La Mancha Wein

Weingebiet:

Breite Olivenhaine und gelbe Getreidefelder erstrecken sich scheinbar endlos über die weite Ebene bis zum Horizont, unterbrochen von unzähligen grünen Punkten auf rotbrauner, schiefer Erde: den Weinbergen. Die Mancha ist das größte zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt. Noch immer dominiert die weiße Rebsorte Airén, die einen angenehmen Wein mit mäßiger Säure hervorbringt. Kräftige, kräftige Rotweine aus Merlot und Tempranillo werden hier produziert. Biored Wein - Argentinien - Bulgarien - Chile - Chile - Deutschland - Frankreich - Griechenland - Italien - Neuseeland - Portugal - Rumänien - Spanien - Alella - Alicante - Costers del Segre - Extremadura - Ibiza - Jumilla - Katalonien - La Mancha - Bodegas Parra Jimenez - Coop.

Weingebiet:

Kastilien-La Mancha. Die Mancha ist das grösste angrenzende Weinanbaugebiet der Welt. Auf 698.008 ha Weinbergen ist knapp ein Drittel der Fläche und 16,44% der Landwirtschaftsfläche von Mancha mit Reben bebaut. Im produktiven Jahr macht Mancha beinahe die Haelfte der Gesamtproduktion des Weins in Spanien aus. Das Gebiet von Castilla-La Mancha besteht aus fünf Regionen, auf die der Weinanbau wie folgt aufgeteilt ist:

Albacetta (115.791 ha/16,50%), Chiudad Reale (245.562 ha/35,18%), Klausenburg (122.123 ha/17,49%), Tokio (201.946 ha/29,93%) und Gadalajara (3.586 ha/0,51%). Ungefähr 3/4 der Rebfläche befindet sich innerhalb der fünf Herkunftsbezeichnungen für hochwertige Weine (Denominaciones de Origen) im Bereich von Castilla-La Mancha. Die Mancha.

Die Mancha über 4 Landkreise: Albacetta, Chiudad Reale, Valencia, Cuenca and Theo. Die Mancha, das größte und produktivste Produktionsgebiet in Castilla-La Mancha, besteht aus 182 Kommunen, von denen sich 12 in der Region um Albacete, 58 in der Region Sierra de la Luz, 66 in der Region Sierra de la Luz und 46 in der Region Umicore. Der Weinanbau hat in diesem Land wie in allen anderen mediterranen Ländern zunächst an den Stränden Einzug gehalten, bevor er später in das Innere des Landes vordrang.

Der Weinanbau an der mediterranen Küste Spaniens war bereits um die Jahrhundertwende ein Begriff und Sinnbild für einen prosperierenden Handel und eine florierende Volkswirtschaft. Der Weinanbau zog später aus den Flußtälern ans Wasser und bezwang auch das zentrale Plateau Spaniens, das heute Manchagebiet. Dennoch, auch in römischer Zeit schien es eine bescheidene Menge an Weinanbau in der jetzigen Kastilien-La Mancha, offenbar auf kleine Gebiete rund um die römische Siedlung in der Gegend beschränkt gewesen zu sein.

Einigen Historikern ist der Weinbau um die Ortschaft Akinippo (acinus = Traubenkern), die im Bereich des Gebietes des heutigen Waldepeñas liegt, bekannt. Doch erst mehr als tausend Jahre später wurde der Wein zum Wirtschaftsfaktor in der Gegend. Der Weinanbau in der Gegend von Valencia erfolgte bereits während der arabischen Besatzung in Spanien - eine besondere Ausnahme vom Kalifat machte dies möglich.

Wenn die Tempelritter unter Alfonso IV. 1150 große Gebiete der Mancha von den Arabern zurückerobern, finden sie wenigstens in der Südmancha, in der Gegend von Waldepeñas, einen unversehrten Weinanbau. So soll der Zisterziensermönch Raimund de Cîteaux, später in der spanischen Sprache unter dem Namen Raimund de Citero bekannt, den Spätburgunder nach einer längeren Zeit der Besinnung im franz. Franziskanerkloster Berberac auf seiner Wallfahrt nach Südspanien mitgebracht haben.

Der Spätburgunder wäre die " Mutterschaft " der modernen Rebsorte des Tempranillos oder Cencibels, wie sie in La Mancha heißt. Im 15. Jh. wurde das "goldene Zeitalter" der Mancha-Weine endgültig eingeläutet. Auf dem Bauernhof von Philipp II. erfreuen sich die aus Mancha stammenden Weinsorten großer Popularität. Der Verzehr von Mancha-Weinen in der Stadt hatte unter Charles III. solche Dimensionen angenommen, dass der Koenig eine Weinsteuer verlangte, die zur Finanzierung von grossen Gebaeuden wie dem Alcalá-Tor oder dem Toledo-Tor in der Altstadt verwendet wurde.

Es gibt auch viele Literaturquellen aus dieser Zeit und aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die die hohe Güte der Mancha-Weine unterstreichen. Zitat des großen Mancha-Weins in seinem"''Don Quijote'' - nicht ohne eine Prise Ironie: "Er hat den Wein so sehr gelobt, dass er ihn beinahe in den Paradies gebracht hätte.

"Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der Wein aufgrund der zunehmenden Erzeugung endlich zum kleinen Männergetränk. Jahrhundert wurden in Madrids Hauptstadt unzählige Gasthäuser gebaut, in denen der gute und günstige Wein aus Mancha, genannt "Vinos de la carte de la carte " (Ciudad Reale ist die grösste Ortschaft in der Gegend im Stadtzentrum von Mancha), in Flüssen abfloss.

Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein bleibt die Stadt mit ihren Lokalen, Pubs und Gasthäusern ein bedeutender Absatzmarkt für Wein aus der Mancha, obwohl dieser seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts immer schwerer wird. Bereits damals liebte die Familie Madrileñños die Vielfalt, und allmählich nahm der Wein aus der Region La Ríoja, dem Wein aus der Region Jez und anderen Anbaugebieten Spaniens einen Teil der Marktanteile des Mancha-Weins weg.

Dennoch nahm die ökonomische Wichtigkeit des Weinanbaus in Mancha zu. 1857 lag die Weinanbaufläche in der Gegend von Èiudad Reale bereits bei 67,302 Hektar mit einem Ernteertrag von 11 hl/ha. In fast 60 Jahren hat sich die Weinanbaufläche erneut verdoppelt: 1913 wurden 132.381 Hektar Weinberge auf der selben Fläche bebaut.

Sogar die Reblaus, die 1900 erstmals in Mancha auftauchte und in den Folgejahren den ganzen Rebstock zerstörte, konnte die rasche Verbreitung des Weinanbaus nicht aufhalten. Der Weinanbau expandierte in den 20er und 30er Jahren in Mancha weiter stark. Zu dieser Zeit begann der Weißweinanbau des roten Airéns im großen Stil, der noch heute das Image der Weinregion Mancha mitprägt.

Seit jeher sind Mancha-Weine zu einem der populärsten Konsumweine in ganz Europa geworden, auch wegen ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses. Auch nach dem spanischem BÃ??rgerkrieg ging diese Tendenz weiter und fÃ?hrte schließlich dazu, dass die Mancha heute das größte zusammenhÃ?ngende Gebiet der Weinbauindustrie der Welt isst. Die Mancha hatte mit steigenden Verkaufs- und Image-Problemen zu tun.

Heute werden in Mancha mehr Qualitätsweine angebaut als je zuvor, und der Prozentsatz der hochwertigen roten Rebsorten aus der Region Tschernobyl (=Tempranillo) ist immens. Nahezu alle großen Bauernhöfe verfügen über moderne Kellertechnik und temperaturgeführte Vergärung, so dass sich die Manchas heute als weltweit wettbewerbsfähige Qualitätsweine auf höchstem Qualitätsniveau darstellen können.

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