Mosel Wein

Die Mosel (Weinbaugebiet)

Er wird mit der Idee eines leichten, auch filigranen Weißweins assoziiert, dessen Qualität nicht auf Fülle oder Kraft, sondern auf Finesse beruht. Solche Weine sind auf der Erde sehr selten zu finden. Der Moselwein: Die Riesling-Traube ist die Hauptsorte der Moselweinregion, die "Königin der Reben" genannt wird. Über den Niedergang der Mosel, über den Niedergang der Weinberge und über Wetterveränderungen wurde in den letzten Jahren viel berichtet. Die Online-Weinhandlung für Moselwein: Weißwein, Rotwein und Sekt.

Die Mosel (Weinbaugebiet)

1868 beauftragte die Königliche Landesregierung Triers die Weinbaukarte für den Landkreis Trierer Land unter der Regie des Fürstlichen Katasterinspektors Steuernrath Klotten. 4 ] 1897 erfolgte eine Mosellandkarte für den Landkreis Koblenz. Mit diesem Bonitätsausweis hat der Verein Deutsche Prädikatsweingüter ab 2002 seine Mitgliedsbetriebe Trockenweine aus einem Weingut der ersten Klasse mit der Kennzeichnung Großes Gewerbe kennzeichnen lassen. 2.

Mosel-Weinflaschen mit einer im Weinglas eingeprägten "1L" (erste Lage) zählen zur obersten Güte- und Preiskategorie.

Die Mosel Saarbrückenstraße

Natürlich war diese nicht immer intakt. Viele Bauernhöfe waren nicht mehr rentabel, obwohl die besten Mosel-Weine zu Anfang des 20. Jh. Höchstpreise auf den Weltmärkten erlangten. Vielen Winzern blieb nur die Entscheidung zwischen Verarmung und Abgang. Es gibt keine Anzeichen einer ganzen weiten Erde. Noch schlimmer wurde es, als die Reblaus-Katastrophe 1907 die Mosel heimsuchte.

Unglücklicherweise waren (und sind) nicht alle 4.000 Mosel-Winzer in diesen Gebieten wohlhabend. Aber was sie daraus gemacht haben, hat den Wunsch der Germanen nach lokalem Wein jahrzehntelang zerstört. Die Mosel war bis in die 80er Jahre für ihre "Kröver Nacktarsch"-Süße bekannt: Wein, der mit Süßwasser verwöhnt und mit hohem Schwefelgehalt versüßt wurde, muss aus randvollen römischen Gläsern mit grünen Füßen gekostet werden, oft mit albernen Trinkliedern.

Sie sind aber nicht mehr für das Moselbild charakteristisch. Zur Leichtigkeit kommt das unverkennbare Geschmacksbild des Moselrieslings: hoch mineralisch mit Noten von Äpfeln und Grapefruits im Trockenbereich, in Restsüße mit zarten Fruchtnoten, die an Pfirsiche, Mandarinen, Honigmelonen, im ausgereiften Stadium auch an Quitten erinnernd. Die Mosel - eine eigene Stadt.

Weinbauern wie J. J. Prüm, J. H. Fritz Hag, J. H ag von Schloß Lüster und J. H. Ansgar H. Llüsserath haben hier ihre Bäume. Der kalkhaltige devonische Schiefer kommt auch in den beiden Moselzuflüssen Rhein und Saar vor, wo seit der Antike auch Wein angebaut wird. Die Saarweine haben auch eine "straffe" Säurestruktur, wie die Weinbauern es ausdrücken.

Die Weinbauern haben eine besondere Stärke daraus gemacht, dass die Weingärten dort regelmässig von frühem Frost durchzogen sind. Seit 2008 sind übrigens die Bezeichnungen für das Weinbaugebiet aus der amtlichen Ausweisung gestrichen worden - zum Ärgernis der örtlichen Weinbauern. An der Oberen Mosel (zwischen Trierer und Wassbillig an der luxemburgischen Grenze) wird auch Wein kultiviert, vor allem aber Elbing.

Dagegen ist die Untermosel wieder das Riesling. Die Weinberge dort werden nicht gesäubert, was viele Weinbauern dazu veranlasst hat, den Weinanbau aus Gründen der Wirtschaftlichkeit aufzugeben. Heute produzieren sie einige der aufregendsten Mosel-Rieslinge überhaupt in heldenhafter Handwerksarbeit auf den abenteuerlichen, oft nur handtuchgroßen Terassen. Es gibt mehr Quarzitsandstein als Tafelschiefer, was die Weinsorten etwas stärker und vollmundiger macht als an der Mittellinie.

Der Trockenweinanteil an der Mosel beträgt rund 18% und ist damit so gering wie in keiner anderen Weinregion Deutschlands. Trockene Eigenschaften finden sich am meisten im Gebiet der reinen Landweine. Spätlese wird nur gelegentlich getrocknet, und selbst wenn auf dem Label "trocken" steht, kann die verbleibende Süße bis zu 10 Gramm/Liter sein.

Manche der besten Weinbauern sind überzeugt, dass der Trockenwein an der Mosel fehl am Platz ist. So verzichtet zum Beispiel J. J. Müller und J. Prüfm auf trockenen Wein und damit auch auf große Pflanzen. Laut Angaben des Verbandes sollten diese auch an der Mosel 10 Gramm/Liter nicht übersteigen, um ein "trockenes Aussehen" zu haben.

Restsüßigkeiten in dieser Größenordnung schmecken bei Moselwein kaum, da die Säure in der Regel hoch ist. Die Mosel-Winzer glauben, dass sich der Rieslingcharakter am besten in delikaten, schmackhaften Restsüßen ausdrückt. Semi-trockene Tropfen mit einem Restzuckergehalt zwischen 12 und 18 Gramm/Liter bevorzugen sie gegenüber Trockenweinen.

Sie entscheiden sich auch für die "fruchtigen" Weinsorten mit einem Restzuckergehalt von über 18 Gramm/Liter. Zudem bewähren sich die fruchtig-bitteren Tropfen als extrem haltbar, während der Reiz der getrockneten Tropfen nach einigen Jahren nachlässt. Wie nirgends sonst auf der Erde sind die edlen Süßweine eine Besonderheit, die an der Mosel regelmässig und in bester Güte erlesen werden: Sie werden in der ganzen Mosel geerntet:

Doch gerade diese Rebsorten erzeugen schwer süßliche Tropfen, die trotzdem leicht und verspielt über die Lippen fließen, weil sie von einem sehr hohem Säuregehalt durchzogen sind. Die oft durch mühsame manuelle Arbeit "besiedelten" Weinsorten (wie die Moseler die Gewinnung von edlen verfaulten Früchten aus den Weintrauben nennen) sind selten und daher kostspielig, aber mit unvergesslichen Geschmackserlebnissen verbunden.

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