Likörweine Dessertweine

Der Dessertwein - ein Getränk zum Dessert

Man trinkt sie hauptsächlich nach dem Essen, daher der Name Dessertweine. Alles in allem ist die Unterscheidung zwischen Likörwein und Süßwein oder Dessertwein oft ungenau und damit irreführend. Es gibt keine gesetzlichen Definitionen oder Vorschriften für Süß- und Dessertweine in der EU. Aus dem französischen Dessert = Dessert. Dessertweine sind alkoholische Getränke, die nach einer Mahlzeit oder zum Nachtisch getrunken werden.

Dessert-Wein - ein Drink zum Dessert

Hergeleitet aus dem französichen Nachspeise. Dessertwein ist ein alkoholisches Getränk, das nach einer Mahlzeit oder zum Abendessen eingenommen wird. Als Dessertwein gelten vor allem Süssweine oder andere alkoholhaltige Getränkesorten mit einem hohen Alkohol- und Zuckerspektrum. Dessertweine umfassen z.B. Eisweine, Liköre, Madeiras. Trockenbeerenauslesen und alkoholischen Mischgetränken.

Dessertweine heißen nach EU-Vorschriften Likörweine.

Und was ist ein Nachspeisewein?

Süßwein - dieser Ausdruck kommt immer wieder vor und verwirrt vor allem unerfahrene Weinliebhaber: Was soll der Rebsaft mit einem Nachspeise haben? Zuallererst ist ein Süßwein ein so süßer Geschmack, dass er ein süßer Nachspeisewein sein kann.

Weil eines der Hauptprinzipien der harmonischen Verbindung von Speisen und Tropfen darin besteht, dass Speisen nie süsser sein dürfen als Weine. Andersherum: Der Tropfen muss zumindest so süss sein wie das Gericht. Wenn ein süßes Nachtisch von einem nicht süssen, d.h. "trockenen" Weißwein begleitet würde, würde er unsagbar bitter und moosig geschmeckt.

Woher kommt so viel Süsse in einem guten Tropfen, dass er zum Nachtisch gehört? Bekannt sind vor allem die Dessertweine aus sehr ausgereiften oder gar überreife Weintrauben. Die Spätlese dieser Weintrauben erzeugt einen so hohen Zuckergehalt in den Früchten, dass sie auch nach der Gärung zu Weißwein noch eine hohe Süsse haben.

Mit besonders hochwertigem Dessertwein in diesem Geschmack geht man noch ein wenig weiter und erhofft sich den Verfall der Weintrauben am Weinstock durch eine sogen. Die Schale der Früchte wird durchlässig und das darin enthaltene Verdunstungswasser hat den Effekt, dass sich alle anderen Bestandteile, das Geruch, die Säuren, aber auch die Süsse, aufkonzentrieren.

Berühmte Exemplare solcher edlen Süßweine, die aus von edler Fäulnis geplagten Früchten hergestellt werden, sind die seltene und teure Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese. Nicht weniger selten ist eine andere Art der Konzentrierung von Inhaltsstoffen und Traubenzucker. Dort werden die Weintrauben bis Ende des Jahres an der Rebe belassen, in der Hoffnung auf einen vorzeitigen Frost.

Die tiefgefrorenen Weintrauben werden bei einer Temperatur von min. sieben Graden gelesen und gepresst. Dabei wird das Beerenwasser eingefroren und beim Pressen als Glatteis beibehalten. Im kleinen Fruchtsaft, der noch aus diesen tiefgefrorenen Weintrauben gepresst werden kann, sind Kristallzucker, Säuren und Aromen äußerst stark angereichert.

Die dritte Kategorie der Dessertweine sind die so genannten Likörweine, zu denen zum Beispiel Portweine und Muskatweine aus Südfrankreich gehören. Dabei wird die Vergärung des süssen Traubenmosts durch die Beigabe von Spiritus abgebrochen, so dass ein süß-alkoholischer Tropfen erzeugt wird. Dessertweine eignen sich übrigens nicht nur für süße Nachspeisen, sondern können auch zu aktuellen Käsesorten eingenommen werden.

Durch die Fruchtsüße der Weinsorten wird die salzhaltige Würzigkeit des Käse gemildert.

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