Wein

Merlot Alkoholgehalt

Merlot wird traditionell in der Region Bordeaux angebaut. Es enthält eine lange Reifezeit der Trauben, führt zu einem hohen Alkoholgehalt und einem reichen, vollen Körper. Rosé für alle Gelegenheiten, besonders im Sommer, eine Cuvée aus Merlot, Rondinella, Rossanella, San Giovese, die ihre zarte Farbe durch den kurzen Kontakt mit dem Most erhält. Die aus Merlot-Trauben hergestellten Weine sind reich an Alkohol und Säuren. Als Alkoholgehalt wird der prozentuale Anteil von Ethanol in einer Flüssigkeit bezeichnet.

Alkoholgehalt: Wie viel ist in was?

Die Weinsorten sind die Leuchttürme der Getränkekultur. Neben Farbe, Duft und Geschmacksrichtung ist der Alkoholgehalt des Weines eines der wichtigsten Kriterien für die Bewertung und Beliebtheit. Ein leichter Federweisser aus der Weißweinproduktion bringt vier bis fünf Vol.-%, während ein trockener und schwerer Rotwein oft den dreimal höheren Alkoholgehalt hat. Der bei der Traubenvergärung erreichte Alkoholgehalt beträgt ca. 15Vol.

Der Alkoholgehalt im Weißwein besteht aus mehreren Komponenten, die sowohl die Ausgangsstoffe als auch die Art und Weise ihrer Herstellung und Verarbeitung betreffen. Eine wichtige Bezugsgröße für den Alkoholgehalt im Most ist die Gärungsdauer. Der Alkoholgehalt nimmt mit steigender Gärzeit zu, da er im Wesentlichen aus dem in den Weintrauben enthaltenem Traubenzucker gewonnen wird.

Bei der Mostgärung von Weiß- und Roséweinen wird, einfach ausgedrückt, der dünne, flüssige Traubenmost eingesetzt, der durch direktes Pressen zubereitet wird. Ein weiterer Verzug wird durch das Pressen und Entnehmen der Trester nach der Vergärung verursacht. Dieses langwierige Verfahren ermöglicht es dem Weingut, einen größeren Teil des Zuckers in Spiritus zu umwandeln. Bei den meisten Weißweinen ist der Alkoholgehalt aufgrund des verkürzten Produktionsprozesses geringer.

Darüber hinaus ziehen viele Konsumenten und Weinliebhaber Weißweine als leichten, ungegorenen und süßen vor. Die“ unvollständige“ rote Färbung tritt auf, weil die Weintrauben nicht genügend Zeit haben, ihre Farbe in den Traubenmost freizusetzen. Auch die eingesetzten Traubensorten sind mit dem Alkoholgehalt des Weines nicht zu trennen. Ausgangspunkt ist der Zuckeranteil, der für den Alkoholgehalt des Weines ist.

Zur Erhöhung des Alkoholgehaltes des Weines ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Anreicherung des Mostes oder der Maische durch Zugabe von Zuckern vor der Vergärung zulässig. Je nach Umweltbedingungen erhöht sich auch der Zuckeranteil und damit der eventuelle Weinalkoholgehalt bei der Reife. Der Alkoholgehalt in deutschen Weinen ist daher im Durchschnitt niedriger als bei Italien und Spanien.

In sonnenreichen Regionen, vor allem im Süden Europas, ist der Alkoholgehalt der Weine aufgrund der Traubensorten und der externen Anbaubedingungen größer als bei Erzeugnissen aus gemäßigten Zonen. Die Alkoholkonzentration ist das Resultat des zu einem bestimmten Termin gestoppten Gärprozesses. Vergoren ergibt sich der höchstmögliche Weinalkoholgehalt, der dem Originalzuckergehalt des Weines gleichkommt.

Durch den hohen Alkoholgehalt werden Geschmacksnuancen erzielt. Trocken, halbtrocken und süß bis süß bekommen so ihren Geschmack. So haben Süßweine eine obere Grenze von etwa elf Vol.-% Weinalkoholgehalt, Halbtrockenweine bis etwa zwölf Vol.-% und Trockenweine bis zu zwölf Vol. Um den Alkoholgehalt in seiner Dosis und Auswirkung richtig abschätzen zu können, müssen die auf den Flaschen angezeigten Volumenprozentsätze in die Menge in g umgewandelt werden.

Die Angabe 0,8 ist das relative Eigengewicht des Reinalkohols. Der Alkoholgehalt des Weins, in Form einer Rezeptur angegeben, wird als Menge an Spiritus berechnet: Beispiel: Ein Weinglas mit einer flüssigen Menge von 100 Milliliter bei elf Vol.-% produziert 8,8 g reiner Alkohols. Durch das Trinken einer Weinflasche hat der Trinker 88 g reiner Spiritus getrunken.

Kontrovers sind die Begriffsbestimmungen für die als gesundheitlich unbedenklich zu betrachtende Menge an Alkohol, die durch unterschiedliche Doktrinen gekennzeichnet sind. Generell gelten 20 g als „gesunde“ Höchstmenge für Weinfreunde und 30 g für Weinfreunde. Jeder, der berechnen will, wie viel pro Milliliter er im Körper hat, braucht auch die Menge an Alkohol, die er in g konsumiert.

Bei der Berechnungsmethode wird der Alkoholgehalt in g durch die vom Gewicht abgeleitete Menge an Körperflüssigkeit in kg dividiert. Derjenige, der mit einem Weinglas etwa neun g reiner Spiritus aufsaugt, 50 kg auf die Waage bringt und einen Flüssigkeitsgehalt von 70 % hat, berechnet auf diese Weise den Promille-Wert: Weil der Begriff des Weins in manchen Lebenslagen einen maßgeblichen Einfluß hat, bietet der Weinbauer auch nicht alkoholische Tropfen und verwandte Produkte an.

Der Begriff Alkoholfreiheit ist jedoch missverständlich oder falsch. Der Alkohol-Extraktionsprozess ist nicht in der Lage, den Alkoholgehalt im Rotwein auf einen Wert von 100 % zu reduzieren. In einem Vakuum wird ein großer Teil des Alkoholes aus dem Most entfernt, aber ein Rest verbleibt. Liegt dieser verbleibende Anteil unter 0,5 Vol.-%, kann der Weißwein als frei von Alkohol eingestuft werden.

Ist eine völlige Abstinenz vom Alkohol erwünscht oder notwendig, dürfen keine alkoholfreien Getränke eingenommen werden.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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