Wein

Moscato Schaumwein

Italienischer Moscato bietet prickelnden und fruchtig-süßen Genuss. Der süße Sekt erhält durch die Muskattraubensorte sein unverwechselbares Aroma. Ein beliebter, meist süßer Sekt mit intensiver Fruchtnote, der aus der aromatischen Muskattraube gewonnen wird. Normalerweise ist der Moscato voll von üppigen Blumenaromen, Pfirsich, Zitrusfrüchten und Nektarinen. Wer liebt es nicht, am Silvesterabend den Korken zu knallen, auf die bestandene Prüfung oder einen runden Geburtstag mit einem Schluck anzustoßen oder im Sommer einfach den Sekt auf der Veranda zu genießen?

Moscato Sekt

Ein bekannter, überwiegend süßlicher Sekt mit intensiver Fruchtnote, der aus der würzigen Muscat-Traube hergestellt wird. Der Moscato ist in der Regel voller üppiger Blumenaromen, Pfirsiche, Zitrusfrüchte und Nektarinen. Der Restsüßegehalt dieses Weines kommt von den Weintrauben, die nicht zu Spiritus vergoren werden und somit einen niedrigeren Alkoholanteil (5-9% vol.) ergeben.

Die Hauptproduzentin dieser Weinsorten in ganz Spanien ist die italienische Rebsorte Moscato d’Asti und Assti (früher Assti Spumante), die süsser, mit einem niedrigeren Alkoholanteil und (als Frizzante) weniger prickelnd als letztere sind. Der Moscato-Schaumwein wird auch in großem Umfang in Californien und Ozeanien zubereitet.

Süß und süß ist ein Vergnügen.

Aber gerade deshalb ist der Moscato d’Asti eines jener alkoholhaltigen Getränke, die in der Vergangenheit mit reinem Bewusstsein eingenommen wurden. Zum Beispiel mit einem guten Glas Wein und einem kleinen Täubchen aus dem Hause Kolomba Pascha, dem klassischen Ostergebäck in Taubenform. In 53 Kommunen wird der berühmte Sekt im piemontesischen Raum hergestellt.

Mit der Einführung des Champagnerverfahrens 1870 wurde er zum Gründer des Weißsektes. Den Moscato d’Asti nennt man Sekt, weil der Kohlensäuregehalt nur 1,5 Bar ist. Dagegen wird der Schaumwein als Sekt angesehen, da seine Vergärung etwas fortgeschrittener ist. Bei 3 Bar hat er somit eine wesentlich bessere wahrnehmbare Abperlenbildung.

Lediglich bei Schaumwein, Spumanti und vor allem Schaumwein ist der Luftdruck mit bis zu 6 bar noch mehr. Aber es gibt noch einen weiteren Unterschied: Während nur etwa 4 Mio. Stück süßer Moscato pro Jahr hergestellt werden, gibt es über 80 Mio. Sekte. In der Produktionsstatistik steht damit der Massenschaumwein, der bis zu 9,5 Promille an zweiter Position nach der Champagne.

Wenn Sie zu lange auf den passenden Zeitpunkt warten, um eine gute Moscato d’Asti-Flasche zu öffnen, werden Sie sie wahrscheinlich vermissen. Zum Beispiel ist ein Nachtischwein viel weniger süß, wenn er als Nachtisch genossen wird, als wenn er allein eingenommen wird. Aus diesem Grund sind die italienischen Gäste mit der angenehmen Verbindung des Pasquales mit einem Gläschen kühlem Moscato d’Asti am rechten Ort.

Was den Geschmack betrifft, würden sie überhaupt nicht zu Moscato gehören. Das Kohlendioxid im Schaumwein kommt entweder aus der Alkoholgärung mit Hilfe von Hefen oder von einem Dosierer, der das Kohlendioxid in den Schaumwein einpumpt. Ein Schaumwein muss laut EU-Verordnung einen Luftdruck von mehr als drei Bars haben. Dazu gehören beispielsweise die Kategorien Schaumwein, deutsche Schaumweine, Kaffee, Asti and Spumanti.

Ein PKW-Reifen hat einen durchschnittlichen Luftdruck von 2,5  bar. Der Halbschaumwein, in ltalien als Frikadelle und in England als Perlwein bekannt, hat einen Luftdruck von nur 1,5 bis 2,5 Bar. Aus diesem Grund ist zum Beispiel ein frisch geschäumter Sekt viel weniger schäumend als ein Sekt. Herrlich frisch mit feiner Süße, funkelndem Kohlendioxid.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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