Wein

Merlot Traube

Die besten Rotweine werden aus Merlot-Trauben hergestellt. Die vollständige Bezeichnung ist Merlot Noir, steht aber nicht in direktem Zusammenhang mit dem weißen Merlot Blanc. Die rote Merlot-Traube verdankt ihre Beliebtheit unter anderem den hohen Erträgen, die mit dieser Rebsorte erzielt werden können. Die Amsel, auf Französisch „merle“, gab den dunklen Trauben mit dem blauen Schimmer ihren Namen. Der Merlot-Wein zeichnet sich durch Fruchtigkeit, viel Körper und einen markanten Beerenduft aus.

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Die Merlot kommt aus dem südwestlichen Bereich des Landes, dem Norden von Aquitaine. Sie ist die häufigste Traubensorte in ganz Europa und wird in großen Mengen auch in Nord-Amerika, Chilenen, Italien und Zentraleuropa kultiviert. Der Merlot ist überwiegend fruchtig und erinnert an die roten Früchte: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen.

Darüber hinaus charakterisieren die Düfte von Pflaumen, Violetten, leichten Kräutern und Ledern oder Pelzen den Geruch von reiferen Vertretern. Der Merlot produziert runde, kräftige, alkohol- und farbenreiche Weinsorten mit mäßigem Säuregehalt. Merlotweine kommen dem Rotweinideal sehr nah, das in optimaler Weise die Strukturen und die fruchtige Note verbindet. Nicht umsonst ist diese Rebsorte in ganz Europa und weltweit bekannt!

Warum sind Merlot-Trauben so beliebt?

Die Beliebtheit der roten Merlot-Traube beruht unter anderem auf den guten Ernteerträgen, die mit dieser Sorte erzielt werden können. Werden jedoch die Ernteerträge gesenkt, ist es ebenso möglich, Merlot zu Top-Weinen zu entwickeln. Der Merlot ist deshalb heute eine der am weitesten verbreiteten Traubensorten der Erde. Der Merlot hat im Inneren des Glases eine dunkel, fast schwarz-blaue Ausstrahlung.

Das macht den Merlot-Wein für viele Weinliebhaber sehr gut erreichbar und ist eine weitere Begründung für die Beliebtheit der Traube. Der Merlot hat neben dem charakteristischen Pflaumengeschmack weitere Obst- und Fruchtaromen wie Kirschen, Johannisbeeren und Heidelbeeren. Merlot wird in Mitteleuropa hauptsächlich zu Cuvèes verarbeitet: Merlot passt beispielsweise perfekt zu den Sauvignons.

Aber auch in den Weinbauregionen Deutschlands werden bemerkenswerte Rebflächen mit Merlot-Reben bepflanzt, der Weinanbau ist hier seit 1997zulässig. Auch in der Gegend wird der Merlot zum Teil von der Sorte gepresst, die sonst in den überseeischen Weinanbaugebieten vorkommt. Der Merlot aus Bourdeaux ist ein guter Speisenbegleiter. Es passt gut zu Wild, kann aber auch mit anderen Fleischspeisen wie Rindfleisch, Schmorgerichten oder starkem Geflügelfleisch wie Enten oder Tauben kombiniert werden.

Überseeische Merlot-Sorten hingegen sind besonders gut geeignet, um sie allein zu ernähren. Der Merlot ist übrigens eine ziemlich altertümliche Rotweinart, die erstmals im 14. Jh. unter dem Begriff Krabatut Nr. 1 Erwähnung fand. Die Bezeichnung Merlot hingegen geht auf das 18. Jh. zurück.

Die Bezeichnung der Sorte stammt wahrscheinlich von dem franz. Begriff „merle“ für Blackbird – nach der Tradition haben die Sänger eine spezielle Präferenz für die Merlottrauben. Die dunklen Farben des Weines erinnern auch an das Federkleid einer Drossel.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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