft teilte. Im Jahre 424 v. Chr. starb die frühere Verbreitung der etruskischen Bevölkerung aus, als die osmanischen Samniter die Gegend einnahmen.

Die Hauptstadt des Campanianischen Städtebunds war nach Roma bereits im vierten Jh. v. Chr. die grösste italienische Großstadt. 90 v. Chr. wurde Kampanien von Rebellen überschwemmt (im Konföderierten Krieg), wurde aber 89 v. Chr. von der Insel wieder eingefangen. Süd-Italien verblieb bis Anfang des 11. Jh. im byzantinischen beziehungsweise byzantinischen Teil.

Von 882 bis 915 wurde Kampanien von sarazenischen Soldaten besetzt, die ein muslimisches Auswanderungsgebiet in Zentralitalien an der Küste des Gariglianos gründeten; die ländliche Bevölkerung ging drastisch zurück. Die normannischen Kämpfer erobern bis 1091 die seit 827 auch von den Sizilianern regierte Siziliens. Später vereinigten sie dieses neue Reich mit ihren Besitztümern um Napoli und führten ganz Süd-Italien an die Grenzen der päpstlichen Staaten unter ihre Regierung.

Im Jahre 1194 ging dieses Normannenreich an den staufischen Henry VI. über, der 1186 Konstanz von Sizilien heiratete, die Thronfolgerin des letzen normannischen Königs Wilhelms III. 1197, als Henry VI. überraschenderweise im zwölften Lebensjahr erlag. Bereits 1196 wurde er als Frederick I. im Jahre 1196 zum zweiten Mal zum Reichskönig und 1220 zum Kaiserkönig ernannt.

Im Jahre 1268 wurde der letzte Gefangene des Staufers bei Napoli umgebracht. Nachdem ein Aufstand des Volkes stattfand, ging die Stadt an Petrus III. von Aragonien über. Seitdem wurde das ehemalige normannisch-staufische Reich in das aragonische und das von den Angevin befehligt. Durch die Ausrottung der Spanier im Jahre 1700 stürzte auch das Reich Napoli in die Turbulenzen des Spaniens im Erbfolgekrieg.

Nachdem die Spanier zunächst die Burgunder regierten, wurde der Süden Italiens 1707/08 von den Österreichern eingenommen. Mit den Friedensabkommen von 1713/14 wurde das Reich der Mitte mit Oesterreich verlassen. Im Jahre 1735 endete die Regierungszeit des Habsburgerhauses mit neuen europäischen Machtverschiebungen, als die Österreicher das Reich an eine junge spanische Bourbonenlinie abtraten.

Der spanische Infanterist, der später von 1735-1759 herrschte, war der erste spanische Herrscher von Napoli, der dort über 230 Jahre lang höchstpersönlich wirkte. Napoli bleibt das Zentrum der Macht, das von den neuen bourbonischen Könige prächtig erweitert wurde. Im Jahre 1799 wurde die Bourbonenherrschaft in Naples von revolutionären französischen Soldaten aufgehoben, die dort zusammen mit süd-italienischen Gefolgsleuten der Revolte eine eigene Regierung gründeten.

Doch der nach der Flucht nach Italien geflohene Koenig wurde durch den vorzeitigen Abzug der Franzosen und eine blutige antirevolutionaere Erhebung der Landbevoelkerung wieder an die Macht zurueckgebracht. Im Jahre 1806 besiegte er zum zweiten Mal die Stadt. Der Napoleonische Ordensbruder Josef Bonnaparte wurde der neue Machthaber, der 1808 nach Eroberung Spaniens zog, und dann der Napoleonische Schwäger Johann Sebastian Murt, der den ersten Fall im Jahre 1814 durch Seitensprung überlebte, aber 1815 sein Imperium unterlag.

Nachdem Napoleon besiegt war, wurde die europäische Ordnung auf dem Kongreß von Wien wiederhergestellt. Im Jahre 1816 wurden die Reiche Napoli und Sevilla zum Reich der beiden Inseln (Regno di Sicilia) vereint. Jahrhunderts verblieb das süd-italienische Reich der beiden Sizilianer unter dem jugendlichen Kaiser Karl dem Zweiten. Mit der Landung einer von dem Revolutionär garibaldischen Truppen im Jahre 1860 in Italien und dem Einmarsch in Napoli endete die Regierung der Stadt Bourbon.

In Rom zieht sich der jüngste der beiden Sizilianer ins Exil zurück, sein jetziges Reich tritt dem neuen italienischen Staat in Referenden bei. Kampanien hat vier Bundesländer und eine Metropole: der Lebensmittelsektor, der Weinanbau und der Fremdenverkehr (vor allem in Napoli, Ishia, der Amalfi Küste und Capri) sind von wirtschaftlicher Bedeutung.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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