Likörweine Beispiele

Branntwein und Likörweine

Zum Beispiel: Schorle ("Weingehalt" mit kohlensäurehaltigem Wasser). Es ist eine gute Ergänzung für Desserts wie Obstsalat oder Apfelkuchen. Zu den Obstbränden zählen z.B. Kirsche, Williams, Mirabelle oder Apfelbrand.

Der Likörwein oder veredelter Wein ist ein Sammelbegriff für verschiedene Weine, deren Gärungsprozess durch Anreicherung mit Alkohol unterbrochen wird. Likörwein, auch Südwein genannt, ist ein Wein, der vor der Gärung aufgespuckt, d.h. mit Alkohol angereichert wird.

Branntwein und Likörweine

Branntwein ist ein Getränk mit destilliertem Spiritus (mindestens 15 Volumenprozent). Die Herstellung erfolgt entweder durch Abdestillation von fermentiertem Most, Püree oder Trestern oder durch Mischen von Spiritus mit anderen Inhaltsstoffen. In der Vergangenheit wurde Brandy nicht nur konsumiert, sondern auch ärztlich verwendet: zur Wunddesinfektion, als Reibemittel gegen Rheumatismus, bei Infektionen, Magenbeschwerden, Zahnschmerzen oder zur Prophylaxe von Erkältungskrankheiten und anderen infektiösen Erkrankungen.

Das arme Volk trank Alkohol, um seine Sorgen zu verdrängen und weil ihnen der Alkohol zu viel war. Mit dem Aufschwung hat sich der Alkohol unter neuen Namen wie Spirituosen, Branntwein oder Obstdestillat zu einem hochwertigen Luxus- und Lifestyleprodukt entwickelt. Exemplarisch dafür steht der Branntwein, der von einem einfachen italienischem Bauernlikör zu einem kultischen Edel-Destillat wurde.

Edle Brände und Likörweine sind für viele Menschen heute das Sahnehäubchen am Ende eines guten Mehls. Fruchtschnaps wird ausschließlich aus Obst zubereitet. Zu den Obstbränden zählen z.B. Kirsche, William, Mirabellen oder Apfelschnaps. Traubentresterbrand wird aus fermentierten, alkoholischen Kelterrückständen aus der Weinherstellung (Traubentrester) gebrannt. Darunter sind unter anderem die Grappas und Marcs.

Die Herstellung von Schnaps darf nur in ltalien und dem benachbarten Kanton erfolgen. Die Likörweine sind Schaumweine. Die Gärung des jungen Weines wird durch die Anreicherung mit Spiritus gestört. Die Likörweine können süß oder getrocknet sein. Die Likörweine haben mit 15 bis 22 Vol.-% einen wesentlich geringeren Alkoholanteil als die oben genannten Spirituosen (in der Regel zwischen 40 und 45 Vol.-%).

Im Synonym-Wörterbuch stehen für Likörweine in deutscher Sprache folgende Ausdrücke zur Verfügung

Likörweine oder veredelter Tropfen ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Weinsorten, deren Gärungsprozess durch die Anreicherung mit Spiritus unterbrechen. Dementsprechend stark sind diese auch als Südweine bezeichneten Weinsorten, die in der Regel eine gewisse Süße aufweisen, aber auch getrocknet reifen können. Die unangereicherte Italienerin Windsanto, die einen Alkoholanteil von rund 16% hat, zählt fälschlicherweise zu den in Deutschland gebräuchlichen Spirituosenweinen.

Die Unterscheidung zwischen Likör- und Süßwein ist oft unpräzise und damit missverständlich. Die potenzielle Alkoholkonzentration des zu fermentierenden Mosts muss mind. zwölf Vol.-% betragen, d.h. das Gewicht des Mosts sollte mind. 84°C betragen. Bei gereiftem Wein darf der Wein einen Alkoholanteil von 15 bis 22% haben.

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