Lagrein Geschmack

Ausgrabungsmuseum

Die Tannine schmecken und am Ende erkennt man manchmal einen feinen Geschmack von Bitterschokolade. Der Lagrein wird gerne zu Wild, kräftigen Fleischgerichten und Braten getrunken. VINIFIKATION: Lagrein mit Schale vergoren. Mehr als die Hälfte der Südtiroler Lagrein-Anbauflächen befinden sich ebenfalls in der Landeshauptstadt. Er hat einen samtigen Geschmack mit leicht bitteren Komponenten.

archäologisches Museum

Für diejenigen, die etwas Substantielles lieben, sind Lagrein und die dazu passenden Gerichte die beste Wahl. Lagrein ist eine der autochthonen Rebsorten in Südtirol, aus denen Rosé (Lagrein Kretzer) oder Rotwein hergestellt wird. 2004 wurde die enge Beziehung von Lagrein zu den Städten Theroldego und Merzemino aufgebaut. Nach der Vergärung mit Maischegärung in Edelstahlfässern wird Lagrein für mehrere Wochen in Eichenfässern gelager.

Lagrein ist wie der Pinot Noir ein Liebhaber des mediterranen Klimas. Lagrein hat eine sehr dunklere Färbung, die an die von Rubinen erinnernd ist. Es werden Gerbstoffe geschmeckt und am Ende sieht man gelegentlich einen edlen Geschmack von bitterer Schokolade. Der Lagrein wird gern zu Wild, starken Fleischspeisen und Bratkartoffeln getrunken. Lagrein Cretzer wird auch Rosé getauft.

Der richtige Tropfen für jeden Geschmack

Weingärten und Weinberge: Schwemmsand und Porphyrboden in überetsch und Umgebung von ca. 250-450 m ü.d.M. Gärung und Reifung: Nach der Entrappung der Weintrauben erfolgt die gesteuerte Mazeration bei 25°C in Edelstahltanks für 8-10 Tage mit anschließender biologischer Säureabbauung sowie die Ausreifung in großen Eichenfässern. MERKMALE: Lagrein hat eine rubinrote und dunkle granatrote Färbung, riecht nach violetten und schwarzen Beeren, ist voller und samtiger Geschmack mit leicht säuerlichen Noten.

Empfohlen zu Wildbret, dunklen Fleischsorten und hartem Käse.

Lagrein: Mittelalterlicher Altklassiker

Ein Lagreinwein zeichnet sich durch eine dunklere Färbung und einen samtigen Geschmack aus - eine bei Weinfreunden populäre Verbindung. Aber nicht nur die dichten und würzigen roten Weine werden aus dieser Sorte hergestellt. Es ist auch die Basis für wunderbar fruchtbare Rosé-Weine. Der Lagrein hat seine Ursprünge in Suedtirol. Der Ursprung des Lagrein liegt wohl schon im eigenen Name, denn es gibt ein kleines Talkessel im Zentrum der Weinregion Südtirols - genauer: im Süden des Etschtals - mit dem italienischem Titel Wallagarina, im englischen Lager.

Die Kultivierung dieser Varietät wurde zum ersten Mal 1525 urkundlich genannt, aber Lagrein wurde wahrscheinlich schon vor Jahrhunderten in der Gegend angebaut. Doch auch außerhalb von Südtirol hat Lagrein immer mehr Anhängerschaft. Der Lagrein gedeiht gut und hat auch bei Vollreife eine gute Säure.

Aufgrund des großen Tanningehaltes in den Schalen lagert ein reinsortiger Lagreinwein lange Zeit im Holz. Doch auch herrlich fruchtbare Roséweine, so genannte Kreuzer, mit exotischen Noten werden aus der Traubensorte Lagrein gepresst. Lagrein wird oft zu gebratenem Wildbret, Wildfleisch, Federwild, dunklen Fleischsorten und Schnittkäse zubereitet.

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