Wein

Kerner Wein

Dieser Wein ähnelt dem Silvaner. Die leichteren Kerner Weine mit höherem Säuregehalt erinnern an rassige Rieslinge. Der Prädikatswein ist kräftig, rund und nussig, manchmal mit einem leichten Muskatton. Die zumeist trockenen Weine von Kerner werden in allen Qualitätsstufen angeboten. The Kerner is a new breed of the Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg.

Der Kerner (Rebsorte)

Der Kerner ist eine Weissweinsorte. Diese Rebsorte ist eine Rieslingsorte aus dem Hause Weinberg und hat ihre grösste Wichtigkeit in ganz Europa. Das Anbaufeld ist in der Bundesrepublik deutlich rückläufig. 1929 wurde der rote Schleppangel und der weiße Riesenriesling vom Winzer Albert H. G. Herold in der Filiale des Weinbaus in Weinberg, der Staatslehr- und Obstbauanstalt für Wein- und Weinbau in Lauffen a. d. M., durchquert.

Anfangs wurde er als weißer Vorbote bezeichnet, später wurde die Sorte in Kerner umgetauft, nach dem schwaebischen Poeten Justizius Kerner, der in Wien war. Im Jahre 1974 wurde eine Veränderung des Kerner entdeckt, die neue Sorte der Kernlings. Das Antriebswachstum ist groß und die Antriebe weisen eine kräftige geizige Antriebsbildung auf. Das mittelgroße, runde Blatt ist fünfteilig und fest gelappt.

Von Vorteil ist die gute Winterfrostbeständigkeit, der kräftige Wuchs und die später einsetzende Knospung. Nachteile sind die Anfälligkeit für Oidium und die hohe Geizigkeit, die eine erhöhte Blattarbeit erforderlich macht. Es gibt auch eine Hypersensibilität gegenüber dem Arabismosaik-Virus (Nuklearkrankheit). Sie ist eine verhältnismäßig stabile Variante und beansprucht den Standort nur mittelmäßig. Es ist eine sehr produktive Variante.

Am wichtigsten ist die Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland. Die Kultivierung ist in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen und hat unter dem negativen Image einer neuen Rasse gelitten. Die vom Forschungsinstitut für Weinberg entwickelte Speziallinie „Justinus K.“ soll den Wert dieser Rebsorte unterstreichen. Dieser Wein ähnelt dem Wein von Sylvaner. Leichte Kerner mit höherem Säuregehalt erinnert an einen rassigen Riesling.

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Von den Traubensorten Trauben der Sorten Traubenlese, die 1929 in Kerner angebaut wurden, stammt die weisse Rebsorte Kerner aus dem württembergischen Raum. Der Kerner wurde in Anspielung auf den neuen Rassevater Auguste Hérold zunächst als „weißer Herold“ bezeichnet. Der Weißwein wurde mittlerweile in Erinnerung an den schwaebischen Poeten Kerner umgetauft und ist heute in allen Regionen Deutschlands beheimatet.

Bei dem 1974 entdeckten Kern handelt es sich um eine Kernmutation. Zu Beginn der 70er Jahre wurde Kerner immer beliebter. Der Kerner ist kräftig und widerstandsfähig, aber empfindlich gegen Schimmel. Die zumeist trockenen Kerner Weinsorten werden in allen Qualitäten hergestellt. Kerner Weißweine glänzen in der Regel hellgelb bis hellgelb im Kristall.

Die Kerner Weinsorten sind dem Kerner Wein sehr nahe, haben aber ein etwas aromatischeres Bukett. Im Geschmack ist der Wein sehr säuerlich, zugleich besticht Kerner durch ein feines Bouquet von Fruchtnoten wie z. B. Kirsche, grünem Äpfel, Johannisbeer oder apricot.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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